Anna´s Sex Lexikon

 

Masturbation

Weibliche Ejakulation

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A

Anal to Mouth. Der Penis wird direkt aus dem After in den Mund genommen.


Abartigkeit
Umfasst alle Formen des menschlichen Sexualverhaltens, die von den geläufigen Normen oder der normalen Sexualität abweichen. Abartigkeit lässt sich in folgende Bereiche unterteilen: Den Bereich der Variationen, die zwar von den normalen Normen abweichen, aber trotzdem nicht als negativ beurteilt werden. Hierzu gehören ausgefallene Positionen beim Geschlechtsverkehr oder besondere Vorspielvarianten.
Der zweite Bereich ist die Deviation, die ebenfalls nicht als negative Abartigkeit anzusehen ist. Zur Deviation gehören solche Sexualformen, die nicht unmittelbar den partnerschaftlichen Geschlechtsverkehr als Mittelpunkt haben. Vielmehr zählen hierzu sexuelle Spielarten, die nicht regelmässig ausgeführt werden, wie zum Beispiel Oral- oder Anal-Verkehr. Aber auch Sexualformen wie Homosexualität, die auf einer eher gefühlsmässigen Ebene ablaufen, gehören zu Deviation.
Als dritter Bereich gilt der Begriff Perversion. Bei dieser Form der Abartigkeit unterliegt die sexuelle Handlung einem inneren Zwang. Durch diesen Zwang wird jede andere Form der Sexualität ausgeschlossen. Eine feste Partnerschaft wird für den pervers Veranlagten schwer, wenn nicht sogar unmöglich.


Abortus
Abgang der Leibesfrucht. Das Vorzeitige Beenden der Schwangerschaft. Man unterscheidet
Abtreibung=Der künstliche Abort=abortus artificialis=Interruptio graviditas. Wird normalerweise von einem Arzt durchgeführt. Man schätzt, dass in Indien ca.100 Millionen(!) weibliche Embryonen abgetrieben worden sind, weil ein männliches Kind höhergeschätzt wird.
Spontan-Abort. Die Frau verliert auf einmal den Embryo. Er wird auf natürlichem Wege von alleine abgetrieben innerhalb der ersten 28 Schwangerschaftswochen=ca. 200 Tage.


Abtreibungspille
Seit Oktober 1999 können Frauen in Deutschland mit der Pille Mifegyne abtreiben. In Deutschland wurde das Mittel auch unter dem Namen RU 486 bekannt. Die Wirkung ist folgende: nach Einnahme erfolgt ein Ablösen der Gebärmutterschleimhaut, was einen Abgang des eingenisteten Embryos hervorruft. Sozusagen eine Art spontane Fehlgeburt. Das Antiprogesteron darf nur bis zum Ende der siebten Schwangerschaftswoche und nur unter ärztlicher Fachaufsicht eingenommen werden. Genau wie bei der instrumentellen Abtreibung ist ein Beratungsschein erforderlich. Die umstrittene Abtreibungspille ist vor zehn Jahren in Frankreich unter dem Namen Mifepreston bekannt geworden. Hersteller ist die französische Firma Exelgyn. In Deutschland entfachte ein langer Streit über eine Zulassung von Mifegyne, die neue Bundesregierung machte schließlich den Weg frei.


Abrichten
Ein Begriff aus dem Bereich der sadomasochistischen Sexualität. Um selbst grösstmögliche Befriedigung zu finden, macht sich eine Person eine andere durch Bestrafen, Demütigung oder ähnliche sadistische Techniken gefügig. Oftmals sind die Bestraften masochistisch veranlagte Menschen, die es geniessen, in dieser demütigenden Position ihre sexuelle Lust auszuleben.


Abspritz-Spiele
Vorwiegend bei Single-und Privatparties: In verschiedenen Spielsituationen werden die Männer zum Orgasmus gebracht.In Kontaktheften benutzter Ausdruck um die Fantasie des Mannes anzuregen. Soll bedeuten, dass der Mann zum Orgasmus gebracht wird. (Was ja eigentlich Sinn der Sache ist)


Accessoires
Zubehör, das auf nackter Haut besonders erotisch wirkt und bestimmte Stellen am Körper hervorheben soll. Als Zubehör gelten Schals, Bauch- und Fusskettchen, Strumpfbänder, Gürtel, Handschuhe und anderer Schmuck jeglicher Art. Zu den erotischen Accessoires zählen aber auch Peitschen, Ketten oder ähnliche Requisiten, wie sie oft bei sado-masochistischen Spielen und von Dominas benutzt werden und manchmal nur der "Show" dienen.


Adspektprostitution
von lat. "adspectus" = Anblick. Vorführen sexueller Handlungen in Bordells, erotischen Theatern, Striptease-Bars, Peep-Shows und Live-Shows. Die Zuschauer lassen sich zunächst nur anregen. Zur sexuellen Befriedigung kommt es erst später. Die Darsteller solcher Vorführungen bezeichnen sich selbst als erotische Schauspieler, gehen aber nicht selten auch der Prostitution nach.


Adult Babies
Babysex sind Spiele, wo sich der Freier in das Kindesalter zurückversetzt fühlt, und sich die Prostituierte als seine Mutter vorstellt. Der Freier kann dabei Windeln tragen etc.
Den Freier nennt man dabei adult baby (Englisch für "erwachsener Säugling")


Aids
Acquired Immuno-Deficiency Syndrome = erworbene Immunschwäche. Infektion mit dem HIV-Virus. Einmal ausgebrochen, endet die Krankheit tödlich.
Übertragung: Wenn Sperma, Scheidenflüssigkeit oder Blut eines Menschen mit HIV direkt in die Blutbahn eines andern gelangen, besteht ein hohes Übertragungsrisiko. Kurz, durch ungeschützten Geschlechtsverkehr (anal oder vaginal) oder Spritzentausch. Da die Haut in After/Scheide und an der Eichel sehr fein und das darrunterliegende Gewebe sehr stark durchblutet ist. Beim Verkehr entstehen häufig kleinste Verletzungen, die mit blossem Auge nicht erkennbar sind. Jedoch für eine HIV-Übertragung ausreichen. Obwohl Speichel eine HIV-Hemmende Wirkung hat, kann eine Infektion über den Mund nicht ganz ausgeschlossen werden.


Die zentralen Botschaften des Safer Sex heissen also:
Beim Geschlechtsverkehr immer Kondome benützen.
Nicht in den Mund abspritzen.
Kein Sperma ins Auge bekommen.


Amsterdam Poppers
Sex-Droge, synthetische, illegale, flüssige Droge mit sexuell stimulierender Wirkung. "Poppers" tauchte in den 70er Jahren vornehmlich in Schwulenkreisen auf, verschwand dann aber wieder. Mitte der 90er Jahre erlebte die Droge eine Renaissance, zuerst in den Schwulenkreisen Amsterdams, fand dann aber zunehmend Eingang in die Disco-Szene. Poppers hat nicht nur stark aufputschende und sexuell stimulierende, sondern auch halluzinogene (sinnestäuschende) Wirkung. Schwere gesundheitliche Schäden, welche durch Poppers verursacht wurden, sind nur bei falscher Anwendung beobachtet worden. Dies stellt allerdings keine Garantie dar, da eindeutige Untersuchungen diesbezüglich noch fehlen. Poppers verursacht nur psychische Abhängigkeit, eine physische Sucht, wie sie unter anderem bei Heroin entsteht, ist nicht gegeben. Es darf wohl kaum zu den Aphrodisiaka gezählt werden.


Androgyn
Als androgyn bezeichnet man einen Menschen, der die sekundären Geschlechtsmerkmale des anderen Geschlechts aufweist. Beim Mann ist der Bartwuchs nicht besonders ausgeprägt, die Stimme ist höher und vielfach sind sogar Brüste vorhanden. Auch das Gefühls-Verhalten eines androgynen Mannes ist oftmals eher weiblich ausgeprägt. Umgekehrt kann auch eine Frau mit primären weiblichen Geschlechtsorganen auf auffällige Weise sekundäre männliche Merkmale aufweisen: Die Stimme bei ihr ist tief, ein Busen ist kaum oder gar nicht vorhanden und im Gesicht spriesst ein "Frauenbart". Androgyne Menschen werden fälschlicherweise oft auch Zwitter genannt, da ihr Geschlecht auf Anhieb nicht klar bestimmbar ist. Durch die zweigeschlechtlichen Merkmale einer androgynen Frau verdeutlicht sich laut Wissenschaft die unbewusste Phantasie vom Weib mit dem Penis - eine Vorstellung, die sich laut Sigmund Freud angeblich aus dem Kastrations-Komplex des Mannes bilden soll.


Analverkehr
Der Penis wird bei dieser Praxis sanft in den Anus eingeführt und der Verkehr wird anal statt vaginal vollzogen. Die Anal-Region ist eine feinnervige erogene Zone, die bei Stimulation oft äusserst lustempfindlich reagiert. Bei vielen Menschen besteht allerdings eine anerzogene Hemmschwelle in Bezug auf den Analverkehr - der After gilt als sexuelle Tabuzone. Sind diese Hemmungen erst einmal überwunden, kann der Analverkehr für beide Partner eine völlig neue sexuelle Erfahrung mit einem erhöhten Lustgewinn darstellen. Allein durch die Enge der Anal-Öffnung erhöhen sich die Reize auf die Lustnerven beider Partner. Immer mehr Menschen nutzen in einer Phase der sexuellen Entdeckung diese neuen Erfahrungen. Da die Afterregion selbst bei Erregung nicht über eine natürliche Feuchtigkeits-Produktion verfügt, sollten die Partner immer Gleitcreme benutzen, um ein Eindringen zu erleichtern und sich gleichzeitig vor schmerzhaften Irritationen zu schützen.
Ein natürliches Verhütungsmittel ohne Chemie.
Der Mann sollte dabei ganz tief eindringen, da sonst das Sperma leicht hinauslaufen kann. Durch diese "Rückbefruchtung" werden 8 % der Frauen trotz Analverkehr schwanger.

Anejakulation
Bei jedem Orgasmus des Mannes wird Sperma ausgestoßen. Es handelt sich um eine weißliche Flüssigkeit, die kastanienartig riecht. Manchmal befinden sich im Sperma Schleimfäden oder gallertartige Körner. Die Menge des Spermas kann stark variieren. Sie ist unter anderem davon abhängig, wie lange der letzte Samenerguss zurückliegt. Bei drei bis fünf Tagen Zeitspanne beträgt das normale Volumen zwei bis sechs Milliliter. Prostata und Samenblasen produzieren 95 Prozent des Samenflüssigkeit, nur etwa fünf Prozent kommen aus den Hoden. Man unterscheidet zwischen dem völligen Ausbleiben des Samenergusses und einem Samenerguss, der sich zurück in die Harnblase entleert. Ein solcher „fehlgeleiteter" Samenerguss wird retrograde Ejakulation genannt. Retrograde Ejakulation Eine retrograde Ejakulation lässt sich durch eine mikroskopische Untersuchung des Urins unmittelbar nach dem Samenerguss feststellen - vorausgesetzt, im Sperma sind Samenfäden vorhanden. Der Urologe sieht die Spermien im Urin. Die Voraussetzung für einen normalen Samenausstoß ist, dass der Blasenschließmuskel ausreichend verschlossen ist und die Bewegungen der Beckenbodenmuskulatur, die das Sperma austreiben, richtig ablaufen. Bei diesem komplexen Vorgang spielt die zeitlich richtige und effektive Nervenstimulation der Muskeln eine wichtige Rolle. Häufigste Ursache der retrograden Ejakulation ist eine operative Entfernung der Prostata durch die Harnröhre (transurethrale Prostataresektion). Diese Therapie wird zur Behandlung der gutartigen Prostatavergrößerung und der damit verbundenen Störungen beim Wasserlassen durchgeführt. Weitere Ursachen einer retrograden Ejakulation können Erkrankungen der Nerven sein (Neuropathien). Sie können als Folge der Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) oder durch zu starken Alkoholkonsum auftreten. Manchmal sind Bandscheibenvorfälle, multiple Sklerose und seltene Nervenerkrankungen verantwortlich. Auch Operationen am oder im Beckenraum könne diese Problematik auslösen. In seltenen Fällen können Alphablocker (Bluthochdruckmedikamente) und eine Entzündung der samenableitenden Wege eine retrograde Ejakulation auslösen. Totale Anejakulation Eine totale Anejakulation liegt vor, wenn es nie zu einem Samenerguss kommt, obwohl ein Orgasmus stattgefunden hat. Ursache ist meist eine "Verstopfung" der Samenwege, Fehlen der Samenflüssigkeit oder eine angeborene Störung im Bereich der Prostata. Ganz selten fehlen Samenblasen und/oder Prostata von Geburt an. Man sollte zunächst die Erkrankung behandeln, die die Störung verursacht. Eine medikamentöse Therapie erfolgt mit Wirkstoffen, die das vegetative Nervensystem direkt oder indirekt beeinflussen. Ziel ist ein verbesserter Verschluss des inneren Blasenschließmuskels (Blasenhals). Bei einer totalen Anejakulation sollte umgehend ein Urologe aufgesucht werden, um die Ursache der Erkrankung aufzudecken. Oft ist eine weiterführende Untersuchung bei einem Neurologen notwendig.


Anilingus
Bei der Analerotik oder dem Analverkehr wird die Region um den After in das Liebesspiel mit einbezogen. Der Penis wird bei dieser Praxis sanft in den Anus eingeführt und der Verkehr wird anal statt vaginal vollzogen. Die Analregion ist eine feinnervige erogene Zone, die bei Stimulation oft äußerst lustempfindlich reagiert. Bei vielen Menschen besteht allerdings eine anerzogene Hemmschwelle in Bezug auf die Analerotik - der After gilt als sexuelle Tabuzone. Sind diese Hemmungen erst einmal überwunden, kann die Analerotik oder der Analverkehr für beide Partner eine völlig neue sexuelle Erfahrung mit einem erhöhten Lustgewinn darstellen. Allein durch die Enge der Anal-Öffnung erhöhen sich die Reize auf die Lustnerven beider Partner. Immer mehr Menschen nutzen in einer Phase der sexuellen Entdeckung diese neuen Erfahrungen. War der Analverkehr bis vor einiger Zeit meist nur unter Homosexuellen die gebräuchlichste Art des Koitus, so haben inzwischen allein in Deutschland 40 Prozent der Männer und 42 Prozent der Frauen Erfahrungen mit dieser Sexual-Praktik gemacht, wie eine spezielle Umfrage vor kurzem ergeben hat. Da die Afterregion selbst bei Erregung nicht über eine natürliche Feuchtigkeits-Produktion verfügt, sollten die Partner immer Gleitcreme oder Vaseline benutzen, um ein Eindringen zu erleichtern und sich gleichzeitig vor schmerzhaften Irritationen zu schützen.


Anorgasmie
Von (lateinisch) frigidus (= kalt). Gefühlskälte. Bezeichnung für das Unvermögen einer Frau, beim Geschlechtsverkehr sexuelle Lust und einen Orgasmus zu verspüren. Die Bezeichnung Frigidität stammt aus einer Zeit, als der Frau alleiniges Versagen unterstellt wurde. Heute weiß man, daß das Unvermögen, Lust zu empfinden, vielschichtig sein kann und sehr häufig auf eine innere (unbewußte) Ablehnung des jeweiligen Partners (Mann) zurückführbar ist. Die moderne Sexualpsychologie spricht daher von mangelndem sexuellen Bedürfnis (was u.a. auch durch eine Hormonstörung verursacht sein kann), von Appetenzstörungen. Libidostörungen, Anorgasmie (Ausbleiben des sexuellen Höhepunkts) oder Dyspareunie.


Anus
After


Aphrodisiaka
Bezeichnung für alle Mittel, die den Geschlechtstrieb anregen und die Potenz steigern. Abgeleitet vom Namen der griechischen Göttin Aphrodite (im alten Rom Venus genannt), Schutzgöttin der Liebenden. Aphrodisiaka und Rezepte für aphrodisische Speisen und Getränke finden sich seit Jahrtausenden in fast allen Kulturen der Menschheit. Auch vielen Nahrungsmitteln - z.B. Austern, Sellerie, Eier, Kaviar - sagt man seit langer Zeit aphrodisische Kraft nach. Eines der ältesten Aphrodisiaka ist Alkohol, der in geringen Mengen zu sich genommen tatsächlich die Lust auf Sex und auch die Potenz steigert. Übermäßig viel Alkohol dagegen bewirkt genau das Gegenteil und führt oft sogar zur zeitweiligen Impotenz. Was an Aphrodisiaka heutzutage im Handel angeboten wird, ist in seiner Wirkung durchweg eher mäßig, schadet aber nicht. Im Gegensatz dazu gilt die Spanische Fliege, ein seit Jahrhunderten bekanntes Aphrodisiakum, als nicht ungefährlich.


Arabisch/China Bad
Bei dieser Technik taucht der Mann seinen Penis in warmes Öl ein und dringt in die Frau hinein. Für die Frau ein wohlig warmes Gefühl.
Kann auch für Analverkehr stehen. Den das Wort "Araber" wird oftmals als Synonym für Schwule benutzt. die arabische Möse ist dementsprechend der Anus.


asexuell
Eine asexuelle Person hat keine Lust auf Sex. Im Gegensatz zur Asexualität ist Frigidität etwas weiterreichendes. Eine frigide Person ist kalt. Sie hat weder Lust jemanden in den Arm zu nehmen, noch selbst in den Arm genommen zu werden.


A Tergo
Stellung beim Geschlechtsverkehr. Der Mann nähert sich der Partnerin von hinten. Am häufigsten wird diese Stellung praktiziert, indem die Frau vor dem Mann kniet - diese Liebes-Position ist jedoch auch im Stehen oder im Liegen möglich.


Afteratresie/Afterstenose
Verschluss=Es fehlt die natürliche Öffnung. Beispiele: Analatresie=Der Analausgang fehlt. Gynatresie=Oberbegriff für einen Verschluss irgendwo im weiblichen Geschlechtstrakt, z.B. Gebärmutteratresie, Scheidenatresie.
Das Gegenstück dazu ist die Stenose=Verengung. Z.B. Analstenose. Der Ausgang ist dabei zwar enger als normal, aber dennoch ist eine Öffnung da.


Autoerotik
Fremdwort für Lust an und mit sich selbst. Sich selbst und den eigenen Körper so toll zu finden, dass man ganz erregt wird, sich selber streichelt und sich einen Orgasmus ganz für sich allein macht. Manche Menschen halten es für eine sexuelle Störung, Lust ohne Partner zu haben und sich bei der Selbstbefriedigung auch niemand anderes vorzustellen. (Es kommt aber sehr selten vor, dass jemand nur von sich selbst erregt wird.) Und wie soll jemand auf andere sexuell anziehend wirken ohne sich selbst geil zu finden.


Autogynäkophilie (englisch: autogynephilia)
heißt so viel wie "die eigene Weiblichkeit lieben". Es geht davon aus, dass jeder Mensch sowohl weibliche als auch männliche Anteile hat, doch den meisten Menschen ist ihre gegengeschlechtliche Seite unbekannt. Wenn Männer sich in eine Frau verlieben, spiegelt diese ihnen häufig ihre eigene, ihnen selbst ungewußte weibliche Seite. Nicht wenige Mann-zu-Frau-Transsexuelle und Transvestiten verlieben sich ähnlich - doch nicht in eine andere Frau, sondern in ihre eigene Weiblichkeit. Die Vereinigung mit der inneren Geliebten geschieht dann durch ihre eigene, äußere Umgestaltung


Auto-Strich
Eine meist etwas abgelegene Straße, oft am Stadtrand oder in einer Gegend wo wenige Leute wohnen, auf der abends und nachts Prostituierte am Straßenrand stehen und auf Kunden warten. Man erkennt so eine Gegend meistens daran, dass viele Autos, in denen einzelne Männer sitzen langsam vorbeifahren. Sie schauen, wer ihnen gefällt und blockieren auf der Suche nach Geschlechtsverkehr manchmal den Straßenverkehr

B

Babysex
Sind Spiele bei denen sich die Sexualpartner in das Kindesalter zurückversetzen und sich die Frau als Mutter oder Mann als Vater vorstellen. Häufig werden Windeln getragen.


Balanitis
Eine Entzündung der Eichel und der Vorhaut. Die Krankheit wird vor allem durch Ansteckung mit einem Pilz verursacht, oder wenn man an Gonorrhoe (Tripper) oder Syphilis erkrankt ist. Außerdem kann sie entstehen, wenn man sich nicht regelmäßig unter der Vorhaut wäscht, weil in der weißen Substanz (Smegma), die sich dort sammelt, Bakterien wachsen.


Bastinade
Schläge auf die Füsse.


BBW
"BBW" in Kontaktanzeigen steht für "Big beautiful Woman" - "großen, schönen Frauen". Manchmal werden die "BBW's" auch als Rubensdamen (nach dem Maler Rubens) bezeichnet, da sie nicht nur "groß" und "schön" sind, sondern meistens auch eher dick - bis fettleibig. Personen, die eine Vorliebe für "BBW's" haben, werden zum Teil auch "fat admires" (Fettbewunderer) genannt.


Beischlaf
Auch Coitus, Beischlaf, Geschlechtsverkehr, Kopulation. Beim Koitus befindet sich der eregierte Penis in der Vagina. Gegenseitige Reibung führt bei Mann und Frau zum Orgasmus, der beim Mann mit dem Samenerguss verbunden ist. Das Eintreten einer Befruchtung ist nicht erforderlich. Für den Koitus gibt es eine Vielzahl von (Koitus)Stellungen. In der Umgangssprache haben sich eine Vielzahl Begriffe für "koitieren" gebildet: bumsen, einen machen, ficken, knallen, nageln, nöken, poppen, rammeln, stoßen, stechen, stopfen, pudern sind nur einige davon.


Besamung
Der Mann kann ohne Kondom abspritzen. Es gibt verschiedene Arten von Besamungen.
Gesichtsbesamung, ins Gesicht.
Körperbesamung, auf den Körper.
Tittenbesamung, auf den Busen.


Beschneidung
Die Entfernung eines Teils der Vorhaut am Glied. Eine Operation, die gemacht werden muss, wenn jemand an Vorhautverengung leidet. Bei Moslems, Juden und vielen afrikanischen Völkern ist die Beschneidung aus religiösen Gründen üblich, als Zeichen der Aufnahme in die Religions- oder Stammesgemeinschaft. In den USA werden fast alle männlichen Säuglinge kurz nach der Geburt beschnitten, weil sich dann nichts unter der Vorhaut ansammeln kann (Smegma) und der Penis so leichter sauber zu halten ist. An den sexuellen Fähigkeiten ändert sich durch diesen Eingriff nichts. Die Frage, was besser aussieht und sich schöner anfühlt, muss jeder für sich selber beantworten.


Beschneidung
Eine meist aus religiösen Motiven durchgeführte Entfernung der Vorhaut am Penis. Bei Moslems, Juden und vielen Afrikanischen Völkern wird die Beschneidung bereits im Säuglings- oder Kleinkindalter vollzogen, als Zeichen der Aufnahme in die Religions- oder Stammesgemeinschaft. Viele Menschen werden heute aber auch aus hygienischen Gründen beschnitten - unter der Vorhaut können sich Schmutz und Sekrete ( Smegma) sammeln, die eine Entzündung auslösen und auch Krankheiten auf die Frau übertragen können. Besonders in den USA ist die Beschneidung aus hygienischen Motiven weitverbreitet. Auch bei Frauen und Mädchen in vielen Teilen der Erde leider immer noch an der Tagesordnung.
Entfernung der Klitoris (in Afrika immer noch gang und gäbe), zusammennähen der Schamlippen. Bei Geschlechtsverkehr und bei der Geburt wird die vernähte Vagina wieder geöffnet und anschliessend wieder vernäht.


Blasen
umgangsspr. Bezeichnung für Oralverkehr, vor allem die Fellatio (Herbeiführen der Ejakulation mit Zunge und Lippen). Sprachlich leicht missverständlich, da bei der Fellatio eher gesaugt wird. Beim Cunnilingus (Reizung der äußeren weiblichen Geschlechtsteile mit Zunge und Lippen) kann blasen - wörtlich genommen - gefährlich sein: Wird Luft in die Scheidenöffnung geblasen, kann dies zu einer Luftembolie führen.


Besudelungs-Trieb
Der Trieb zur Beschmutzung von Gegenständen oder Körpern. Menschen mit diesen Neigungen finden ihre Lust-Erfüllung darin, zum Beispiel den Partner mit Kot, Urin, Sperma, Farbe, Tinte oder ähnlichen Mitteln zu beschmutzen. Man führt den Besudelungs-Trieb auf die "anale Phase" in der frühkindlichen Entwicklung zurück. In diesem Stadium empfindet das Kind ein freudiges Interesse daran, mit Fäkalien zu spielen. Unbewusst kann sich dieser Trieb bis ins Erwachsenenalter fortsetzen, wo er dann bis zur extremen Besudelung ausgelebt wird.


BDSM
Bondage Discipline Sado Maso. Zu deutsch: Fesselung & Erziehung, Beherrschung & Unterwerfung, Sadismus & Masochismus.


Bisexualität
Als bisexuell werden Menschen bezeichnet, die ihren Geschlechtstrieb sowohl mit gleichgeschlechtlichen Partnern als auch mit solchen des anderen Geschlechts ausleben. Bisexuelle Anlagen sind in fast jedem Menschen vorhanden. Besonders stark ausgeprägt sind sie jedoch bei jungen Menschen, bei denen die Geschlechtsreife noch nicht abgeschlossen ist. Durch Erziehung und Moral entscheiden sich die meisten Menschen meistens dafür, ihre bisexuelle Seite zu unterdrücken.


Blümchensex
Es gibt keine eindeutige Definition für diesen Begriff. Im Allgemeinen versteht man darunter soften, zärtlichen Kuschelsex, der beim Petting enden kann, aber auch den Geschlechtsverkehr nicht ausschließt.


Bondage B&D
von englisch "bond" (= Fessel) und "bondage" (= Leibeigenschaft, Hörigkeit, Knechtschaft). Fesselspiele als sexuelle Variante. Sie reichen von simplen Fesseltechniken (anbinden, anketten, in Handschellen legen), bei denen sich in einem (inszenierten) erotischen Rollenspiel ein Partner dem anderen (scheinbar) unterwirft, bis hin zu harten SM-Praktiken, bei denen einzelne Körper- und Geschlechtsteile durch Schnürungen (z.B. an Brüsten, Po, Penis) optisch besonders betont werden oder der Gefesselte Schmerzen erleiden will. Bondages setzen - auch in ihrer einfachen Form - ein ganz hohes Maß gegenseitigen Vertrauens der Partner voraus. Dieses Vertrauen erzeugt bei der hilflosen Unterwürfigkeit eines Partners einen zusätzlichen erotischen Reiz.


Bonjour-Tropfen
abgeleitet von franz. "bonjour" (= guten Tag). Auch: Lusttropfen. Wasserklare Flüssigkeit, die im Zustand höchster sexueller Erregung (vor der Ejakulation) oder bei jungen Männern oft morgens aus dem Penis austritt. Das Sekret wird von den Cowperschen Drüsen abgesondert und soll die Harnröhre auf den Orgasmus vorbereiten. Es können vereinzelt Spermien in dem Sekret enthalten sein, so dass ungeschützter Geschlechtsverkehr zur Schwangerschaft führen kann, auch wenn keine Ejakulation stattfindet!

Brustwarzen
Der hervorstehende Teil der Brustspitze. Die Brustwarze wird von der Areola, dem Warzenhof, umrahmt. Bei der Frau münden hier 15 bis 20 Milchkanäle, durch die ein Baby beim Stillen die Nahrung zu sich nimmt. Die Brustwarzen richten sich bei sexueller Erregung oder Stimulation steil auf und gehören bei den meisten Frauen zu den reizbarsten erogenen Zonen des Körpers.


Busen-Spiele
Busen-Sex, oft auch als " spanischer Verkehr" bezeichnet. Bei dieser Sex-Variante praktiziert die Frau den Verkehr ausschliesslich mit dem Busen. Der Penis des Mannes wird zwischen den Brüsten bis zum Orgasmus massiert. Liebhaber von üppigen Busen bevorzugen diese Sexvariante manchmal zu ihrer Befriedigung.

 

 

C

Callboy/Callgirl
von engl. "call" (= rufen). Moderne Form der Prostitution. Callgirls inserieren mit Kleinanzeigen in Tageszeitungen oder werden über spezielle Agenturen vermittelt. Der Freier vereinbart per Telefon einen Termin und trifft sich mit dem Callgirl in dessen Wohnung. Callgirls sind vielfach Edel-Prostituierte mit zahlungskräftigen Kunden, die sich auf bestimmte Sexpraktiken spezialisieren und auf eigene Faust arbeiten. In jüngster Zeit gibt es zunehmend Hausfrauen, die nebenbei - oft in einer extra Wohnung - als Callgirl Geld verdienen. Der Callboy als Prostituierter ist erst in jüngster Zeit ein Begriff. Zu seinem Kundenkreis zählen neben Frauen vor allem homosexuelle Männer. Viele Callboys arbeiten nebenberuflich. Sie unterscheiden sich kraß von den Strichjungen.

 

D

Deep Throat
Den Penis so tief wie möglich in den Mund nehmen.


Defloration
Die Entjungferung eines Mädchens. Beim ersten Geschlechtsverkehr wird das Jungfernhäutchen, auch Hymen genannt, durchstossen. Das Hymen ist eine Schleimhautfalte kurz hinter der Vaginalöffnung. Durch das Eindringen des Penis oder auch eines Fingers wird dieses extrem dünne Häutchen zerstört. Das Hymen wächst nicht wieder zu oder nach. Meistens kommt es bei der Zerstörung des Jungfernhäutchens zu einer geringen Blutung, doch es kann auch passieren, dass sich das Hymen dehnt und nicht reisst, wenn der Penis eindringt.
Die Defloration geschieht meistens während der Pubertät. Viele junge Mädchen verbinden die Defloration mit einem schmerzhaften Erlebnis und fürchten sich davor. Doch meist ist diese Angst unbegründet, wenn der Partner beim ersten Geschlechtsverkehr sanft und zärtlich vorgeht, und nicht zu schnell eindringt.


Deformations-Fetischismus
Die Neigung zur Lustbefriedigung an entstellten oder veränderten Körpern. Der Deformations-Fetischist findet häufig nur Hässliches und Abstossendes anziehend. Er wählt sich mit Vorliebe Amputierte, Bucklige, Blinde oder schwer entstellte Menschen als Sexual-Partner aus. Deformations-Fetischisten mit eigenen körperlichen Gebrechen stellen diese manchmal auch exhibitionistisch zur Schau. Einige verstümmeln sich sogar auch selbst, um ihre Leidenschaft auszuleben.
Der Deformations-Fetischismus hat seinen Ursprung in Sexualerlebnissen der Kindheit. Nahe, oft innige Kontakte zu einem deformierten Menschen haben für eine Prägung dieser sexuellen Neigung gesorgt. Weitere Ursachen für Deformations-Fetischismus sind manchmal Masochismus oder pädophile Elemente.


Deviation
Vom lat. Verb deviare = abweichen. Sexualpraktiken, die von der herrschenden gesellschaftlichen Norm abweichen. z.B. Sodomie, Nekrophilie.


Dehnungsspiele
Erweiterung des Afters oder der Vagina mit bestimmten Geräten.


Demivierge
Halbe Jungfrau.
Demi, halb und Vierge, Jungfrau. Frauen die schon Analverkehr hatten, aber noch keinen Vaginalverkehr. Sei es um jungfräulich in die Ehe zu gehen oder einfach weil sie gerne Analverkehr haben.


Detumeszenz
Das Abschwellen des männlichen Gliedes oder der Klitoris nach der Erregungsphase. Dadurch, dass das Blut aus dem Gewebe der Geschlechtsorgane abfliesst, geht die Erektion zurück und die Genitalien erreichen wieder ihren normalen Umfang. Auch das Gefühl der Entspannung nach einem Höhepunkt ist Teil der Detumeszenz.


Deutsch
Normaler Geschlechtsverkehr=intravaginal.
Der Fachausdruck für das Einführen des Penis in die Scheide heißt Immissio Penis.
Man kann unter "Deutsch" die normale Stellung verstehen, also der Mann oben, die Frau unten, auch genannt Missionars-Stellung, Vanilla Sex, Bambi Sex.
Andere Namen dafür: mondane (Englisch für alltäglich, sprich mandejn), pagan (Englisch für heidnisch, sprich pejgen).


Diaphragma
Ein Verhütungsmittel für die Frau. Es wird auch Scheidenpessar genannt. Eine dünne Gummikappe, die über einen elastischen Ring gespannt ist. Es wird mit einer samenabtötenden Creme bestrichen und bevor man miteinander schläft in die Scheide eingesetzt. Das kann man schon ein oder zwei Stunden vorher machen. Das Gummi verschließt den Muttermund für die Samen und die Creme macht sie zusätzlich bewegungsunfähig. So werden sie daran gehindert in die Gebärmutter zu gelangen und eine Eizelle zu befruchten. Nach dem miteinander schlafen muss es noch sechs Stunden in der Scheide bleiben, um sicher zu sein, dass alle Samen abgetötet sind. Wenn man innerhalb diese Zeit ein zweites Mal vögeln will, muss man noch mal etwas Creme in die Scheide einführen. Nach dem Herausnehmen wird es abgewaschen und in einer kleinen Dose aufbewahrt. Man kann es ca. drei Jahre benutzen. Weil die Größe der Scheide bei jeder Frau unterschiedlich ist, muss das Diaphragma von einer Frauenärztin angepasst werden. Damit es immer richtig sitzt muss die Frau zuerst das Einführen und Überprüfen ein bisschen üben. Dann ist es aber ein sehr sicheres Verhütungsmittel ohne schädliche Nebenwirkungen. Weder die Frau noch der Mann spüren es beim miteinander schlafen. Außer bei Frauenärztinnen bekommen Frauen das Diaphragma auch bei Pro Familia.

Dildo
Penisersatz, z.B. Gummi-Penis, Vibrator etc.
Als Dong bezeichnet man einen realistisch gestalteten Penis (Adern, manchmal mit beweglicher Vorhaut), z.B. nach einem Original-Abdruck eines Pornostars. Nach Aussagen von Personen, die solche Dongs designed haben, handelt es sich dabei aber um übertriebene Größen, d.h. das Original war kleiner. Das Material soll sich besonders echt anfühlen. Als ez-rider (sprich englisch "easy rider") bezeichnet man einen Dildo, der auf einen Gummiball festgemacht ist, auf dem man sich dann hinsetzt und auf- und abhüpft.
Sybian ist ein Motor, wo man einen Dildo festmachen kann, der dann vom Motor hin und her bewegt wird.

Dirty Talking
Dirty talk: Der englische Begriff bedeutet "schmutzig reden". Gemeint ist, Spaß daran zu haben und es sexuell erregend zu finden, "versaute Sachen" zu sagen oder von jemandem zu hören. Zum Beispiel kann es sehr aufregend und anmachend sein, sich Dinge ins Ohr zu flüstern, die in der Öffentlichkeit als unanständig gelten. Wichtig ist dabei nur, dass niemand belästigt oder beleidigt wird. Gerade wenn es um Sexualität geht, mögen viele Menschen lieber eine vorsichtige Sprache. Man sollte sich also schon ein bisschen kennen, um es auszuprobieren. Dann kann es ein tolles Spiel sein, gemeinsam eine geile Sprache zu erfinden.

Dom
Englische Abkürzung für dominant. Dominante sind die beherrschenden Partner.

Domina
Eine Domina ist meist eine Prostituierte, die sich auf harte Erotik und Unterwerfungs-Sex spezialisiert hat. Eine Domina ist schon durch ihre Kleidung und ihre deutlich sichtbaren Accessoires wie Peitsche, Fesseln und ähnlichem zu erkennen. Meistens ist die Domina eine herrische, männlich wirkende Frau. Kunden, die eine Domina besuchen, sind oft extrem masochistisch veranlagt, können ihre sexuelle Leidenschaft aber nicht in einer Partnerschaft ausleben. Viele Männer befriedigt schon die Unterwerfung unter einer stärkeren, dominanten Frau, andere dagegen müssen körperlich misshandelt und gequält werden, um zu einem Orgasmus zu gelangen.

Doppeldecker
Doppeldecker (auch Sandwich genannt) Bei dieser Art des Geschlechtsverkehrs, der häufig von einer Frau mit 2 männlichen Partnern ausgeführt wird, liegt die Frau zwischen 2 Männern, von denen einer mit seinem Penis in die Scheide der Frau, und der zweite gleichzeitig mit seinem Penis in den Po der Frau eindringt. Der Mann, der in den Po bumst, sollte darauf achten, eine Gleitcreme zu benützen, da die Po-Öffnung keine eigene Feuchtigkeit entwickelt! Meist bringt diese Stellung eine sehr hohe Lustempfindung für die Frau, da hierbei gleich mehrere Lustzonen bedient werden!

Drag Queen
Mann der in Frauenkleider und grell geschminkt an Veranstaltungen geht.

Dreiloch
Die Frau mag es vaginal, anal und oral.

Dunkelkammer
Die Dunkelkammer, auch Dark-Room genannt, kann zum Beispiel im Hinterzimmer einer Bar oder eines Erotik-Clubs eingerichtet sein - wichtig ist, dass es sich dabei um einen fensterlosen oder absolut abgedunkelten Raum handelt.
Die Gäste gehen nun in diesen Raum, um sich einem anonymen sexuellen Erlebnis hinzugeben. In dem völlig dunklen Raum ist nicht zu erkennen, wer der Partner ist, den man blind fühlt. Man lässt seine Hände die fremden Körper erforschen, die sich in der Dunkelkammer tummeln, bis man einen Partner gefunden hat, der einem zusagt. Im Dunkeln ergeben sich dann zahlreiche Möglichkeiten für ein aufregendes Oralsex-Erlebnis oder eine prickelnde Intim-Massage und sogar für einen aufwühlenden Geschlechtsakt. Das alles ohne das Gesicht und den Namen des Partners zu kennen - einzig der sexuelle Instinkt, das Fühlen und Erleben zählt bei diesem Spiel in der Dunkelheit.

Dyspareunie
Nach älterer wissenschaftlicher Auffassung verstand man darunter das Nichtbeteiligtsein der Frau beim Geschlechtsverkehr, ihre "Unfähigkeit", zum Orgasmus zu kommen (vgl. Frigidität). Ihr schrieb man die "Schuld" zu, wenn ein Paar sexuell nicht funktionierte. Nach heutigem Begriff versteht man unter Dyspaneurie das Nichtzusammenpassen von Mann und Frau in einer Partnerschaft, besonders in der Ehe. Dabei bezieht sich das Verständnis sowohl auf seelisches als sexuelles Zusammenspiel. Insbesondere bei Frauen sind für Lustempfinden und Orgasmusfähigkeit seelische Harmonie mit dem Partner Voraussetzung (vgl. Eupareunie).

 

 

E

Effemination
Das Vorhandensein psychisch und physisch weiblicher Eigenschaften beim Mann.
Körperliche Zeichen, weichere Muskulatur, stärkere Fettpolsterung, Andeutung von Brüsten, Mangel an Bartwuchs und eine hohe Stimmlage. Höchster Grad entgegengesetzter Geschlechtsempfindung beim Mann (passive Homosexualität)


Eichel
Die Spitze des männlichen Gliedes, an der sich die Harnröhrenöffnung befindet. Die Eichel verhärtet sich im Gegensatz zum Penisschaft bei einer Erektion kaum. Sie bleibt meist weich und ist äusserst reizempfindlich. Die Eichel wird beim nichterigierten Glied von der Vorhaut geschützt. Darunter können sich jedoch Schmutz und Smegma ansammeln. Daher sollte die Eichel regelmässig gereinigt werden.
Auch die Spitze der weiblichen Klitoris bezeichnet man als Eichel. Hier münden im Gegensatz zur männlichen Eichel viele Reiz-Nervenendungen.


Eierstöcke
Die Organe im Körper der Frau, in denen sich die Eizellen befinden. Schon bei der Geburt sind in jedem der beiden Eierstöcke ungefähr 200.000 Eizellen vorbereitet. Mit Beginn der Pubertät reift einmal im Zyklus ein Ei heran und springt in den Eileiter, wo es befruchtet werden könnte. Das geschieht im Leben einer Frau etwa drei- bis vierhundert mal.


Eifersucht
Leidenschaftliches Gefühl, einen Partner emotional für sich allein besitzen zu wollen, oft verbunden mit dem Mißtrauen in dessen Treue und der Angst vor möglichen Konkurrenten. Unter Einfluß von Drogen, besonders Alkohol, steigert sich Eifersucht oft bis zum Wahnsinn. Eifersucht ist - insbesondere bei Männern - in gesteigerter Form verbunden mit einem Verlust des Selbstwertgefühls. Bei der Weltgesundheitsorganisation WHO sind Bestrebungen im Gange, Eifersucht (= süchtiger Eifer) als Krankheit im Sinne einer Sucht einzustufen. siehe mehr hier


Eileiter
Zwei schlauchförmige Gänge, die vom oberen Ende der Gebärmutter zu den Eierstöcken führen, wo sie sich wie Trichter vergrößern. Diese Trichter fangen beim Eisprung die befruchtungsfähige Eizelle auf und leiten sie in die Gebärmutter. Das dauert ungefähr vier Tage. Das Ei kann nur im Eileiter befruchtet werden, und auch nur in den ersten 24 Stunden nach dem Eisprung.


Eileiterschwangerschaft
Eine seltene Komplikation bei der Schwangerschaft, die man auch als Bauchhöhlenschwangerschaft bezeichnet. Eine befruchtete Eizelle wandert nicht bis in die Gebärmutter sondern bleibt im Eileiter hängen und beginnt sich dort zu einem Embryo zu entwickeln. Daraus kann sich normalerweise kein lebendes Kind entwickeln. Wenn der Embryo nicht schnell von selber wieder abstirbt muss solch eine Schwangerschaft operativ abgebrochen werden, weil sie sonst für die Frau lebensgefährlich wird.


Eisprung
Der Moment, wenn eine reife Eizelle aus dem Eierstock in den Eileiter gelangt.


Eizelle
Die weiblichen Geschlechtszellen, die gebraucht werden um ein Kind zu zeugen. Im Körper einer Frau, in den Eierstöcken sind von Geburt an ungefähr 400.000 Eizellen. Es sind die größten menschlichen Körperzellen, man könnte sie mit bloßem Auge sehen, weil sie ca. 0,12 Millimeter groß sind. Das ist ungefähr soviel wie eine Stecknadelspitze.


Ejaculatio Deficiens
Das Ausbleiben eines Samenergusses. Einige Männer halten den Samenerguss für kräftezehrend. Sie sind der Meinung, dass jeder Samenerguss die Potenz vermindert. Einige haben daher Masturbations- oder Beischlaftechniken entwickelt, bei denen sie nicht zur Ejakulation kommen.
Dieses bewusste Zurückhalten der Ejakulation hat seine Ursachen manchmal in der Kindheit. Viele Eltern erschrecken ihre Kinder auch heute noch mit erfundenen Geschichten von masturbationsbedingten Krankheiten wie Rückenmarksschwund oder Schwachsinn. Auch Krankheiten können ebenso wie bei der Ejaculatio Retrograda als Ursache für den ausbleibenden Samenerguss in Frage kommen. Sogar bestimmte Medikamente können zu einem Ejaculatio Deficiens führen. Ärztliche Behandlung ist auf alle Fälle angeraten.


Ejaculatio praecox
Mit dem vorzeitigen Samenerguss von Männern ist es offenbar wie mit so vielen Dingen - alles eine Sache des Standpunkts. Auf diese Nachricht haben viele gewartet:
Männer, die nach zwei bis drei Minuten Sex bereits einen Orgasmus haben, leiden nicht unbedingt an einer Störung. Das hat der Kölner Urologe Frank Sommer herausgefunden.
Er schickte 45 Paare mit der Stoppuhr ins Bett. Resultat der Studie: Die Zeitdifferenz zwischen Patienten, die über vorzeitigen Samenerguss klagten, und gesunden Männern lag nur bei 31 Sekunden. Bei dieser Erhebung handelt es sich nach Angaben der Neu-Isenburger "Ärzte Zeitung" um die erste objektive Studie mit Stoppuhr und den Partnerinnen als Zeitnehmern. Sommer untersuchte insgesamt 45 Männer zwischen 25 und 40 Jahren. Davon waren 15 Patienten, deren Orgasmus nach eigener Einschätzung zu früh kam, 15 mit ihrem Sexualleben zufriedene Männer und 15 Urologen aus ganz Europa.
"Die Partnerinnen der Männer haben eine Stoppuhr in die Hand bekommen und die Zeit genommen", beschrieb Sommer die Vorgehensweise in einem dpa-Gespräch. Gemessen wurde die Zeit zwischen Penetration und Samenerguss. Männer, die über einen zu frühen Samenerguss (Ejaculatio praecox) klagten, brauchten im Mittel zweieinhalb Minuten, um zum Höhepunkt zu kommen. "Der Durchschnitt bei den 'Gesunden' lag bei drei Minuten und einer Sekunde", sagte Sommer.
Ausdauernder waren Fachärzte:
Die Gruppe der Urologen hingegen, die sich beruflich täglich mit Sexualstörungen befassten, habe es auf fünf Minuten und 58 Sekunden gebracht, berichtet die "Ärzte Zeitung". Sommers Schlussfolgerung: "Die alleinige Angabe von Patienten, sie kämen zu früh, gibt dem Arzt keinen Hinweis über eine Krankheit." Der Zeitraum bis zum Orgasmus sei individuell unterschiedlich und von der Partnerschaft abhängig. "Ein männlicher Orgasmuseintritt nach zwei bis drei Minuten muss nicht immer als krankhaft eingestuft werden", sagte Sommer. "Wenn die Partnerinnen und der Patient zufrieden sind, ist doch alles in Ordnung."
Die subjektive Dauer bis zum Samenerguss betrage nach Literaturdaten wesentlich länger als die in der Studie gestoppten Zeiten, berichtet die "Ärzte Zeitung".
Diese "gefühlte Zeitspanne" liege im Bevölkerungsdurchschnitt bei vier bis zwölf Minuten.
Männer und Frauen schätzten die Dauer des Akts außerdem sehr unterschiedlich ein:
"Was in Wirklichkeit zwei Minuten und 50 Sekunden dauerte, empfanden die Männer als vier Minuten 31 Sekunden", schreibt die Zeitung mit Bezug auf die Studie. "Frauen wägten sich sogar fünf Minuten und 33 Sekunden im Liebesglück." Die Paare lebten laut Bericht mindestens zwei Jahre zusammen.
Die Messungen wurden drei Mal im Abstand von mehreren Tagen wiederholt.


Ejaculatio Retarda
Der verzögerte Samenerguss. Häufig ist diese Art von Ejakulations-Schwierigkeit seelisch bedingt. Manchmal fehlt es an ausreichender Erregtheit durch die Partnerin oder an genügend geistiger Entspannung, um zum Höhepunkt zu gelangen. Ein verzögerter Samenerguss kann jedoch auch von Vorteil sein. Frauen kommen bekanntlich langsamer zum Höhepunkt als Männer. Daher wirkt sich der Ejaculatio Retarda oft zugunsten der Partnerin aus, die dadurch natürlich die Stimulationen durch den Partner länger geniessen kann. Gelegentlich ist es so, dass der Mann zum Höhepunkt kommt, wenn seine Partnerin den Orgasmus erreicht. Die verstärkten Scheidenzuckungen und -bewegungen der Frau lösen dann bei ihm die Ejakulation aus.


Ejakulation
Medizinischer Fachausdruck für den Samenerguss. In der ersten Phase des Höhepunktes bildet sich in den sekundären Geschlechtsorganen die Samenflüssigkeit, während die Hoden die Samenzellen produzieren. Diese gelangen dann von den Hoden in ein Zwischenlager, wobei gleichzeitig die Muskeln im Beckenbereich entspannt werden. In der zweiten Phase öffnet sich dann der äussere Schliessmuskel der Harnblase, während sich der innere fest schliesst, um das Zurückfliessen der Samenflüssigkeit in die Blase zu verhindern.
Die Samenflüssigkeit und die Samenzellen sammeln sich im Bulbus Urethrae. Ist genug Flüssigkeit vorhanden, zieht sich dieser sackartige Hohlraum zusammen und der Samen wird mit Hilfe der grösseren Beckenmuskeln druckvoll herausgepresst. In Abständen von ca. einer Sekunde wird nun der Samen mit der Flüssigkeit in drei bis vier solchen Muskelpressungen herausgeschleudert. Danach entwickelt sich manchmal ein taubes Gefühl in der Harnröhre, während der Samenfluss versiegt.


Empfängnisfreie Tage
Die Tage im weiblichen Zyklus, an denen keine Eizelle befruchtet werden und deshalb auch keine Schwangerschaft entstehen kann. Tatsächlich lebt eine Eizelle nur 24 Stunden, wenn sie nicht befruchtet wird. Danach stirbt sie ab und erst ungefähr nach 4 Wochen springt wieder eine neue Eizelle in einen der Eileiter.Samenzellen können aber in der Gebärmutter bis zu 5 Tagen überleben und der genaue Zeitpunkt des Eisprungs ist oft nicht so eindeutig zu bestimmen. Deshalb gelten als Empfängnisfreie Tage höchstens die ersten drei Wochen nach der Monatsblutung.


Empfängnisverhütung
Alle Mittel und Methoden mit denen man verhindern kann, dass eine Schwangerschaft entsteht. Verhütungsmittel sind das Diaphragma oder Pessar, das Kondom, die Pille, die Spirale und spermatötende Zäpfchen (chemische Verhütungsmittel). Außerdem gibt es verschiedene Methoden, wie eine Frau versuchen kann herauszufinden, an welchen Tagen sie schwanger werden kann und an welchen nicht. Als Verhütung kann ein Paar dann nur an den unfruchtbaren Tagen miteinander schlafen. Es gibt die Kalender-Methode, die Temperatur-Methode und die Schleim-Struktur-Methode.


Englisch
Umgangssprachliche Bezeichnung für eine sadomasoschistische Sexform, bei der sich ein Partner (meist ein Mann) vom anderen (meist einer Frau) mit Peitsche oder Stock züchtigen und so sexuell erregen läßt. Der Begriff bezieht sich auf die traditionelle englische Erziehung, die als besonders streng gilt. Prostituierte, die Sex englisch anbieten, treten meist als strenge Erzieherinnen im hochgeschlossenem Kostüm, mit geknotetem Haar und Brille vor den Freier.


Englischer Verkehr
Findet der Koitus am Nachmittag statt, bezeichnet man dies als "Englischen Verkehr". Die Bezeichnung stammt von der Vorliebe der Engländer für den Fünf-Uhr- Nachmittags-Tee. Nur dass in diesem Falle statt des Tees ein sexuelles Vergnügen genossen wird.


Erektion
Wenn das Glied steif ist redet man von einer Erektion. Das Glied ist dann stark durchblutet, der Grund dafür ist meist sexuelle Erregung. Ausgelöst durch visuelle, akustische Sinnesreizungen, Berührungen und Gedanken.


Erektions-Probleme
siehe Viagra-Konkurrenz


Erogene Zonen
Stimulierungen dieser Bereiche oder Körperstellen, empfindet man als angenehm und schön. Im Bestfall erregen diese einem sexuell sehr. Die Zonen sind örtlich abgegrenzt und nicht bei jedem gleich, deshalb macht es um so mehr Spass diese beim Partner ausfindig zu machen.


Eros
In der griechischen Mythologie der Liebesgott, entsprechend in der römischen Mythologie ist Amor der Liebesgott. Eros ist der Sohn der Aphrodite und des Kriegsgottes Ares.


Eros-Center
Haus für Prostituierte zur Ausübung ihres Berufes. Eros-Center sind behördlich genehmigt und sollen die unkontrollierte Prostitution eindämmen. Die Prostituierten in einem Eros-Center arbeiten selbstständig und ohne Zuhälter.


Erotik
Der Begriff Erotik ist nicht exakt definierbar. Allgemein versteht man darunter das menschliche Liebesleben in all seinen Variationen. Zur Erotik gehört nicht nur die Sexualität, sondern auch die Sinnlichkeit und gewisse Erscheinungen der Ästhetik. Durch den erotischen Antrieb und die damit verbundenen Lustgefühle wird die Sexualität und das Verlangen nach Sex erst ermöglicht.


Erotomanie
Der Zwang, sich nahezu pausenlos mit Liebe, Erotik und Sexualität auseinanderzusetzen. Dieser Zwang kann sich so sehr steigern, daß der Betroffene an nichts anderes mehr denkt. Der Sexualforscher Iwan Bloch definierte die Erotomanie als eine übermäßige Sehnsucht nach Liebe. Weil die Entbehrung der Liebe übermäßig groß ist, werden selbst alltägliche Dinge mit sexuellen Motiven interpretiert. Dieser Zwang führt ebenfalls zur unaufhörlichen Suche nach immer neuen Reizen und Sexualimpulsen, die notfalls auch durch Ersatzstimulation befriedigt wird. Die Ersatzstimulation besteht häufig aus dem Betrachten pornographischer Magazine oder Filme mit gleichzeitiger Masturbation. Die Erotomanie kann sich bis zum Masochismus steigern


Escherichia Coli
Diese stäbchenförmigen Bakterien halten sich in der Darmflora des Dickdarms auf. In dieser Umgebung sind sie kaum als gefährlich anzusehen. Wenn diese Bakterien allerdings in andere Teile des Körpers gelangen, zum Beispiel in die Harnröhre, kann es zu bösartigen Entzündungen kommen. Deshalb sollte es nach einem analen Koitus niemals sofort zum vaginalen Geschlechtsverkehr kommen. Vorherige Reinigung ist unbedingt notwendig.


Eunuch
Ein durch Kastration der Hoden oder sogar des Gliedes zeugungsunfähig gemachter Mann. Im Orient dienten die Eunuchen den Scheichs als Haremswächter. Eunuchen waren aber auch Sklaven, Diener oder Sängerknaben. Sogar Priester im Altertum liessen sich zu Eunuchen kastrieren, um der Lust und den Versuchungen des Fleisches besser widerstehen zu können.


Eupareunie
Beim Geschlechtsverkehr der zeitgleiche Orgasmus von Mann und Frau (vgl. Dyspareunie).


Excision
siehe Beschneidung


Exhibitionismus
Sich vor anderen ganz oder teilweise in der Öffentlichkeit entblössen. Meist um andere Menschen zu schockieren und dabei einen sexuelle Stimulans zu erhalten.


Exogamie
Das durch Moral und Gesetz festgelegte Prinzip, den Ehepartner nicht aus dem Kreis der Verwandten zu wählen. Darunter fällt auch das Verbot von Beziehungen zwischen Blutsverwandten - das sogenannte Inzest-Tabu.

 

F

Faustfick
Für die, die es etwas heftiger mögen. Bei dieser Sexpraktik auch Fisten genannt, wir die Hand oder gar der ganze Unterarm in den Hintern eingeführt. Dies ist jedoch oft nach jahrelangem Ausprobieren möglich. Beim Fisten ist Vertrauen und Vorsicht sehr wichtig. Es gehört auch jede Menge Gleitmittel dazu, besonders beliebt das fetthaltige "Crisco" und Gummihandschuhe sollten auch verwendet werden. Analverkehr ist nach dem Fisten sehr kritisch, da die Analschleimhaut mit Sicherheit kleinste Verletzungen aufweist und durch das fetthaltige Gleitmittel die Wirkung eines Kondoms beeinträchtigt wird.


Feigwarzen
Eine sexuell übertragbare Krankheit. Durch einen Virus werden kleine Warzen an den Geschlechtsorganen oder dem After verursacht. Sie sind ansteckend, können aber vom Arzt sehr einfach mit Medikamenten behandelt werden.


Fellatio
Vom lat. Verb fellere = saugen. Oralverkehr mit einem Mann. Leckt eine Frau nennt man Sie Fellatrice.


Femdom
Englische Bezeichnung für den Bereich der weiblichen Dominanz.


Fetischismus
Fetischismus ist eine sexuelle Haltung mit Fixierung auf einen physischen Gegenstand, bestimmte Kleidungsart, Füsse, Strümpfe, von Personen des gleichen oder anderen Geschlechts als einzige oder bevorzugte Objekte zur sexueller Erregung und Befriedigung dienen.


Fetischist
Als Fetisch bezeichnet man Dinge, denen jemand eine besondere Bedeutung gibt. Ein Mensch der durch bestimmte Körperteile oder Gegenstände besonders sexuell erregt wird oder sie zur Befriedigung unbedingt braucht, nennt man deshalb Fetischist.


Feuchter Traum
Von (lateininisch) Pollution = Verunreinigung. Umgangsprachlich Feuchter Traum. Nächtlicher, unwillkürlicher Samenerguß, der häufig mit einem erotischen Traum verbunden ist. Eine Pollution tritt vor allem bei Jugendlichen im Schlaf auf, wenn sie geschlechtsreif werden. Auch Männer können nach längerem Verzicht sexueller Aktivitäten eine unwillkürliche Ejakulation haben. Seltener kommt sie auch tagsüber vor, wenn ein Mann leicht erregbar ist. Die Pollution galt früher als krankhaft, verursacht durch "schmutzige Gedanken". Man versuchte, sie mit kalten Umschlägen oder Züchtigungen des Jugendlichen zu "behandeln".


Feuchter Orgasmus
Bei einer Frau kommt es seltener vor, dass sie einen gleichzeitigen Orgasmus und Abgabe von Flüssigkeit hat. Durch besonders starke Erregung kann es jedoch bei einer Frau vorkommen das gleichzeitig mit dem Orgasmus auch ein Harnabgang hinzu kommt. Dieser feuchte Orgasmus ist nicht mit der Ejakulation des Mannes vergleichbar. Beim Mann gehören Orgasmus und Ejakulation untrennbar zusammen.


Ficken
mundartlich: hin -und herreiben, kratzen. vulgär für coitus oder Beischlaf


Finger-Fucking
Einführen eines Fingers in den After. Mit einem oder mehreren Fingern am und im Hintern des Partners herum zu Spielen kann sehr aufregend sein.


Finnische Schlittenfahrt
Besondere Sexstellung, bei der der Mann sich zwischen den Beinen der auf dem Rücken liegenden Frau kniet, ihr Becken hebt und in sie eindringt. Während ihr Po auf seinen Unterschenkeln lagert, beugt er seinen Körper über sie und fährt mit ihr Schlitten. In dieser Stellung soll die Frau ihren Partner besonders intensiv spüren.


Fisting
Das Einführen der ganzen Hand (Faust) in die Scheide oder den After.


Flagellation
Das Peitschen oder Schlagen eines Menschen, um sexuelles Vergnügen und Befriedigung zu erlangen. Flagellation ist besonders im Sado-Masochismus verbreitet, wobei sexuelle Bedürfnisse dieser Art frei ausgelebt werden. Für Flagellations-Liebhaber gibt es inzwischen eine grosse Zahl von Magazinen, Büchern und sogar Videos, mit denen sie ihre sexuellen Neigungen bis zu einem gewissen Grad zumindest visuell befriedigen können.


Flanquette/Flanke
Koitusstellung, bei der sich Mann und Frau einander halb zuwenden: Die Frau liegt mit einem Schenkel zwischen den Beinen des Mannes.


Flirt
- Ganz wichtig ist eine gepfelgte Erscheinung: Nicht verwahrlost aussehen, nicht riechen. - Erst prüfen: Wie reagiert der Flirtpartner auf mich? Wenn er/sie sich abwendet, lohnt Ansprechen meist nicht. - Gilt besonders für Frauen: Lieber selbst die Initiative ergreifen, als darauf zu warten, vom Objekt der Wahl angespropchen zu werden! - Dem Flirtpartner das Ansprechen erleichtern: Und zwar durch eine positive Körperhaltung, Blickkontakt und Lächeln. - Die erste Ansprache situationsbezogen wählen. Zum Beispiel über ein Kompliment oder eine Gemeinsamkeit (sich bei etwas helfen lassen). - "Cool" gemeinte Flirtsprüche gehen meist nach hinten los. - Das Gespräch: Das Gegenüber nicht langweilen oder zutexten. Lieber Fragen stellen und nicht vergessen zuzuhören, wenn geantwortet wird! - Das erste Gespräch unbedingt nach kurzer Zeit aktiv abbrechen / beenden. Das gibt dem Flirtpartner die Gelegenheit, sich ohne Druck eine Meinung zu bilden. Und: Er/Sie fühlt sich nicht belästigt. Den Blickkontakt aber aufrecht erhalten und das Gespräch zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufnehmen. - Wichtig ist zu merken, wann der andere gelangweilt ist. Wenn die Blicke schweifen, das Gegenüber auf die Uhr sieht oder anfängt, zu telefonieren, ist es bereits zu spät. - Nach geglückter, für beide Seiten angenehm verlaufener Konversation, sollte die eigene Telefonnummer übergeben werden. Nicht nach der des Gegenübers fragen: Denn die ist dann sowieso meist falsch. Bei Gefallen wird der Andere seine Numemr schon von alleine anbieten. Tut er es nicht und antwortet mit dem Satz: "Ich melde mich", signalisíert das deutliches Desinteresse. - Bei echtem Interesse am Flirtpartner müssen keine strategischen Wartezeiten bis zum ersten Anruf eingehalten werden "Spielchen" à la "frühestens in einer Woche anrufen" sind nicht produktiv. Wer es ehrlich meint, kann seinem Herzen folgen und schon am nächsten Tag zum Hörer greifen. Aber den anderen dabei nicht einengen und allzu oft belästigen.


FKK
Abk. für Freie Körper Kultur. Es gibt, FKK-Strände, FKK-Hotels, FKK-Clubs usw. Besonders in Europa sehr populär. Im islamischen Kulturkreis verboten.


Flanquette-Position
Liebesstellung für besonders engen körperlichen Kontakt. Die Partner liegen dabei einander zugewandt. Der Mann hat ein Bein zwischen den Beinen der Partnerin, während er mit seinem Penis tief in ihre Vagina eindringt. Gleichzeitig reibt sein Oberschenkel die Klitoris und sorgt so für zusätzliche Stimulation.


Flirt
Aus dem Englischen stammender Begriff für eine (spielerische) Kontaktaufnahme zwischen Mann und Frau mit stark erotischem Akzent. Gelegentlich auch als flüchtige Liebelei übersetzt oder umgangssprachlich auch definiert: Ein Flirt ist, wenn nichts wird. Da ein Flirt wesentlich auf der erotischen Anziehungskraft der Flirtpartner beruht, kann er auch Vorstufe für eine weitergehende Beziehung sein. Sehr oft aber bleibt er unverbindlich und wird von Frauen und Männern gern benutzt, um den eigenen Stellenwert in puncto Attraktivität auszuloten.


Florentiner Gürtel
Keuschheitsgürtel auch Florentiner Gürtel, Venusgurt oder Italienisches Schloss genannt. Gürtel aus Metall, der um den Bauch gelegt wird. Am Rücken ist ein Scharnier, an dem ein Eisenband zwischen den Beinen hindurch zum Bauch führt und dort am Gürtel mit einem Schloss verbunden ist. Der Keuschheitsgürtel wird von Frauen getragen und soll während der Abwesenheit des Ehemannes ihre Keuschheit bewahren, indem er auf mechanische Weise Geschlechtsverkehr verhindert. Vermutlich wurde der Keuschheitsgürtel in der Zeit der Kreuzzüge erfunden. Wenn die Ritter für mehrere Jahre in fremde Länder zogen, wollten sie sich der Treue ihrer Ehefrauen sicher sein und "verschlossen" sie. Den Schlüssel nahmen sie mit (gaben sich selbst aber den Lüsten ohne Hemmungen hin). Vermutlich hat der Gürtel in vielen Fällen wenig genützt. Im Gegenteil - es spornte einen Liebhaber wohl eher an, mit Hilfe eines Schmiedes und Nachschlüssels das eiserne Hindernis zu überwinden. Die früheste Darstellung eines Keuschheitsgürtels stammt aus dem Jahr 1405. Einige Quellen sagen, ein Italiener in Padua habe 1395 den ersten Gürtel gefertigt. Keuschheitsgürtel fanden bis ins 17. Jahrhundert Anwendung, das letzte Patent in Deutschland stammt aus dem Jahr 1903. Heute finden sich Keuschheitsgürtel (dann vielfach aus Leder) oft bei SM-Liebhabern als "Spielzeug".


Florentinisch
Bezeichnet eine Sextechnik, bei der die Frau den Penis an der Wurzel so umfaßt, daß die Vorhaut straff zurückgezogen wird. Die Eichel liegt frei und bewirkt, daß der Mann schneller zum Orgasmus kommt. Außerdem ist es möglich zu koitieren, wenn das Glied nicht vollständig erigiert ist. Sex Schwedisch wurde viel von Prostituierten praktiziert, denn die wollten, daß ihre Kunden schnell "fertig werden".


Französischer Gang/Wand
Eine Wand mit mehreren Löchern wo man seinen Penis hindurch stecken kann, um sich einen blasen zu lassen.


Französisch
Orale Liebes-Technik, die mit Mund und Zunge ausgeübt wird. Siehe auch Fellatio und Cunnilingus
Das Geschlechtsteil des Partners mit den Lippen, Zunge etc. gereizt. Der Mann wird geleckt (="Blasen") oder die Frau wird geleckt (=Lecken).
Andere Namen: Intime Küsse, Mundfick, in der englischen Sprache: Blowjob oder B.J. (übersetzt Blasarbeit).
Andere Namen: give head (aus dem Australischen, sowohl für Fellatio als auch Cunnilingus), deep throat (Englisch für die Praktik, den Penis so tief wie möglich in den Mund zu nehmen).
Die AIDS-Gefahr scheint nicht sehr groß.

Französisch beidseitig
Die Frau erlaubt, dass sie geleckt wird, z.B. bei der Stellung 69: Der Mann leckt die Frau, und die Frau leckt den Mann.
Andere Namen: soixante-neuf (Französisch), sixty-nine (Englisch)

Französische Küsse
Zungenküsse. Die Zungen der Küssenden haben Kontakt, d.h. es wird auch Speichel ausgetauscht. Auch genannt: French Kissing, tiefe Küsse, richtige Küsse, feuchte Küsse.

Fremdgehen
siehe Sexualleben

Französische Schamhaare
Schamhaare die so rasiert sind, dass über der Vagina immer noch ein "Balken" übrig bleibt. (halbrasiert/teilrasiert)


Frenulum
Das Hautbändchen, dass die Vorhaut der Penisspitze, der Eichel, an der Unterseite mit dem Penisschaft verbindet. Bei der Frau befindet sich das Frenulum an der Spitze der Klitoris. Dieses Frenulum wird aus den Innenflächen der kleinen Schamlippen vor der Harnröhren-Öffnung gebildet.

Frigidität
Vom lat. Adjektiv frigidus = kalt. Störung der weiblichen Sexualität.siehe mehr hier

Frivol
Ursprüngliche Bedeutung: nichtig oder unwichtig. Im Laufe der Zeit wurde dieses Wort immer mehr zum eher negativen Begriff für unmoralisch, schamlos oder schlüpfrig.


Frotteurismus
Durch das Reiben am Körper anderer Menschen, z.B. in Menschenansammlungen, einen sexuellen Reiz verschaffen.


FS
Face Sitting. Auf dem Gesicht des Partners sitzen.

 

G

Gangbang
Steht für eine Sexpraktik, bei der eine Frau mit zwei oder mehr Männern zusammen ist. Am geläufigsten ist die Bezeichnung für den flotten Dreier mit zwei Männern. Der Begriff leitet sich vermutlich vom englischen Gang = Bande und Bang = (umgangssprachlich) bumsen ab, gewissermaßen eine Frau, die es mit einer Bande treibt.

Gay
Bezeichnung für Schwule im englischen Sprachraum (von gay = ausgelassen, heiter), vor allem in den USA. Dort hat sich auch die Bewegung Gay Liberation (= homosexuelle Befreiung) gegründet, in der Homosexuelle gesellschaftliche Anerkennung fordern - z.B. in Bezug auf partnerschaftliches Zusammenleben, Heirat usw.

Gebärmutter
Das Organ im Bauch der Frau, in dem aus einer befruchteten Eizelle ein Kind heranwächst. Sie hat ungefähr die Größe und Form einer Birne und besteht aus einer dicken, sehr dehnbaren Muskelschicht. Während der Schwangerschaft vergrößert sich die Gebärmutter langsam so stark, dass das Baby Platz darin hat.

Gebärmuttermund
Die Öffnung der Gebärmutter zur Scheide. Oft sagt man auch nur Muttermund.

Gebärmutterschleimhaut
Auf der Innenseite der Gebärmutter bildet sich in jedem Zyklus eine Schleimschicht, die gebraucht wird um ein befruchtetes Ei aufzunehmen. Wenn es nicht zu einer Schwangerschaft kommt, bildet sich diese Schleimhaut vierzehn Tage nach dem Eisprung wieder zurück und die Reste werden zusammen mit etwas Blut ausgeschieden. Das nennt man Regelblutung oder Menstruation.

Geil
Ein Wort aus dem Mittelalter, wo es kraftvoll, lustig oder fröhlich bedeutete. Heute gehört dieses Wort zur Umgangssprache von Jugendlichen, aber auch viele Erwachsene benutzen es gern. Es bezieht sich sowohl auf geschlechtliche Erregtheit als auch auf die begeisterte Beschreibung von Gegenständen, Handlungen oder Erlebnissen ("Eh, dieser Sound ist voll geil!").

Gender-Bender
Personen die im Spiel zwischen den Geschlechterrollen wechseln.

Genitalien
Von (lateinisch) generare = zeugen. Bezeichnung für die (männlichen und weiblichen) Geschlechtsorgane. Man unterscheidet äußere (äußerlich sichtbare) und innere (äußerlich nicht sichtbare, u.a. die Zeugungsorgane) Genitalien.

Genitallifting
Genitallifting ist eine operative Korrektur hängender oder erschlaffter Schamlippen. Patientinnen sind vor allem Frauen ab Mitte 30 und aufwärts. Hauptgrund für ein Genitallifting: Nach der Geburt, eines oder mehrerer Kinder, sind die Damen im Intimbereich nicht selten etwas geweitet, die Schamlippen hängen. Dünne Schamlippen können ebenfalls aufgebaut und auch die Klitoris kann korregiert werden. Bei dem Eingriff sind die Partner der Patientinnen oft mit anwesend und dürfen Wünsche äußern, was das zukünftige Aussehen des Vaginalbereiches angeht. Das Verfahren verläuft weitgehend unblutig. Es wird eine art "Klebetechnik" verwandt. Nur in seltenen Fällen kommt das Skalpell zum Einsatz. Auf diese Weise werden auch die Proportionen der Partner im Intimbereich angeglichen.

Gerontophilie
Greisenliebe, von gr. "geron" (= Greis) abgeleitet. Bezeichnung für die Liebe zu einem erheblich älteren Partner (Gegensatz zur Pädophilie). Den Gerontophilen reizen sehr viel ältere Partner. Gerontophilie kommt äußerst selten vor, und meist spielen eher materielle Gründe eine Rolle, wenn z.B. eine sehr junge Frau eine Partnerschaft mit einem alten Mann eingeht. Gerontophilie ist Thema in dem Kultfilm Harold and Maude, in dem sich ein 16jähriger Junge in eine 80jährige Frau verliebt.

Geschlechtskrankheiten
Es geschieht jeden Tag. Zwei Menschen lernen sich kennen und wollen sich lieben. Dem heißen Flirt soll eine heiße Liebesnacht folgen. Die Gefahren, die dabei eine Rolle spielen, werden von vielen im Rausch der Libido vergessen. Jeder Zwanzigste zieht sich im Laufe eines Jahres eine Geschlechtskrankheit zu. Auf diese Art wird der One-Night Stand schnell zum gefährlichen Spiel mit dem Feuer. Die bekannteste Geschlechtskrankheit ist der Tripper. Diese durch Gonokokken hervorgerufene Krankheit beginnt meist harmlos, kann aber in Extremfällen zu erheblichen gesundheitlichen Beschwerden führen. Die Krankheit wird vorwiegend sexuell übertragen, die Erreger sterben außerhalb des Körpers schnell ab. Tripper wird mit Antibiotika behandelt, die die Erkrankung in der Regel schnell zum Abheilen bringen.
Tripper ist eine Geschlechtskrankheit, die durch Bakterien hervorgerufen werden, es kommt zu einer Infektion der Harnröhre beim Mann oder auch der Harnröhre bei der Frau bzw im Bereich der Scheide – Es kann auch zu Infektionen im Bereich des Anus, also im Enddarmbereich, oder auch im Mundbereich vorkommen, je nachdem wo der Erreger hingekommen ist. Üblicherweise kommt es drei Tage nach der Infektion zu einem eitrigen Ausfluss. Beim Mann sieht man das sehr gut.
Wer dort ein höheres Risiko hat, insbesondere Geschlechtsverkehr mit häufig wechselnden Partnern, sollte sich überlegen, ob er sich impfen lässt. Die Impfung wird von den Krankenkassen nur für bestimmte, so genannte Risikogruppen..."
Das HIV-Virus greift das Immunsystem an. Es wird ebenfalls hauptsächlich beim ungeschützten Geschlechtverkehr übertragen. Die Viren befinden sich in allen Körperflüssigkeiten. In den letzten Jahren ist die Aufmerksamkeit vor der tödlichen Gefahr dramatisch zurückgegangen. Eine HIV-Infektion kann zur Zeit lediglich behandelt aber nicht geheilt werden. Die Risikobereitschaft wegen der verbesserten Therapie-Möglichkeitennimmt wieder zu. Grund zur Entwarnung gibt es nicht. Gerade im Bereich Aids sollte die Benutzung von Kondomen Standard sein." Richtig angewendet, reduzieren sie deutlich die Gefahr einer Infektion mit den verschiednen Erregern. Für Gleitmittel gilt: nur wasserlösliche benutzen, da Öle und Fette das Kondom angreifen können. Mit Safer-SEX ist auch ein One-Night-Stand relativ ungefährlich. Die Alternative zum Kondom bleibt Treue und Enthaltsamkeit.

Geschlechtsverkehr
Neben der biologischen Funktion der Fortpflanzung dient der G. auch der Triebbefriedigung. Um eine Befruchtung möglichst wahrscheinlich zu machen, sind die Genitalorgane beider Geschlechter in ihrer Funktion im sexuellen Reaktionszyklus während des G. optimal aufeinander abgestimmt
Nach Masters und Johnson lassen sich vier Phasen unterscheiden: In der Erregungsphase lösen unterschiedlichste Reize erotische Empfindungen aus; besonders aber führt die Berührung erogener Zonen wie z.B. die Eichel des Mannes, die Klitoris sowie die Schamlippen und der Damm bei der Frau, die Brüste und v.a. die Brustwarzen, Mund, Hals, Ohr und die Innenseite der Oberschenkel zu sexueller Erregung. In der Plateauphase prägen sich die Merkmale der Erregungsphase weiter aus, die zunehmende Erregung entsteht durch rhythmische Bewegungen, bei dem sich die Sexualorgane direkt gegenseitig stimulieren. In der Orgasmusphase, dem Höhepunkt sexueller Erregung, kommt es bei der Frau zum rhythmischen Zusammenziehen (Kontraktion) der Scheiden- und Beckenbodenmuskeln und der Gebärmutter, beim Mann wird durch die unwillkürlichen Kontraktionen von Samengängen, Harnröhre, Muskulatur an der Peniswurzel und schließlich des Penis selbst die Samenflüssigkeit in das hintere Scheidengewölbe gespritzt. In der Rückbildungsphase kehren alle Organe in ihren ursprünglichen Zustand zurück und sind während einer bei Mann und Frau unterschiedlich lang anhaltenden Refraktärphase für weitere sexuelle Stimulierungen unempfindlich. Andere Formen sexuellen Verhaltens, bei denen der Penis nicht oder auf anderem Wege eingeführt wird, z.B. beim manuellen (mit der Hand), oralen (mit dem Mund), mammalen (an der Brust der Frau) oder analen Verkehr (im After), sowie bei der Selbstbefriedigung (Masturbation), können ebenfalls nach diesem Reaktionszyklus verlaufen.

Geisha
Japanische Frauen, deren Aufgabe darin besteht, männliche Gäste zu unterhalten. Die Geisha ist auf keinen Fall eine Prostituierte. Das Erscheinungsbild der Geisha wird geprägt von schöner Kleidung, ausgezeichneter Kenntnis, guter Sitten und einer Fähigkeit zur intelligenten und inhaltsreichen Unterhaltung. Auch mit Gesang, Tanz und Musik kann die Geisha den Gast vergnügen.

Geisha-Kugeln
Auch Ben-Wa-Bälle, Liebeskugeln, Ruck-Zuck-Orgasmuslust oder Rinotama.
Ballspiel für die Geisha in uns. Orgasmuskugeln sind ein uraltes Erotikspielzeug aus Japan, denn die Frauen aus dem Land der Toyotas wussten schon immer, wo es langgeht in Punkto Höhepunkt. Die Erregungskugeln kommen paarweise daher und werden durch eine Schnur zusammengehalten. Die eine der beiden Geishakugeln ist etwas grösser als die andere und im Inneren der Kugeln befinden sich weiter kleinere Bälle, so dass die schwereren inneren Kugeln in der grösseren hin und her rollen können. Die Kugeln in die Vagina schieben, nur das Schnurrende zum Herausnehmen liegt wie ein Tamponfaden am Scheidenausgang. Die Liebeskugeln kullern herum und stimulieren bei jedem Schritt. Sie verursachen einen steten erotischen Reiz und einige Frauen finden es geil in der Scheide gekullert zu werden. Das Spiel mit der Kugel soll aber die Beckenbodenmuskeln stärken. Ausserdem kann Frau die Kugeln beim Geschlechtsverkehr tragen. Die Geishas hatten Orgasmuskugeln aus Elfenbein, Gold oder Silber. Beim Kauf auf latexüberzogene Kugeln achten.

Genitalien
Medizinische Bezeichnung für die Geschlechtsorgane von Mann und Frau. Man unterscheidet dabei die inneren und die äusseren Genitalien. Die inneren Genitalien der Frau, Gebärmutter, Eierstöcke und Eileiter. Beim Mann, Prostata und Samenbläschen (auf der Prostata).

Gerontophilie
Die Betroffenen sind nur mit sehr alten Menschen in der Lage, sexuelle Befriedigung zu finden. Darunter fällt nicht das sexuelle Verhältnis von (sehr) alten Menschen, die gemeinsam alt geworden sind.

Geschlechtsbestimmung
Heutzutage bestimmt man das Geschlecht (=Männlichkeit / Weiblichkeit) eines Menschen nicht nach dem Aussehen (=Phänotyp), sondern nach der Art dem Chromosomensatz (= Zusammensetzung der Chromosomen).
Ist nämlich neben einem sogenannten X-Chromosom ein Y-Chromosom vorhanden, so ist das Geschlecht männlich. Ist kein Y-Chromosom vorhanden, sondern gibt es neben dem X-Chromosom noch ein weiteres X-Chromosom, so ist das Geschlecht weiblich. XX=Frau, XY=Mann.
Sind fälschlicherweise andere Zusammensetzungen des X- und Y-Chromosoms vorhanden, so ist es ein genetischer Defekt (=genetische Aberration). Je abweichender die Zusammensetzung von der Norm ist, desto kranker ist die betroffene Person.
XXY ist ein genetisch defekter (=genetisch aberrierter) Mann.
XYY ist ebenfalls ein Mann.
XXX=Superfrau, ist nicht so krank wie XXXX.
X0 (also nur ein X-Chromosom statt zwei) ist eine Frau.
Da diese beiden Chromosomen das Geschlecht bestimmen, nennt man Sie Geschlechtschromosomen. Andere Namen: Heterosom / Heterosomen, Hetero-Chromosom / Hetero-Chromosomen, Alosom / Alosomen, Gonosom / Gonosomen, Sex-Chromosom / Sex-Chromosomen.

Gestagen
Ein weibliches Geschlechtshormon. Es ist einer der beiden Stoffe, die in der Pille sind. Das Gestagen bewirkt eine verfestigung des Schleims im Gebärmuttereingang und beeinflußt den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut.

Glied
Besonders häufig verwendetes Wort für das männliche Geschlechtsorgan. Es klingt nicht ganz so medizinisch wie Penis und gilt nicht als unanständig. Das Glied besteht aus dem Schaft und der Eichel, der empfindlichsten Stelle am männlichen Körper, die häufig von einer Vorhaut bedeckt ist. Im Inneren verläuft die Harnröhre zur Spitze der Eichel. Sie ist umgeben von drei Schwellkörpern. Wenn diese sich mit Blut füllen wird das Glied fest und größer und richtet sich auf. Der Mann kriegt einen Ständer. Ein schlaffer Schwanz ist sieben bis zwölf Zentimeter lang und ungefähr 2,5 Zentimeter dick. Ein Steifer kann 15 bis 20 cm lang sein, selten auch mehr. Größe und Form sind in den Erbalagen festgelegt und bei jedem Mann anders. Fast alle Männer machen sich, zumindest gelegentlich, Sorgen, ihr Glied könnte zu klein sein. Die Größe hat jedoch nichts damit zu tun, wie häufig man eine Errektion haben und einen Orgasmus erleben kann, oder wieviel Befriedigung man überhaupt beim Sex hat. Unterschiede gibt es natürlich bei den Ansichten darüber, was man schön und geil findet.

Golden Shower
Urinspiele, man sagt auch Natursekt oder Champagner.

Goldfisch-Sex
Sextechnik, bei der die Hände nicht im Spiel sein dürfen (in Anlehnung an Fische, die ja auch keine Arme haben). Mann und Frau fesseln sich die Hände auf den Rücken und versuchen sich dann gegenseitig zu stimulieren und auch den Coitus auszuüben.

G-Punkt/G-Spot
Auch G-Spot genannt. Nach dem deutschen Gynäkologen Dr. E. Gräfenberg, benannter, hochempfindlicher Lustpunkt der Frau. Der G-Punkt befindet sich an der Vorderwand der Scheide unmittelbar hinter dem Schambein (ca. 5 cm vom Scheideneingang entfernt) und ist etwa markstückgroß). Durch Reibung und leichten Druck wird er stimuliert und kann bei der Frau einen sehr intensiven Orgasmus auslösen. Die Stellung a tergo ist hierfür besonders gut geeignet. Allerdings ist die Wahrnehmung der Frauen wohl unterschiedlich: Einige empfinden ihn überhaupt nicht, bei anderen läßt er sich sehr leicht mit den Fingern ertasten.

Graviditäts-Fetischismus
Die Befriedigung der Lust ausschliesslich an schwangeren Frauen. Besonders reizen den Fetischisten der angeschwollene Bauch der Schwangeren und die Vorstellung des heranwachsenden Kindes darin. Schwangerschafts-Fetischisten haben nur selten Gelegenheit, ihre Neigung auch mit Hilfe des Geschlechtsverkehrs auszuleben. Häufig befriedigen sie sich selbst mit Fotos oder Filmen von Schwangeren. Psychologisch gesehen besteht hier eine Ähnlichkeit mit dem Deformations-Fetischismus, der sich auch völlig auf die Andersartigkeit von Körperteilen bezieht.

Gravidität
Medizinischer Fachausdruck für Schwangerschaft.

Griechisch
Analverkehr. Griechisch ist der Ausdruck für jeden Sex, wo der Penis in den After eingeführt wird. Auch Pedicatio genannt.

Gruppensex
Gleichzeitige sexuelle Betätigung von mindestens drei Personen in einer Gruppe. Manche Sexualpsychologen definieren Gruppensex auch erst ab fünf Personen, da sie den Partnertausch (vier Personen) oder die Triole als Sonderform sehen. Partnertausch ist allerdings ein fester Bestandteil beim Gruppensex. Beim Gruppensex werden ausschließlich sexuelle (körperliche) Reize befriedigt. Feste Bindungen gelten sogar als hinderlich. Paare, die an einer Gruppensex-Party teilnehmen, riskieren, ihre Partnerschaft dadurch zu zerstören. Meist wird Gruppensex aber nur mal ausprobiert oder kurzzeitig von einer Clique praktiziert, ist aber selten eine regelmäßig gebrauchte Sextechnik. Angeboten wird Gruppensex meist in einschlägigen Kleinanzeigen der regionalen Tagespresse sowie in speziellen Sex-Clubs.

Gynäkomastie
Abnorme Vergrößerung der Brust.

1. Pubertätsgynäkomastie. Bei 50% der Jungen schwellen während der Pubertät eine oder beide Brüste an.
2. Makromastie, Hypermastie. Die weiblichen Brüste sind größer als sie sein sollten. Sind sie richtig riesig spricht man von Gigantomastie.
3. Polymastie. Eine Person hat mehr als zwei Brüste. Zusätzliche Brüste sind (wie bei Tieren) untereinander angeordnet.
4. Pseudo-Gynäkomastie bei Fettsucht.
5. Pseudo-Gynäkomastie bei Tumoren.

Gynäkophob
Eine Person, die Angst vor Frauen hat.

Gynander/ Gynandrie/ Gynandrismus/ gynandrisch/ androgyn/ Androgynie
Eine Gynander ist eine Frau, die viele männliche Wesensmerkmale aufweist. Eine androgyne Person ist ein Mann, der viele weibliche Merkmale aufweist.
In der Medizin werden diese Begriffe zur Kennzeichnung von eindeutig genetischen oder morphologischen=körperlichen Merkmalen benutzt.

 

H

Hanky-Code
Vom Englischen hanky = Taschentuch. Erkennungszeichen für die unterschiedlichen Vorlieben und Neigungen von SasomasochistInnen. Der Ursprung kommt aus der Schwulenszene. Generell gilt:
Aktive haben das Hanky in der linken Hosentaschen. Passive in der Rechten.
Die geläufigsten Farben:
Orange, alles geht
Hellblau, Oralverkehr
Rot, Fisting
Oliv, Militärspiele
Anthrazit, Gummifetish
Senffarben, Foodfetisch
Gelb, Natursekt
Braun, Spiele mit Kot
Weiss, Anfänger
Schwarz, harter SM
Grau, Bondage
Rose, Spanking
Violet, Piercing
Dunkelblau, Analsex

Harnröhrenentzündung- Chlamydia trachomatis
ist ein Bakterium, das zu den am häufigsten sexuell übertragenen Keimen gehört. Bei Männern führt eine Infektion typischerweise zur Harnröhrenentzündung, bei Frauen zur Scheidenentzündung. Selten kommt es zu einer akuten Bauchfellentzündung durch Keime, die über die Eileiter aufsteigen. Sehr viel häufiger ist eine unbemerkte, oft chronisch verlaufende Infektion, die Verwachsungen der Eileiter verursacht und damit oft Unfruchtbarkeit oder ein erhöhtes Risiko einer Bauchhöhlenschwangerschaft auslöst. Während der Schwangerschaft oder der Geburt kann das Kind infiziert werden. Die möglichen Folgen sind eine Frühgeburt und eine Erkrankung des Kindes, am häufigsten ist eine Bindehaut- oder eine Lungenentzündung. Die Behandlung erfolgt mit Antibiotika.

Hintern
Man kann wirklich nicht sagen, daß er zu wenig Beachtung findet... Er hat erotische Signalwirkung für Frauen und Männer gleichermaßen

Hardcore
Filmische oder bildliche Darstellung sexueller Vorgänge. Dabei werden die Inhalte meist auf das rein Sexuelle reduziert. Geschlechtsteile und Geschlechtsverkehr werden - im Gegensatz zum Softporno - detailliert und in Großaufnahmen gezeigt. Ejakulation findet außerhalb der Scheide statt und soll die Echtheit der Darstellung belegen.

Harems-Komplex
Häufig vorkommende Männerfantasie, die sich auf den orientalischen Harem bezieht. Ein Harem war im Orient das Heer der Frauen und Gespielinnen von Scheichs und Fürsten. Diese durften als einzige mit den Frauen den Geschlechtsverkehr vollziehen.
Aus dem Harems-Komplex heraus entwickelt sich bei Männern der Wunsch, im Mittelpunkt zu stehen und mit mehreren Frauen gleichzeitig Sex zu haben. Eine normale Zweierbeziehung wird für den Mann unmöglich, da er hierbei keine Befriedigung mehr findet.

Harter Schanker
Eine alte Bezeichnung für Syphilis, eine sexuell übertragbare Krankheit.

Heavy Petting
Gegenseitige Masturbation bis zum Höhepunkt.

Hepatitis
Hepatitis ist die weltweit häufigste Lebererkrankung - und weiter auf dem Vormarsch. Insgesamt gibt es derzeit rund 500 Millionen Menschen, die chronische Virusträger sind. Die Infektion verringert die Lebensqualität und führt oft zu Krebs. Deshalb fordern Mediziner jetzt ein Impfprogramm. Große Erfolge versprechen sich die Mediziner besonders im Kampf gegen Hepatitis B. Diese Form wird über Blut oder sexuelle Kontakte übertragen. In 20 Prozent aller Fälle verläuft die Erkrankung chronisch und «mergelt den Patienten über 20 bis 60 Jahre hinweg aus». Im weiteren Verlauf der Infektionserkrankung kommt es zu einer Leberzirrhose und einer anschließenden Krebsbildung. Bevor es zu einer Zirrhose kommt, kann jedoch das Medikament Interferon, ein körpereigener Abwehrstoff, die Infektion stoppen. Interferon hebt das Immunsystem auf ein höheres Niveau. Etwa 40 bis 50 Prozent der Hepatitis B-Kranken können so geheilt werden. Seit geraumer Zeit steht den Ärzten mit dem Virustatikum Lamivudine ein weiterer Wirkstoff zur Verfügung, wenn Interferon versagt. Bei diesem Medikament kann es jedoch zu gefährlichen Resistenzen kommen, wenn die Viren nicht komplett abgetötet werden.

Hermaphrodit-Zwitter
Weder körperlich ganz Mann noch körperlich ganz Frau, sondern beides gleichzeitig. Also z.B. eine Frau mit einem penisähnlichen Kitzler.
Bei der Sonderform der testikulären Feminisierung, hat die betroffene Person zwar einen männlichen XY-Chromosomensatz, aber einen weiblichen Körper. Die Person sieht aus wie eine Frau (Gesicht, Brüste etc., meistens sogar sehr schön), fühlt wie eine Frau, aber zur Fortpflanzung fehlen ihr die nötigen inneren Geschlechtsorgane. Auch bekannt unter dem Namen Hairless Women (Englisch für haarlose Frauen), da der Achsel-/Schamhaarwuchs vermindert ist oder fehlt. Die Ursache liegt darin, dass die Hormone, für die das "männliche" Y-Chromosom verantwortlich ist, zwar produziert werden, die Rezeptoren dafür aber fehlerhaft sind. So wird eine Frau geboren, die im Grunde ein Mann ist, und es erst in der Regel beim Arzt merkt, weil der Kinderwunsch nicht erfüllt wird.

Herpes
Eine Ansteckungskrankheit, die kleine juckende und brennende Bläschen auf Haut oder Schleimhäuten verursacht. Sie kann durch den Mund übertragen werden, aber auch durch die Geschlechtsorgane. Dann zählt man sie zu den sexuell übertragbaren Krankheiten. Zur Behandlung werden die erkrankten Stellen mit einer virushemmenden Salbe eingerieben. Die Heilung dauert ein bis vier Wochen, je nachdem wie schlimm die Ansteckung war. Herz: Für die meisten Menschen ist das Herz das wichtigste

Heterosexuell
Sexuelle Ausrichtung zum anderen Geschlecht. abk. Hetero

Hirnanhangdrüse
Ein kleines Organ im Gehirn des Menschen, das die sexuelle Entwicklung und das Sexualverhalten steuert. Ungefähr ab dem achten Lebensjahr eines Menschen produziert sie Hormone, die die Keimdrüsen anregen männliche und weibliche Hormone herzustellen. Damit beginnt die Pubertät. Der medizinische Fachausdruck dafür ist Hypophyse.

Hite-Report
Ein Berühmtes Buch der Amerikanerin Shere Hite aus den siebziger Jahren über das sexuelle Erleben und die Wünsche und Phantasien von Frauen und Männern.

HIV
Abkürzung für Human Immunodeficiency Virus, zu deutsch menschliches Imunschwäche-Virus. der AIDS-Erreger HIV-Antikörper: Stoffe die vom Körper gebildet werden um das HI-Virus, den AIDS-Erreger, zu bekämpfen.

HIV-positiv
Ergebnis eines HIV-Tests, das bedeutet, im untersuchten Blut wurden die Antikörper gegen das "AIDS-Virus" gefunden. Der betroffene Mensch ist also mit großer Sicherheit angesteckt. Wenn man nicht angesteckt ist, nennt man das Test-Ergebnis negativ.

HIV-Test
Eine andere Bezeichnung für den "AIDS-Test", die richtiger ist. Mit der Blutuntersuchung kann nämlich nur festgestellt werden, ob sich jemand mit dem Krankheitserreger HIV angesteckt hat. Ein Mensch mit einem positiven Test ist aber noch nicht an AIDS erkrankt, und vielleicht dauert es auch noch viele Jahre bis er krank wird.

Hoden
Männliche Keimdrüse n der die männlichen Geschlechtszellen, also die Spermien und das Geschlechtshormon Testosteron gebildet werden.

Hodensack
Der Hodensack oder Scrotum ist eine Hauttasche, die durch ein bindegewebiges Septum in zwei Hälften geteilt wird. In diesem befinden sich Hoden und Nebenhoden. Die im Vergleich zum Inneren der Bauchhöhle ca. 2-4 °C niedrigere Temperatur im Hodensack ist eine unerlässliche Bedingung für die Samenbildung.

Hörigkeit
sexuelle Übertrieben starke sexuelle Abhängigkeit von einer Person. Der oder die sexuell Hörige ordnet sich dem Partner dabei bedingungslos unter. Beispiele für sexuelle Hörigkeit finden sich häufig bei älteren Männern, die eine wesentlich jüngere Frau lieben. Oft sind sie ihr von Bildung, sozialem Status und finanziellen Möglichkeiten überlegen, dennoch unterwerfen sie sich in ihrer Leidenschaft der Partnerin total. Nicht selten lassen sie sich dabei ausnutzen.

Homophilie
Ein altmodisches Wort für Homosexualität.

Homophobie
Ein Fremdwort, das Angst und Feindseligkeit gegenüber Homosexualität und homosexuellen Menschen bedeutet. Hass auf Schwule und Lesben äußert sich durch abwertende Bezeichnungen und blöde Witze, aber auch durch Diskriminierung und, im schlimmsten Fall, durch Gewalt. Warum manche Menschen sich so ablehnend verhalten, ist bisher nicht eindeutig erklärbar. Einige Sexualforscher sehen darin eine Art ”Schutzverhalten”, um eigene homosexuelle Gefühle zu unterdrücken.

Homosexuell
Die sexuelle Ausrichtung und Liebe zum gleichen Geschlecht. Männer werden als schwul und Frauen als lesbisch bezeichnet.
Ein homosexueller Mann steht auf Männer und eine homosexuelle Frau steht auf Frauen. Homosexuelle Männer nennt man Schwule (sie sind also schwul) oder auf englisch Gays (sie sind also gay). Das Wort gay heißt im Englischen heute immer noch fröhlich/lustig. Homosexuelle Frauen nennt man Lesben oder abgekürzt Lez (englisch) oder ebenfalls Gays. Ein gutes Sexlexikon, das sich auf die Schwulenszene spezialisiert hat findet man hier: Sexikon.
Der Begriff "schwul" wird von Schwulen lieber gebraucht als "homosexuell", weil er eine ganze Wesensart beschreibt, statt die Person allein über die sexuelle Ausrichtung zu definieren.
Andere Namen für Homosexuell: Warmer Bruder, jemand vom anderen Ufer. Abwertend: Schwuchtel.
Einen Schwulen-Sexshop nennt man Gerothek.
Der Lateinische Ausdruck für Homosexualität ist concubitus cum persona ejusdem sexus (wörtlich übersetzt: "Geschlechtsverkehr mit Personen des gleichen Geschlechts")
Die Angst/Abscheu vor Homosexuellen bezeichnet man als Homophobie.
Einen Homosexueller mit femininem Gebaren nennt man abwertend Tunte.
Randbemerkung: Auch Tiere zeigen manchmal homosexuelles Verhalten.
Das Zugeben, dass man homosexuell/bisexuell/transsexuell etc. ist nennt man Coming-Out (Englisch für Herauskommen/an die Oberfläche bringen). Wenn die sexuelle Ausrichtung ohne die eigene Einwilligung von jemand anderem bekannt gemacht wird, nennt man das Outing. So wurde Hape Kerkeling geoutet.
Ein Verhältnis eines Schwulen mit einer Lesbierin zur Tarnung nennt man viereckiges Verhältnis.
Unter Homosexuellen hat sich folgende Geheimsprache herausgebildet. Dabei wird ein Farbiges Tuch (z.B. Halstuch) in eine Hosentasche gesteckt.

 

I

Implanon
Das Implanon-Stäbchen ist eine neue Methode zur Empfängnisverhütung, die eine sichere und langanhaltende Wirkung gewährleistet.
ist ein kleines flexibles Kunststoffstäbchen ohne Silikon
wird der Frau an der Innenseite des Oberarms unter die Haut eingesetzt
ist kleiner als ein Streichholz - nur 4cm lang und 2mm dick
gibt gleichmäßig eine kleine Menge des Gelbkörperhormons Etonogestrel (Gestagen) ab
verhütet 3 Jahre lang sorgenfrei und sicher eine Schwangerschaft
kann bei Kinderwunsch jederzeit entfernt werden

Impotenz
Stramme Körper, stahlharte Muskeln und feste Hintern. Wohin wir sehen, meistens sind wir von sexuellen Reizen umgeben. Erotik gehört zu den wichtigsten menschlichen Bedürfnissen. Dass bei all diesen Eindrücken auch Leistungsdruck und Stress entstehen kann, ist die Kehrseite. In der Folge dieses Drucks kann sich schon die bloße Angst vor dem Versagen zu einem ernsthaften Problem entwickeln. Die klassische Spirale der psychischen Impotenz sieht dabei so aus: Beim 1. Mal denkt er sich: "na ja vielleicht, beim 2. Mal." Dann aber wird er sehr nachdenklich und beim 3. Mal kann er nicht mehr, weil er vorher nicht mehr konnte. Wie kommt es zur Erektion - und warum in manchen Fällen nicht? Zum Entstehen einer Erektion sind eine Vielzahl von psychologischen und physischen Voraussetzungen notwendig: Wenn Mann in Stimmung ist, überträgt das Gehirn über das Nervensystem Reize zu den Nerven, die den Penis versorgen. Diese Nerven entspannen dann die Muskeln im Penis und ermöglichen eine sehr starke Zunahme der Blutzirkulation bei gleichzeitiger Abnahme des venösen Blutrückflusses. Dies führt zur Erektion. Nach der Ejakulation wird dieser Prozess umgekehrt, und die Erektion geht zurück. Wann spricht man von Impotenz/erektiler Dysfunktion? Der Arzt bezeichnet Erektionsstörungen als Erektile Dysfunktion. Sie ist definiert als die Unfähigkeit, eine Erektion zu erreichen oder aufrechtzuerhalten, die für eine befriedigende sexuelle Aktivität ausreicht. Das Ausmaß der Störung kann dabei unterschiedlich sein, bei einer vollständigen Erektionsstörung ist kein Geschlechtsverkehr mehr möglich. Was sind die Ursachen für eine Potenzstörung? In den häufigsten Fällen liegt eine Kombination aus körperlichen und seelischen Faktoren vor. Liegt der Grund für das Nichterlangen einer Erektion im körperlichen Bereich, haben Männer häufig Angstgefühle, was den psychischen Faktor der Versagensangst mit sich führt. Außerdem belastet dieses Problem die Harmonie der Partnerschaft. Wichtig: Die Partnerin/der Partner des Betroffenen sollte unbedingt in die Problematik miteinbezogen werden. Eine Behandlung auf körperlicher wie seelischer Ebene (also in Urologie und Sexualtherapie) macht in den meisten chronischen Fällen Sinn. Die häufigsten seelischen Ursachen: ? Stress ? Ängste ? Depressionen ? Unzufriedenheit mit der Beziehung, mit dem Job ? Unzufriedenheit mit der Attraktivität des Partners/der Partnerin ? Verlust des Interesses am Geschlechtsverkehr (Libido-Verlust) ? Verlegenheit und Verwirrung aufgrund vorzeitiger Ejakulation ? Schuldgefühle Die häufigsten physischen Ursachen: ? Diabetes Mellitus ? Gefäßkrankheiten ? Rückenmarksverletzungen ? Neurologische Krankheiten, z.b. Multiple Sklerose ? Störung der Funktion der endokrinen Drüsen ? Nebenwirkungen von Medikamenten, besonders Blutdruckmittel und Psychopharmaka ? Nikotin- oder Alkoholmissbrauch ? Hypercholesterinämie ? Zustand nach Operation an der Aorta, Prostata und der Harnblase Bei Störungen, die im Kopf ablaufen, hilft oft eine Intensive Auseinandersetzung mit allen Facetten der Sexualität. Andere Stellungen oder Sexspielzeuge können neue Lust wecken. Nicht selten jedoch sind die Gründe für Impotenz medizinisch – dann sollte der Arzt konsultiert werden. In den häufigsten Fällen ist es so, dass das in den Penis gepumpte Blut nicht in den Schwellkörpern gehalten wird. Die Erektion lässt auf sich warten. Ursachenforschung ist der erste Schritt zur Verbesserung der Situation. mehr hier

Indisch (Sex)
Sex indisch, umgangssprachlich für ein Liebesspiel, bei dem zwei Partner eine Vielzahl verschiedener, vor allem komplizierter Sexstellungen praktizieren. Sie probieren diese Sexstellungen gewöhnlich vor dem (ersten) Orgasmus aus, d.h. nicht in jeder einzelnen kommen sie zum Höhepunkt. Das Wort leitet sich vermutlich daraus ab, daß in dem aus Indien stammenden Erotik-Lehrbuch Kamasutra besonders viele verschiedene und komplizierte, teilweise akrobatische Sex-Stellungen beschrieben sind.

Infantilismus
Das Zurückgebliebensein eines Erwachsenen auf der körperlichen und / oder geistigen Entwicklungsstufe eines Kindes. Sexueller Infantilismus kann durch Kastration, Hoden- oder Eierstock-Fehlfunktionen oder eine mangelhafte Hormonproduktion in der Hypophyse auftreten.

Infertilität
Ein medizinisches Fremdwort für Unfruchtbarkeit

Infibulation
Form der Beschneidung weiblichen Geschlechtsorgane

Insemination
Künstliche Befruchtung durch Übertragung von Spermazellen in die Vagina der Frau.

Intimrasur
Kultur, Mode Im Laufe der Evolution verlor der Mensch mehr und mehr vom Haarkleid, das noch seine Vorfahren schmückte, die vor Jahrmillionen die afrikanische Savanne durchstreifte. Übrig blieben lediglich das Haupthaar und eine geringe Körperbehaarung, die unter den Achselhöhlen und im Genitalbereich wesentlich stärker ausgeprägt ist. Gerade die Schambehaarung weckte immer wieder das Interesse der Menschen, umgibt sie doch die Geschlechtsteile bei Mann und Frau und markiert in der Pubertät durch ihr Wachstum den Eintritt ins Erwachsenenalter. So wundert es eigentlich nicht, dass schon in den frühen Kulturen die ganz- oder teilweise Entfernung der Schamhaare ein Teil der Körperkultur war. Schon im alten Ägypten rasierten sich die Frauen die Scham. Aus ästhetischen Gründen, denn die Ägypter verabscheuten Körperbehaarung, und wegen der Hygiene, was das Reinlichkeitsempfinden der Ägypter verdeutlicht. Auf alten Grabmalereien können wir heute in den Museen die Darstellungen von Sklavinnen bestaunen, die sich nur mit einem Perlengürtel bekleidet anmutig im Tanze wiegen. Kein Härchen ziert ihren Venushügel, was Jungfräulichkeit und Reinheit ausdrücken soll. Auf die Männer übte das damals einen starken erotischen Reiz aus. Auf griechischen Vasenmalereien wurden Menschen meist nackt, und bis auf das Haupthaar, unbehaart dargestellt. Körperbehaarung, Schamhaar, ja selbst Bärte, galten bei den alten Griechen, zumindest in bestimmten Epochen, als barbarisch. Auch Asiaten und Indianer, von der Natur sowieso nur mit einer geringen Genitalbehaarung bedacht, entfernten noch die letzten spärlichen Reste, weil das ihrem Schönheitsempfinden entsprach. Mit der Ausbreitung des Islam im Mittelalter wurde die Intimrasur in weiten Teilen Nordafrikas, des Mittleren Ostens und sogar Südeuropa eingeführt. In den Serails moslemischer Herrscher gab es extra ausgebildete Eunuchen, die den Konkubinen täglich den Körper, und vor allem den Schambereich rasierten. Ursprünglich mögen es wohl auch hygienische Gründe gewesen sein, die den Hang zur Intimrasur gerade bei Moslems erklären. Der Islam schreibt seinen Anhängern Sauberkeit und Körperpflege vor, und im trockenen Wüstenklima, wo Wasser zu kostbar zum Waschen ist, ist eine stark reduzierte Schambehaarung tatsächlich ein Vorteil. Später ist es aber auch zum Schönheitsideal geworden. Haremsdamen in durchsichtigen Seidengewändern, welche die rasierte Scham kaum verhüllen, waren der Inbegriff der Erotik. Wenn man einmal davon absieht, dass es heute keine Serails mehr gibt, hat sich daran nicht viel geändert. Für Millionen von Moslems ist die Intimrasur heute eine Selbstverständlichkeit, allein schon aus Tradition. Dieser kleine kulturgeschichtliche Rückblick zeigt uns, dass die beiden Hauptgründe, warum sich Frauen ihre Schamhaare abrasierten die Hygiene und die Ästhetik waren. Heute allerdings spielt die Sauberkeit, in Ländern mit ausreichender sanitärer Grundversorgung kaum noch eine Rolle. Anders als unsere Vorfahren haben wir heute Zugang zu gut ausgestatteten Badezimmern, und ein Geschlecht im vollen Pelz, das täglich gewaschen wird, ist allemal hygienischer als ein rasiertes, das nur selten mit Wasser in Berührung kommt. Warum die Anhänger der Depilation auch heute noch oft die Sauberkeit als Begründung anführen, ist vielleicht weniger der Grund unbehaart auch wirklich sauberer zu sein, sondern eher sich so zu fühlen. Meistens aber lässt das herrschende Schönheitsideal, ja sogar Modetrends, die Frauen zum Rasierer greifen. Die meisten Leute finden heute ein sauber getrimmtes Bärchen oder sogar den totalen Kahlschlag schöner, als den wild wuchernden Busch. Dazu kommen noch ganz praktische Gründe: Als Mitte des letzten Jahrhunderts, mit der Einführung des Bikinis, die Badekleidung für Frauen immer weniger verhüllte, standen etwas stärker behaarte Frauen vor dem Problem, dass Teile ihres Schamhaares seitlich aus dem Bikinihöschen oder dem Badeanzug hervorlugten. Mal davon abgesehen, dass so etwas nicht gerade gut aussieht, war es doch auch recht peinlich. Schließlich gehört das Schamhaar zu den Körperregionen, die eine Frau nicht so ohne weiteres, und seien es auch nur Teile davon, in der Öffentlichkeit zeigt (es sei denn, es handelt sich um eine Nudistin, aber dann trägt sie sowieso keinen Bikini In den USA ist deshalb der „Bikinicut“, neben der Depilation der Beine und der Achselhöhlen, schon länger Standart. Trifft man an einem amerikanischen Badestrand dennoch einmal auf eine Frau mit behaarten Achseln, so kann man mit großer Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass es sich um eine europäische Touristin handelt.

Italienisch
Sex italienisch, umgangssprachlich für Sex mit der Achselhöhle. Dabei reibt der Mann seinen Penis in die Achselhöhle seiner Partnerin oder seines Partners. Mit dem Arm kann dabei der Druck auf den Penis je nach Lust verstärkt werden. Warum diese Technik als Italienisch bezeichnet wird, ist nicht belegt.

Intermammae
siehe Busen-Sex.

Intra-Uterin-Pessar
Die medizinische Bezeichnung für die Spirale

Intimdusche
Die Intimdusche besteht aus einem schmalen Duschkopf (Durchmesser 2 cm, Länge 16,5), mit Anschlussschlauch, der problemlos an allen handelsüblichen Armaturen befestigt werden kann. Und schon kann der nasse Spass beginnen: den sexy Prickler in Po oder Muschi einführen und aufdrehen. Das Wasser spritzt aus vielen kleinen Löchern in mehr oder weniger starken Stössen auf die sensible Innenwand der Genitalien. Der Wassersex geschieht am besten gleich im Badezimmer, in der Dusche oder in der Wanne. Aufpassen, dass der Strahl nicht zu stark ist und gar die edlen Teile verletzt werden. Bei rektaler Anwendung nicht den Po verstopfen, da sonst der Enddarm aufgebläht wird und lebensgefährliche Verletzungen erfolgen können.

In-vitro-Fertilisation
Ein medizinischer Fachausdruck für künstliche Befruchtung außerhalb des Körpers. Mit dieser Methode können Frauen Kinder bekommen, die auf Grund einer Funktionsunfähigkeit ihrer Eileiter unfruchtbar sind. Dazu werden aus dem Eierstock reife Eizellen entnommen und in einem Reagenzglas mit der Samenflüssigkeit des Mannes vermischt. Wenn dabei ein Ei befruchtet wurde, wird es in die Gebärmutter eingepflanzt und wächst dort zu einem Kind heran. Die Methode funktioniert allerdings nur zu ungefähr 20 Prozent und ist sehr teuer. In Deutschland werden die Kosten von der Krankenkasse übernommen.

Inzest
Sex unter engsten Blutverwandten, z.B. Geschwistern.
Andere Namen: Blutschande, Inzucht (in der Biologie benutzter Begriff), Geschwisterliebe.
Eine inzestuöse Beziehung ist nicht unbedingt an die biologische Verwandtschaft gekoppelt. Bei einigen Naturvölkern erstreckt es sich sogar auf Angehörige des gleichen Totems, also der gleichen sozialen Gruppe.
Wächst man mit jemandem auf (z.B. Mutter, Schwester), dann entwickelt sich eine natürliche Abneigung mit demjenigen sexuell zu verkehren. Der Psychoanalytiker Freud wuchs getrennt von seiner Mutter auf. Deshalb entwickelte er die abstruse (und an sich als Geisteskrankheit zu bezeichnende) Theorie, dass jeder Junge am Ödipus-Komplex leide. Jeder Junge wolle also insgeheim mit seiner Mutter Sex haben und deshalb seinen Vater verletzten/töten, weil der Vater diesem Verlangen im Wege steht.

Ipsation/ Selbstbefleckung
Sexuelle Befriedigung an sich selbst.
Andere Namen: Wichsen (sprich "wiksen", das Ejakulat dementsprechend Wichse), jack off, jerk off (beide Englisch).
Eine Jack-Off-Party ist eine Party in der Schwulen-Szene, bei der nur onaniert wird. Alleine oder in Gruppen. Meistens gibt es Einlasskontrollen und Aufseher, die darauf achten, dass kein Geschlechtsverkehr stattfindet und dass es keine Geheim-Plätze gibt, wo unsafe Sex praktiziert wird. Der Einlasser kann auch verlangen, dass sämtliche Kleidung abgegeben wird, bis auf Schuhe.

Irrumatio
Der Mann hat seinen Penis im Mund einer anderen Person und bewegt sich vor und zurück. Wie Fellatio nur das jetzt der Mann aktiv ist.

Italienisch
.Sex italienisch, umgangssprachlich für ein Liebesspiel, bei dem der Mann seinen Penis in der Achselhöhle seiner Partnerin oder seines Partners reibt. Mit dem Arm kann dabei der Druck auf den Penis je nach Lust verstärkt werden. Warum diese Technik italienisch heißt, ist nicht belegt.

Inzision
Form der Beschneidung des männlichen Geschlechtsorgans

 

 

J

Jack-Off-Party
In der Schwulen-Szene, Party bei der nur onaniert wird. Entweder alleine oder in einer Gruppe.

Jelly Beads
Das Analspielzeug bestehend aus vier oder fünf Perlen, meist aus weichem Gummi oder Plastik: Die Perlen werden auf eine Schnurr aufgezogen. Vor, während oder nach dem Geschlechtsverkehr werden sie in den Anus eingeführt und je nach Lust und Laune langsam wieder herausgezogen, um die Lustempfindlichkeit zu steigern. Die Größe variiert von niedlicher Murmel bis zum gigantischen Softball.

Jungfernhäutchen
Dünne, sehr unterschiedlich geformte Schleimhautfalte am Scheideneingang (Jungfernhäutchen), die beim ersten Geschlechtsverkehr (Entjungferung oder Defloration)zerreißt. Dabei kommt es zur (harmlosen) Blutung aus der Scheide. In vielen Kulturen war und ist die Defloration eines Mädchens oder einer Frau ihrem Ehemann in der Hochzeitsnacht vorbehalten. Als Beweis wurde in einigen Kulturen das blutbefleckte Bettlaken den Hochzeitsgästen gezeigt. Das ius primae noctis, das Recht auf die erste Nacht (mit einer Jungfrau) war allerdings in manchen Zeiten nicht auf Seiten des Ehemanns. Im Mittelalter etwa beanspruchten es die Lehnherren für sich, wenn eine Jungfrau heiratete.

 

K

Kalendermethode
Eine Verhütungsmethode, bei der die unfruchtbaren Tage der Frau ausgerechnet werden. Nach ihren Erfindern nennt man sie auch Knaus-Ogino-Methode. Bei dieser Methode muss die Frau eine Jahr lang in einem Kalender genau die Tage ihrer Regel eintragen. Daraus ergibt sich dann die durchschnittliche Dauer des Zyklus. Anschließend wird mit einem komplizierten Rechenverfahren bestimmt, an welchen Tagen mit Sicherheit keine Befruchtung möglich ist. Weil der Eisprung nur einmal monatlich in der Mitte des Zyklus stattfindet, also ungefähr 14 Tage vor der Monatsblutung, ist eigentlich nur an diesem einen Tag eine Befruchtung möglich. Andererseits können die Samenzellen aber bis zu fünf Tagen in der Gebärmutter überleben. Man muss also schon einen Zeitraum von mindestens einer Woche als fruchtbare Tage rechnen. Die eigentliche Verhütung besteht dann darin, dass die Frau an diesen Tagen nicht mit einem Mann schläft. Die Methode ist sehr unsicher, weil der weibliche Körper nicht wie ein Uhrwerk funktioniert. Selbst bei einer Frau mit sehr regelmäßigem Zyklus kann es passieren, dass sich der Eisprung, z.B. durch Krankheit oder eine besondere Aufregung, verschiebt. Das kann man mit diesem Verfahren natürlich nicht vorher feststellen.

Karezza
Kommt aus dem indischen Tantra. Form des Koitus, bei dem der Samenerguss absichtlich vermieden wird.
Die Einführung des Gliedes findet wie gewöhnlich statt, jedoch bleibt der Penis eine Zeitlang (oft mehrere Stunden) regungslos in der Scheide. Durch innere Meditation wird versucht den Geist über den Körper zu erheben. Der Koitus endet schliesslich mit der Erschlaffung des Mannes, oder der Mann fühlt, dass eine Fortsetzung dieses Vorganges doch noch eine Ejakulation auslösen könnte. Heute weiss man, dass die Art von Koitus ohne Orgasmus und ohne Lustlösung eher schädlich als nützlich sein kann. Es kann sogar zu nervlichen Krisen und indirekten schweren Auseinandersetzungen zwischen den Partner führen.

Kastration
Von (lateinisch) castrare = entmannen. Das Zerstören der Keimdrüsen (Eierstöcke, Hoden) durch operatives Entfernen, durch Röntgenstrahlen oder durch Medikamente (hormonale Kastration) im Gegensatz zur Sterilisation. Bei Frauen führt eine Kastration (z.B. zu Heilzwecken) zum unmittelbaren Eintritt in die Wechseljahre (Erlöschen der Eierstocktätigkeit. Wird ein Mann noch vor der Geschlechtsreife kastriert, kommt es zu Wachstumsstörungen, Stimmbruch und die typisch männliche Behaarung bleiben aus, Libido (sexuelles Verlangen) und Potenz fehlen. Werden Männer im Erwachsenenalter kastriert, treten die Symptome in abgeschwächter Form auf. Heute ist die Kastration in einigen Staaten für Sexualstraftäter per richterlicher Anordnung möglich. In Deutschland erlaubt ein Gesetz von 1969 die (freiwillige) Kastration von Sexualstraftätern unter der Voraussetzung, daß der Täter damit einverstanden ist. Kastration als Therapie der gestörten Triebhaftigkeit eines Sexualtäters gilt als umstritten.

Kaviar
Anderes Wort für Kot. (Scheisse) abk. KV

Kesser Vater
Bezeichnung bei lesbischen Frauen für den mehr "männlichen" Teil der Beziehung, diese wird oft durch ein besonders markantes Outfit betont.

Keuschheitsgürtel
Angeblich eine Art abschließbare Unterhose. Im Mittelalter sollen Männer, die ihre Ehefrauen länger alleingelassen haben, ihnen dieses Ding angelegt haben, um zu verhindern, dass sie Sex mit anderen Männern haben konnten. In einigen Museen gibt es tatsächlich merkwürdige Metallhöschen mit Schloss. Einige Sexualforscher sind mittlerweile jedoch der Meinung, dass es sich dabei um mittelalterliches Sex-Spielzeug handelt.

Kinder und Kuckuckeier
10% der Väter sind es gar nicht.
Wie Männer sich selbst belügen Im Normalfall weiß es die Frau genau, der Mann aber kann nie sicher sein, wenn die Gattin mit dem Baby nach Hause kommt: Ist es wirklich von ihm? Offenbar aber wollen Männer der Wahrheit ohnehin nicht ins Auge blicken.
Das belegt eine Studie der italienischen Psychologinnen Paola Bressan und Maria Dal Martello, die jetzt in "Psychological Science" veröffentlicht wird. Die Forscherinnen hatten 30 Männern und 30 Frauen Fotos von Erwachsenen und Kindern vorgelegt, die teils verwandt waren, teils völlig fremd. Wenn bei nicht verwandten Paarungen behauptet wurde, es handle sich um ein Kind mit Elternteil, sahen die Versuchspersonen prompt Ähnlichkeiten. Männern passierte das besonders häufig, wenn die Fotos angebliche Vater-Sohn-Paare zeigten. Bressan vermutet, dass Männer sich so selbst betrügen: "Vielleicht nehmen sie das so verzerrt wahr, weil der männliche Erbe traditionell besonders viel zählt." Der Selbstbetrug solle vor Zweifeln schützen - die in jedem zehnten Fall, so schätzen Genetiker, berechtigt seien. So oft nämlich werde Männern das ins Kinderbett gelegt, was sie befürchten: ein Kuckucksei.

Kink Sex
Von (englisch) to kink = verdrehen, verknoten; frei übersetzt: "verrückter Sex". Aus den USA stammende Sex-Welle, bei dem es um verrückte Sex-Varianten geht. Kinker sind Leute, denen "normaler" Sex zu anspruchslos ist. Sie suchen das Besondere. Dabei spielt die Phantasie eine große Rolle, nicht der reale Kontakt. Kink-Sex gleitet manchmal auch ins Perverse ab.

Kinsey-Report
Ein berühmtes Buch aus den fünfziger Jahren von dem amerikanischen Sexualwissenschaftler Alfred Kinsey. Er hat darin die Ergebnisse einer großen Befragung zum Sexualverhalten von Leuten in Amerika veröffentlicht. Das Buch löste damals eine Sensation aus. In der Untersuchung gaben sehr viele Menschen zu, auch sexuelle Dinge zu tun, die von der Gesellschaft nicht akzeptiert werden oder als unmoralisch gelten. Zum Beispiel sagten mehr als ein Drittel der Männer, sie hätten schon einmal ein homosexuelles Erlebnis gehabt und ungefähr 40 Prozent hatten schon einmal ihre Ehefrau betrogen. Außerdem gaben fast zwei Drittel der Frauen an, dass sie Selbstbefriedigung machen und dabei eher zu einem Orgasmus kommen, als wenn sie mit einem Mann schlafen.

Kitzler
Vorsichtiges Streicheln und zärtliches Berühren hat der Kitzler besonders gern. Aber bevor man ihn "kitzeln" kann, muss man wissen, wo er ist. Er liegt geschützt zwischen den kleinen Schamlippen. Wenn man diese vorsichtig zur Seite schiebt, dann lugt seine Spitze hervor. Er ist eine sehr empfindsame Stelle des Mädchens und sieht aus wie eine kleine Perle. Der Kitzler besteht aus Schwellkörpern. Ist das Mädchen sexuell erregt, füllen sich diese mit Blut, werden groß, fest und prall und richten sich auf. Der Kitzler ist als einziges Organ ausschließlich dafür da, die Frau sexuell zu erregen, wenn es berührt wird. Deshalb wird der Kitzler häufig auch als Lustorgan benannt.

Klimakterium
Ob Sturm und Drang während der Teenagerzeit, familiärer Zusammenhalt während der Ehe oder zärtliche Romantik im Alter: Alle Lebensphasen bergen ihre speziellen Reize und Verlockungen - aber auch Probleme. Für viele Frauen beginnt die unangenehmste Zeit jenseits der Vierzig mit Beginn der Wechseljahre. Kopfschmerzen, Hitzewallungen und Depressionen sind spontane Begleiterscheinungen des Klimakteriums. Auch Erika Berger mußte diese unangenehme Erfahrung machen. Im Fernsehen plauderte die Moderatorin freizügig über Orgasmusschwierigkeiten, Eifersucht und vorzeitigen Samenerguß. Nur ihre eigenen Sorgen wollte sie nicht öffentlich machen. Circa dreißig bis sechzig Prozent aller Frauen leiden wie Erika Berger unter den Symptomen des Klimakteriums. Ärztlich verordnete Hormontherapien können die Beschwerden lindern. In der Regel ist diese Phase mit 55 vorüber, und betroffene Frauen können ihr Leben wieder unbeschwert genießen.

Klitoris
Der Venusberg ist eine Fettschicht, die das Schambein bedeckt und in die äußeren Schamlippen übergeht. Darin liegen die inneren Schamlippen. Unter der Spitze der inneren Lippen liegt die Klitoris. Bei sexueller Erregung schwellen die Schamlippen einer Frau an und färben sich dunkel rötlich. Die Klitoris wechselt ihre knospenartige Form, wird dicker, kürzer und erigiert. Die Scheide zieht sich in die Länge und sondert ein Sekret ab. Wenn die Klitoris stimuliert wird, bekommen Frauen einen klitoralen Orgasmus. Im Gegensatz zu anderen Höhepunkten, die sich durch den ganzen Körper ziehen, findet der klitorale Orgasmus hauptsächlich im Genitalbereich statt. Die geeignetsten Stellungen: Missionarsstellung, Hündchenstellung (wobei hier beide Partner auf einander liegen - auch Elefantenvereinigung genannt). Dabei müssen die Geschlechtsteile immer dicht aufeinander gepreßt werden, so kann zusätzlicher Druck das Lustempfinden steigern.

Klimax
Der Höhepunkt der geschlechtlichen Vereinigung, Orgasmus.

Klistier
In den Darm wird warmes Wasser eingelassen. Es gibt dabei drei unterschiedliche Geräte.
Klysopomp ist ein Gummiball mit Stiel. Der Gummiball wird mit Wasser gefüllt und dann wird mit der Hand das Wasser ausgepresst. Man kann nicht losgelassen, sonst würde das verunreinigte Wasser in den Gummiball wieder eingesogen werden.
Irrigator ist ein Wasserbehälter mit Schlauch. Er wird mit Wasser gefüllt und irgendwo so hingehängt, so dass er höher hängt als der Darm. Dann fließt das Wasser langsam in den Darm. Meistens gibt es am Schlauch einen Wasserhahn, mit dem man die Wassereinlauf-Geschwindigkeit steuern kann.
Seringue ist eine Art Spritze, die mit Wasser gefüllt ist. Der Stiel wird in den After gesteckt, und das Wasser kann dann wie bei einer Spritze durch Drücken einlaufen. Der Bediener hat die volle Kontrolle über die Einlaufgeschwindigkeit.
Solche Klistier-Spiele sind typisch im Bereich Weißes Studio.
Analog zu Golden Shower (Goldene Dusche) gibt es beim Einlauf den Begriff Brown Shower (Braune Dusche).

Koitus
Geschlechtsverkehr

Koitus interruptus
Der Penis wird vor dem Samenerguss aus der Scheide herausgezogen.

Koitus per anum
Analverkehr

Koitus reservatus
Der Samenerguss wird absichtlich über längere Zeit hin oder ganz unterdrückt.

Kokotte
Von franz. "Cocotte" (= Hühnchen), Halbweltdame. Edel Prostituierte (Luxusdirne) des 18./19. Jahrhunderts. Eine Kokotte zu haben war jedoch nichts Anrüchiges, sondern galt in der damaligen Gesellschaft als Statussymbol. Denn nur wohlhabende und reiche Männer konnten sich eine Kokotte leisten, da sie sich