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Anna´s Sex Lexikon
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A
Anal to Mouth. Der Penis wird direkt aus dem After in den Mund genommen.
Abartigkeit
Umfasst alle Formen des menschlichen Sexualverhaltens, die von den geläufigen
Normen oder der normalen Sexualität abweichen. Abartigkeit lässt sich in
folgende Bereiche unterteilen: Den Bereich der Variationen, die zwar von den
normalen Normen abweichen, aber trotzdem nicht als negativ beurteilt werden.
Hierzu gehören ausgefallene Positionen beim Geschlechtsverkehr oder besondere
Vorspielvarianten.
Der zweite Bereich ist die Deviation, die ebenfalls nicht als negative
Abartigkeit anzusehen ist. Zur Deviation gehören solche Sexualformen, die nicht
unmittelbar den partnerschaftlichen Geschlechtsverkehr als Mittelpunkt haben.
Vielmehr zählen hierzu sexuelle Spielarten, die nicht regelmässig ausgeführt
werden, wie zum Beispiel Oral- oder Anal-Verkehr. Aber auch Sexualformen wie
Homosexualität, die auf einer eher gefühlsmässigen Ebene ablaufen, gehören zu
Deviation.
Als dritter Bereich gilt der Begriff Perversion. Bei dieser Form der Abartigkeit
unterliegt die sexuelle Handlung einem inneren Zwang. Durch diesen Zwang wird
jede andere Form der Sexualität ausgeschlossen. Eine feste Partnerschaft wird
für den pervers Veranlagten schwer, wenn nicht sogar unmöglich.
Abortus
Abgang der Leibesfrucht. Das Vorzeitige Beenden der Schwangerschaft. Man
unterscheidet
Abtreibung=Der künstliche Abort=abortus artificialis=Interruptio graviditas.
Wird normalerweise von einem Arzt durchgeführt. Man schätzt, dass in Indien
ca.100 Millionen(!) weibliche Embryonen abgetrieben worden sind, weil ein
männliches Kind höhergeschätzt wird.
Spontan-Abort. Die Frau verliert auf einmal den Embryo. Er wird auf natürlichem
Wege von alleine abgetrieben innerhalb der ersten 28 Schwangerschaftswochen=ca.
200 Tage.
Abtreibungspille
Seit Oktober 1999 können Frauen in Deutschland mit der Pille Mifegyne abtreiben.
In Deutschland wurde das Mittel auch unter dem Namen RU 486 bekannt. Die Wirkung
ist folgende: nach Einnahme erfolgt ein Ablösen der Gebärmutterschleimhaut, was
einen Abgang des eingenisteten Embryos hervorruft. Sozusagen eine Art spontane
Fehlgeburt. Das Antiprogesteron darf nur bis zum Ende der siebten
Schwangerschaftswoche und nur unter ärztlicher Fachaufsicht eingenommen werden.
Genau wie bei der instrumentellen Abtreibung ist ein Beratungsschein
erforderlich. Die umstrittene Abtreibungspille ist vor zehn Jahren in Frankreich
unter dem Namen Mifepreston bekannt geworden. Hersteller ist die französische
Firma Exelgyn. In Deutschland entfachte ein langer Streit über eine Zulassung
von Mifegyne, die neue Bundesregierung machte schließlich den Weg frei.
Abrichten
Ein Begriff aus dem Bereich der sadomasochistischen Sexualität. Um selbst
grösstmögliche Befriedigung zu finden, macht sich eine Person eine andere durch
Bestrafen, Demütigung oder ähnliche sadistische Techniken gefügig. Oftmals sind
die Bestraften masochistisch veranlagte Menschen, die es geniessen, in dieser
demütigenden Position ihre sexuelle Lust auszuleben.
Abspritz-Spiele
Vorwiegend bei Single-und Privatparties: In verschiedenen Spielsituationen
werden die Männer zum Orgasmus gebracht.In Kontaktheften benutzter Ausdruck um
die Fantasie des Mannes anzuregen. Soll bedeuten, dass der Mann zum Orgasmus
gebracht wird. (Was ja eigentlich Sinn der Sache ist)
Accessoires
Zubehör, das auf nackter Haut besonders erotisch wirkt und bestimmte Stellen am
Körper hervorheben soll. Als Zubehör gelten Schals, Bauch- und Fusskettchen,
Strumpfbänder, Gürtel, Handschuhe und anderer Schmuck jeglicher Art. Zu den
erotischen Accessoires zählen aber auch Peitschen, Ketten oder ähnliche
Requisiten, wie sie oft bei sado-masochistischen Spielen und von Dominas benutzt
werden und manchmal nur der "Show" dienen.
Adspektprostitution
von lat. "adspectus" = Anblick. Vorführen sexueller Handlungen in Bordells,
erotischen Theatern, Striptease-Bars, Peep-Shows und Live-Shows. Die Zuschauer
lassen sich zunächst nur anregen. Zur sexuellen Befriedigung kommt es erst
später. Die Darsteller solcher Vorführungen bezeichnen sich selbst als erotische
Schauspieler, gehen aber nicht selten auch der Prostitution nach.
Adult Babies
Babysex sind Spiele, wo sich der Freier in das Kindesalter zurückversetzt fühlt,
und sich die Prostituierte als seine Mutter vorstellt. Der Freier kann dabei
Windeln tragen etc.
Den Freier nennt man dabei adult baby (Englisch für "erwachsener Säugling")
Aids
Acquired Immuno-Deficiency Syndrome = erworbene Immunschwäche. Infektion mit dem
HIV-Virus. Einmal ausgebrochen, endet die Krankheit tödlich.
Übertragung: Wenn Sperma, Scheidenflüssigkeit oder Blut eines Menschen mit HIV
direkt in die Blutbahn eines andern gelangen, besteht ein hohes
Übertragungsrisiko. Kurz, durch ungeschützten Geschlechtsverkehr (anal oder
vaginal) oder Spritzentausch. Da die Haut in After/Scheide und an der Eichel
sehr fein und das darrunterliegende Gewebe sehr stark durchblutet ist. Beim
Verkehr entstehen häufig kleinste Verletzungen, die mit blossem Auge nicht
erkennbar sind. Jedoch für eine HIV-Übertragung ausreichen. Obwohl Speichel eine
HIV-Hemmende Wirkung hat, kann eine Infektion über den Mund nicht ganz
ausgeschlossen werden.
Die zentralen Botschaften des Safer Sex heissen also:
Beim Geschlechtsverkehr immer Kondome benützen.
Nicht in den Mund abspritzen.
Kein Sperma ins Auge bekommen.
Amsterdam Poppers
Sex-Droge, synthetische, illegale, flüssige Droge mit sexuell stimulierender
Wirkung. "Poppers" tauchte in den 70er Jahren vornehmlich in Schwulenkreisen
auf, verschwand dann aber wieder. Mitte der 90er Jahre erlebte die Droge eine
Renaissance, zuerst in den Schwulenkreisen Amsterdams, fand dann aber zunehmend
Eingang in die Disco-Szene. Poppers hat nicht nur stark aufputschende und
sexuell stimulierende, sondern auch halluzinogene (sinnestäuschende) Wirkung.
Schwere gesundheitliche Schäden, welche durch Poppers verursacht wurden, sind
nur bei falscher Anwendung beobachtet worden. Dies stellt allerdings keine
Garantie dar, da eindeutige Untersuchungen diesbezüglich noch fehlen. Poppers
verursacht nur psychische Abhängigkeit, eine physische Sucht, wie sie unter
anderem bei Heroin entsteht, ist nicht gegeben. Es darf wohl kaum zu den
Aphrodisiaka gezählt werden.
Androgyn
Als androgyn bezeichnet man einen Menschen, der die sekundären
Geschlechtsmerkmale des anderen Geschlechts aufweist. Beim Mann ist der
Bartwuchs nicht besonders ausgeprägt, die Stimme ist höher und vielfach sind
sogar Brüste vorhanden. Auch das Gefühls-Verhalten eines androgynen Mannes ist
oftmals eher weiblich ausgeprägt. Umgekehrt kann auch eine Frau mit primären
weiblichen Geschlechtsorganen auf auffällige Weise sekundäre männliche Merkmale
aufweisen: Die Stimme bei ihr ist tief, ein Busen ist kaum oder gar nicht
vorhanden und im Gesicht spriesst ein "Frauenbart". Androgyne Menschen werden
fälschlicherweise oft auch Zwitter genannt, da ihr Geschlecht auf Anhieb nicht
klar bestimmbar ist. Durch die zweigeschlechtlichen Merkmale einer androgynen
Frau verdeutlicht sich laut Wissenschaft die unbewusste Phantasie vom Weib mit
dem Penis - eine Vorstellung, die sich laut Sigmund Freud angeblich aus dem
Kastrations-Komplex des Mannes bilden soll.
Analverkehr
Der Penis wird bei dieser Praxis sanft in den Anus eingeführt und der Verkehr
wird anal statt vaginal vollzogen. Die Anal-Region ist eine feinnervige erogene
Zone, die bei Stimulation oft äusserst lustempfindlich reagiert. Bei vielen
Menschen besteht allerdings eine anerzogene Hemmschwelle in Bezug auf den
Analverkehr - der After gilt als sexuelle Tabuzone. Sind diese Hemmungen erst
einmal überwunden, kann der Analverkehr für beide Partner eine völlig neue
sexuelle Erfahrung mit einem erhöhten Lustgewinn darstellen. Allein durch die
Enge der Anal-Öffnung erhöhen sich die Reize auf die Lustnerven beider Partner.
Immer mehr Menschen nutzen in einer Phase der sexuellen Entdeckung diese neuen
Erfahrungen. Da die Afterregion selbst bei Erregung nicht über eine natürliche
Feuchtigkeits-Produktion verfügt, sollten die Partner immer Gleitcreme benutzen,
um ein Eindringen zu erleichtern und sich gleichzeitig vor schmerzhaften
Irritationen zu schützen.
Ein natürliches Verhütungsmittel ohne Chemie.
Der Mann sollte dabei ganz tief eindringen, da sonst das Sperma leicht
hinauslaufen kann. Durch diese "Rückbefruchtung" werden 8 % der Frauen trotz
Analverkehr schwanger.
Anejakulation
Bei jedem Orgasmus des Mannes wird Sperma ausgestoßen. Es handelt sich um eine
weißliche Flüssigkeit, die kastanienartig riecht. Manchmal befinden sich im
Sperma Schleimfäden oder gallertartige Körner. Die Menge des Spermas kann stark
variieren. Sie ist unter anderem davon abhängig, wie lange der letzte
Samenerguss zurückliegt. Bei drei bis fünf Tagen Zeitspanne beträgt das normale
Volumen zwei bis sechs Milliliter. Prostata und Samenblasen produzieren 95
Prozent des Samenflüssigkeit, nur etwa fünf Prozent kommen aus den Hoden. Man
unterscheidet zwischen dem völligen Ausbleiben des Samenergusses und einem
Samenerguss, der sich zurück in die Harnblase entleert. Ein solcher
„fehlgeleiteter" Samenerguss wird retrograde Ejakulation genannt. Retrograde
Ejakulation Eine retrograde Ejakulation lässt sich durch eine mikroskopische
Untersuchung des Urins unmittelbar nach dem Samenerguss feststellen -
vorausgesetzt, im Sperma sind Samenfäden vorhanden. Der Urologe sieht die
Spermien im Urin. Die Voraussetzung für einen normalen Samenausstoß ist, dass
der Blasenschließmuskel ausreichend verschlossen ist und die Bewegungen der
Beckenbodenmuskulatur, die das Sperma austreiben, richtig ablaufen. Bei diesem
komplexen Vorgang spielt die zeitlich richtige und effektive Nervenstimulation
der Muskeln eine wichtige Rolle. Häufigste Ursache der retrograden Ejakulation
ist eine operative Entfernung der Prostata durch die Harnröhre (transurethrale
Prostataresektion). Diese Therapie wird zur Behandlung der gutartigen
Prostatavergrößerung und der damit verbundenen Störungen beim Wasserlassen
durchgeführt. Weitere Ursachen einer retrograden Ejakulation können Erkrankungen
der Nerven sein (Neuropathien). Sie können als Folge der Zuckerkrankheit
(Diabetes mellitus) oder durch zu starken Alkoholkonsum auftreten. Manchmal sind
Bandscheibenvorfälle, multiple Sklerose und seltene Nervenerkrankungen
verantwortlich. Auch Operationen am oder im Beckenraum könne diese Problematik
auslösen. In seltenen Fällen können Alphablocker (Bluthochdruckmedikamente) und
eine Entzündung der samenableitenden Wege eine retrograde Ejakulation auslösen.
Totale Anejakulation Eine totale Anejakulation liegt vor, wenn es nie zu einem
Samenerguss kommt, obwohl ein Orgasmus stattgefunden hat. Ursache ist meist eine
"Verstopfung" der Samenwege, Fehlen der Samenflüssigkeit oder eine angeborene
Störung im Bereich der Prostata. Ganz selten fehlen Samenblasen und/oder
Prostata von Geburt an. Man sollte zunächst die Erkrankung behandeln, die die
Störung verursacht. Eine medikamentöse Therapie erfolgt mit Wirkstoffen, die das
vegetative Nervensystem direkt oder indirekt beeinflussen. Ziel ist ein
verbesserter Verschluss des inneren Blasenschließmuskels (Blasenhals). Bei einer
totalen Anejakulation sollte umgehend ein Urologe aufgesucht werden, um die
Ursache der Erkrankung aufzudecken. Oft ist eine weiterführende Untersuchung bei
einem Neurologen notwendig.
Anilingus
Bei der Analerotik oder dem Analverkehr wird die Region um den After in das
Liebesspiel mit einbezogen. Der Penis wird bei dieser Praxis sanft in den Anus
eingeführt und der Verkehr wird anal statt vaginal vollzogen. Die Analregion ist
eine feinnervige erogene Zone, die bei Stimulation oft äußerst lustempfindlich
reagiert. Bei vielen Menschen besteht allerdings eine anerzogene Hemmschwelle in
Bezug auf die Analerotik - der After gilt als sexuelle Tabuzone. Sind diese
Hemmungen erst einmal überwunden, kann die Analerotik oder der Analverkehr für
beide Partner eine völlig neue sexuelle Erfahrung mit einem erhöhten Lustgewinn
darstellen. Allein durch die Enge der Anal-Öffnung erhöhen sich die Reize auf
die Lustnerven beider Partner. Immer mehr Menschen nutzen in einer Phase der
sexuellen Entdeckung diese neuen Erfahrungen. War der Analverkehr bis vor
einiger Zeit meist nur unter Homosexuellen die gebräuchlichste Art des Koitus,
so haben inzwischen allein in Deutschland 40 Prozent der Männer und 42 Prozent
der Frauen Erfahrungen mit dieser Sexual-Praktik gemacht, wie eine spezielle
Umfrage vor kurzem ergeben hat. Da die Afterregion selbst bei Erregung nicht
über eine natürliche Feuchtigkeits-Produktion verfügt, sollten die Partner immer
Gleitcreme oder Vaseline benutzen, um ein Eindringen zu erleichtern und sich
gleichzeitig vor schmerzhaften Irritationen zu schützen.
Anorgasmie
Von (lateinisch) frigidus (= kalt). Gefühlskälte. Bezeichnung für das Unvermögen
einer Frau, beim Geschlechtsverkehr sexuelle Lust und einen Orgasmus zu
verspüren. Die Bezeichnung Frigidität stammt aus einer Zeit, als der Frau
alleiniges Versagen unterstellt wurde. Heute weiß man, daß das Unvermögen, Lust
zu empfinden, vielschichtig sein kann und sehr häufig auf eine innere (unbewußte)
Ablehnung des jeweiligen Partners (Mann) zurückführbar ist. Die moderne
Sexualpsychologie spricht daher von mangelndem sexuellen Bedürfnis (was u.a.
auch durch eine Hormonstörung verursacht sein kann), von Appetenzstörungen.
Libidostörungen, Anorgasmie (Ausbleiben des sexuellen Höhepunkts) oder
Dyspareunie.
Anus
After
Aphrodisiaka
Bezeichnung für alle Mittel, die den Geschlechtstrieb anregen und die Potenz
steigern. Abgeleitet vom Namen der griechischen Göttin Aphrodite (im alten Rom
Venus genannt), Schutzgöttin der Liebenden. Aphrodisiaka und Rezepte für
aphrodisische Speisen und Getränke finden sich seit Jahrtausenden in fast allen
Kulturen der Menschheit. Auch vielen Nahrungsmitteln - z.B. Austern, Sellerie,
Eier, Kaviar - sagt man seit langer Zeit aphrodisische Kraft nach. Eines der
ältesten Aphrodisiaka ist Alkohol, der in geringen Mengen zu sich genommen
tatsächlich die Lust auf Sex und auch die Potenz steigert. Übermäßig viel
Alkohol dagegen bewirkt genau das Gegenteil und führt oft sogar zur zeitweiligen
Impotenz. Was an Aphrodisiaka heutzutage im Handel angeboten wird, ist in seiner
Wirkung durchweg eher mäßig, schadet aber nicht. Im Gegensatz dazu gilt die
Spanische Fliege, ein seit Jahrhunderten bekanntes Aphrodisiakum, als nicht
ungefährlich.
Arabisch/China Bad
Bei dieser Technik taucht der Mann seinen Penis in warmes Öl ein und dringt in
die Frau hinein. Für die Frau ein wohlig warmes Gefühl.
Kann auch für Analverkehr stehen. Den das Wort "Araber" wird oftmals als Synonym
für Schwule benutzt. die arabische Möse ist dementsprechend der Anus.
asexuell
Eine asexuelle Person hat keine Lust auf Sex. Im Gegensatz zur Asexualität ist
Frigidität etwas weiterreichendes. Eine frigide Person ist kalt. Sie hat weder
Lust jemanden in den Arm zu nehmen, noch selbst in den Arm genommen zu werden.
A Tergo
Stellung beim Geschlechtsverkehr. Der Mann nähert sich der Partnerin von hinten.
Am häufigsten wird diese Stellung praktiziert, indem die Frau vor dem Mann kniet
- diese Liebes-Position ist jedoch auch im Stehen oder im Liegen möglich.
Afteratresie/Afterstenose
Verschluss=Es fehlt die natürliche Öffnung. Beispiele: Analatresie=Der
Analausgang fehlt. Gynatresie=Oberbegriff für einen Verschluss irgendwo im
weiblichen Geschlechtstrakt, z.B. Gebärmutteratresie, Scheidenatresie.
Das Gegenstück dazu ist die Stenose=Verengung. Z.B. Analstenose. Der Ausgang ist
dabei zwar enger als normal, aber dennoch ist eine Öffnung da.
Autoerotik
Fremdwort für Lust an und mit sich selbst. Sich selbst und den eigenen Körper so
toll zu finden, dass man ganz erregt wird, sich selber streichelt und sich einen
Orgasmus ganz für sich allein macht. Manche Menschen halten es für eine sexuelle
Störung, Lust ohne Partner zu haben und sich bei der Selbstbefriedigung auch
niemand anderes vorzustellen. (Es kommt aber sehr selten vor, dass jemand nur
von sich selbst erregt wird.) Und wie soll jemand auf andere sexuell anziehend
wirken ohne sich selbst geil zu finden.
Autogynäkophilie (englisch:
autogynephilia)
heißt so viel wie "die eigene Weiblichkeit lieben". Es geht davon aus, dass
jeder Mensch sowohl weibliche als auch männliche Anteile hat, doch den meisten
Menschen ist ihre gegengeschlechtliche Seite unbekannt. Wenn Männer sich in eine
Frau verlieben, spiegelt diese ihnen häufig ihre eigene, ihnen selbst ungewußte
weibliche Seite. Nicht wenige Mann-zu-Frau-Transsexuelle und Transvestiten
verlieben sich ähnlich - doch nicht in eine andere Frau, sondern in ihre eigene
Weiblichkeit. Die Vereinigung mit der inneren Geliebten geschieht dann durch
ihre eigene, äußere Umgestaltung
Auto-Strich
Eine meist etwas abgelegene Straße, oft am Stadtrand oder in einer Gegend wo
wenige Leute wohnen, auf der abends und nachts Prostituierte am Straßenrand
stehen und auf Kunden warten. Man erkennt so eine Gegend meistens daran, dass
viele Autos, in denen einzelne Männer sitzen langsam vorbeifahren. Sie schauen,
wer ihnen gefällt und blockieren auf der Suche nach Geschlechtsverkehr manchmal
den Straßenverkehr
B
Babysex
Sind Spiele bei denen sich die Sexualpartner in das Kindesalter zurückversetzen
und sich die Frau als Mutter oder Mann als Vater vorstellen. Häufig werden
Windeln getragen.
Balanitis
Eine Entzündung der Eichel und der Vorhaut. Die Krankheit wird vor allem durch
Ansteckung mit einem Pilz verursacht, oder wenn man an Gonorrhoe (Tripper) oder
Syphilis erkrankt ist. Außerdem kann sie entstehen, wenn man sich nicht
regelmäßig unter der Vorhaut wäscht, weil in der weißen Substanz (Smegma), die
sich dort sammelt, Bakterien wachsen.
Bastinade
Schläge auf die Füsse.
BBW
"BBW" in Kontaktanzeigen steht für "Big beautiful Woman" - "großen, schönen
Frauen". Manchmal werden die "BBW's" auch als Rubensdamen (nach dem Maler
Rubens) bezeichnet, da sie nicht nur "groß" und "schön" sind, sondern meistens
auch eher dick - bis fettleibig. Personen, die eine Vorliebe für "BBW's" haben,
werden zum Teil auch "fat admires" (Fettbewunderer) genannt.
Beischlaf
Auch Coitus, Beischlaf, Geschlechtsverkehr, Kopulation. Beim Koitus befindet
sich der eregierte Penis in der Vagina. Gegenseitige Reibung führt bei Mann und
Frau zum Orgasmus, der beim Mann mit dem Samenerguss verbunden ist. Das
Eintreten einer Befruchtung ist nicht erforderlich. Für den Koitus gibt es eine
Vielzahl von (Koitus)Stellungen. In der Umgangssprache haben sich eine Vielzahl
Begriffe für "koitieren" gebildet: bumsen, einen machen, ficken, knallen,
nageln, nöken, poppen, rammeln, stoßen, stechen, stopfen, pudern sind nur einige
davon.
Besamung
Der Mann kann ohne Kondom abspritzen. Es gibt verschiedene Arten von Besamungen.
Gesichtsbesamung, ins Gesicht.
Körperbesamung, auf den Körper.
Tittenbesamung, auf den Busen.
Beschneidung
Die Entfernung eines Teils der Vorhaut am Glied. Eine Operation, die gemacht
werden muss, wenn jemand an Vorhautverengung leidet. Bei Moslems, Juden und
vielen afrikanischen Völkern ist die Beschneidung aus religiösen Gründen üblich,
als Zeichen der Aufnahme in die Religions- oder Stammesgemeinschaft. In den USA
werden fast alle männlichen Säuglinge kurz nach der Geburt beschnitten, weil
sich dann nichts unter der Vorhaut ansammeln kann (Smegma) und der Penis so
leichter sauber zu halten ist. An den sexuellen Fähigkeiten ändert sich durch
diesen Eingriff nichts. Die Frage, was besser aussieht und sich schöner anfühlt,
muss jeder für sich selber beantworten.
Beschneidung
Eine meist aus religiösen Motiven durchgeführte Entfernung der Vorhaut am Penis.
Bei Moslems, Juden und vielen Afrikanischen Völkern wird die Beschneidung
bereits im Säuglings- oder Kleinkindalter vollzogen, als Zeichen der Aufnahme in
die Religions- oder Stammesgemeinschaft. Viele Menschen werden heute aber auch
aus hygienischen Gründen beschnitten - unter der Vorhaut können sich Schmutz und
Sekrete ( Smegma) sammeln, die eine Entzündung auslösen und auch Krankheiten auf
die Frau übertragen können. Besonders in den USA ist die Beschneidung aus
hygienischen Motiven weitverbreitet. Auch bei Frauen und Mädchen in vielen
Teilen der Erde leider immer noch an der Tagesordnung.
Entfernung der Klitoris (in Afrika immer noch gang und gäbe), zusammennähen der
Schamlippen. Bei Geschlechtsverkehr und bei der Geburt wird die vernähte Vagina
wieder geöffnet und anschliessend wieder vernäht.
Blasen
umgangsspr. Bezeichnung für Oralverkehr, vor allem die Fellatio (Herbeiführen
der Ejakulation mit Zunge und Lippen). Sprachlich leicht missverständlich, da
bei der Fellatio eher gesaugt wird. Beim Cunnilingus (Reizung der äußeren
weiblichen Geschlechtsteile mit Zunge und Lippen) kann blasen - wörtlich
genommen - gefährlich sein: Wird Luft in die Scheidenöffnung geblasen, kann dies
zu einer Luftembolie führen.
Besudelungs-Trieb
Der Trieb zur Beschmutzung von Gegenständen oder Körpern. Menschen mit diesen
Neigungen finden ihre Lust-Erfüllung darin, zum Beispiel den Partner mit Kot,
Urin, Sperma, Farbe, Tinte oder ähnlichen Mitteln zu beschmutzen. Man führt den
Besudelungs-Trieb auf die "anale Phase" in der frühkindlichen Entwicklung
zurück. In diesem Stadium empfindet das Kind ein freudiges Interesse daran, mit
Fäkalien zu spielen. Unbewusst kann sich dieser Trieb bis ins Erwachsenenalter
fortsetzen, wo er dann bis zur extremen Besudelung ausgelebt wird.
BDSM
Bondage Discipline Sado Maso. Zu deutsch: Fesselung & Erziehung, Beherrschung &
Unterwerfung, Sadismus & Masochismus.
Bisexualität
Als bisexuell werden Menschen bezeichnet, die ihren Geschlechtstrieb sowohl mit
gleichgeschlechtlichen Partnern als auch mit solchen des anderen Geschlechts
ausleben. Bisexuelle Anlagen sind in fast jedem Menschen vorhanden. Besonders
stark ausgeprägt sind sie jedoch bei jungen Menschen, bei denen die
Geschlechtsreife noch nicht abgeschlossen ist. Durch Erziehung und Moral
entscheiden sich die meisten Menschen meistens dafür, ihre bisexuelle Seite zu
unterdrücken.
Blümchensex
Es gibt keine eindeutige Definition für diesen Begriff. Im Allgemeinen versteht
man darunter soften, zärtlichen Kuschelsex, der beim Petting enden kann, aber
auch den Geschlechtsverkehr nicht ausschließt.
Bondage B&D
von englisch "bond" (= Fessel) und "bondage" (= Leibeigenschaft, Hörigkeit,
Knechtschaft). Fesselspiele als sexuelle Variante. Sie reichen von simplen
Fesseltechniken (anbinden, anketten, in Handschellen legen), bei denen sich in
einem (inszenierten) erotischen Rollenspiel ein Partner dem anderen (scheinbar)
unterwirft, bis hin zu harten SM-Praktiken, bei denen einzelne Körper- und
Geschlechtsteile durch Schnürungen (z.B. an Brüsten, Po, Penis) optisch
besonders betont werden oder der Gefesselte Schmerzen erleiden will. Bondages
setzen - auch in ihrer einfachen Form - ein ganz hohes Maß gegenseitigen
Vertrauens der Partner voraus. Dieses Vertrauen erzeugt bei der hilflosen
Unterwürfigkeit eines Partners einen zusätzlichen erotischen Reiz.
Bonjour-Tropfen
abgeleitet von franz. "bonjour" (= guten Tag). Auch: Lusttropfen. Wasserklare
Flüssigkeit, die im Zustand höchster sexueller Erregung (vor der Ejakulation)
oder bei jungen Männern oft morgens aus dem Penis austritt. Das Sekret wird von
den Cowperschen Drüsen abgesondert und soll die Harnröhre auf den Orgasmus
vorbereiten. Es können vereinzelt Spermien in dem Sekret enthalten sein, so dass
ungeschützter Geschlechtsverkehr zur Schwangerschaft führen kann, auch wenn
keine Ejakulation stattfindet!
Brustwarzen
Der hervorstehende Teil der Brustspitze. Die Brustwarze wird von der Areola, dem
Warzenhof, umrahmt. Bei der Frau münden hier 15 bis 20 Milchkanäle, durch die
ein Baby beim Stillen die Nahrung zu sich nimmt. Die Brustwarzen richten sich
bei sexueller Erregung oder Stimulation steil auf und gehören bei den meisten
Frauen zu den reizbarsten erogenen Zonen des Körpers.
Busen-Spiele
Busen-Sex, oft auch als " spanischer Verkehr" bezeichnet. Bei dieser
Sex-Variante praktiziert die Frau den Verkehr ausschliesslich mit dem Busen. Der
Penis des Mannes wird zwischen den Brüsten bis zum Orgasmus massiert. Liebhaber
von üppigen Busen bevorzugen diese Sexvariante manchmal zu ihrer Befriedigung.
C
Callboy/Callgirl
von engl. "call" (= rufen). Moderne Form der Prostitution. Callgirls inserieren
mit Kleinanzeigen in Tageszeitungen oder werden über spezielle Agenturen
vermittelt. Der Freier vereinbart per Telefon einen Termin und trifft sich mit
dem Callgirl in dessen Wohnung. Callgirls sind vielfach Edel-Prostituierte mit
zahlungskräftigen Kunden, die sich auf bestimmte Sexpraktiken spezialisieren und
auf eigene Faust arbeiten. In jüngster Zeit gibt es zunehmend Hausfrauen, die
nebenbei - oft in einer extra Wohnung - als Callgirl Geld verdienen. Der Callboy
als Prostituierter ist erst in jüngster Zeit ein Begriff. Zu seinem Kundenkreis
zählen neben Frauen vor allem homosexuelle Männer. Viele Callboys arbeiten
nebenberuflich. Sie unterscheiden sich kraß von den Strichjungen.
D
Deep Throat
Den Penis so tief wie möglich in den Mund nehmen.
Defloration
Die Entjungferung eines Mädchens. Beim ersten Geschlechtsverkehr wird das
Jungfernhäutchen, auch Hymen genannt, durchstossen. Das Hymen ist eine
Schleimhautfalte kurz hinter der Vaginalöffnung. Durch das Eindringen des Penis
oder auch eines Fingers wird dieses extrem dünne Häutchen zerstört. Das Hymen
wächst nicht wieder zu oder nach. Meistens kommt es bei der Zerstörung des
Jungfernhäutchens zu einer geringen Blutung, doch es kann auch passieren, dass
sich das Hymen dehnt und nicht reisst, wenn der Penis eindringt.
Die Defloration geschieht meistens während der Pubertät. Viele junge Mädchen
verbinden die Defloration mit einem schmerzhaften Erlebnis und fürchten sich
davor. Doch meist ist diese Angst unbegründet, wenn der Partner beim ersten
Geschlechtsverkehr sanft und zärtlich vorgeht, und nicht zu schnell eindringt.
Deformations-Fetischismus
Die Neigung zur Lustbefriedigung an entstellten oder veränderten Körpern. Der
Deformations-Fetischist findet häufig nur Hässliches und Abstossendes anziehend.
Er wählt sich mit Vorliebe Amputierte, Bucklige, Blinde oder schwer entstellte
Menschen als Sexual-Partner aus. Deformations-Fetischisten mit eigenen
körperlichen Gebrechen stellen diese manchmal auch exhibitionistisch zur Schau.
Einige verstümmeln sich sogar auch selbst, um ihre Leidenschaft auszuleben.
Der Deformations-Fetischismus hat seinen Ursprung in Sexualerlebnissen der
Kindheit. Nahe, oft innige Kontakte zu einem deformierten Menschen haben für
eine Prägung dieser sexuellen Neigung gesorgt. Weitere Ursachen für
Deformations-Fetischismus sind manchmal Masochismus oder pädophile Elemente.
Deviation
Vom lat. Verb deviare = abweichen. Sexualpraktiken, die von der herrschenden
gesellschaftlichen Norm abweichen. z.B. Sodomie, Nekrophilie.
Dehnungsspiele
Erweiterung des Afters oder der Vagina mit bestimmten Geräten.
Demivierge
Halbe Jungfrau.
Demi, halb und Vierge, Jungfrau. Frauen die schon Analverkehr hatten, aber noch
keinen Vaginalverkehr. Sei es um jungfräulich in die Ehe zu gehen oder einfach
weil sie gerne Analverkehr haben.
Detumeszenz
Das Abschwellen des männlichen Gliedes oder der Klitoris nach der
Erregungsphase. Dadurch, dass das Blut aus dem Gewebe der Geschlechtsorgane
abfliesst, geht die Erektion zurück und die Genitalien erreichen wieder ihren
normalen Umfang. Auch das Gefühl der Entspannung nach einem Höhepunkt ist Teil
der Detumeszenz.
Deutsch
Normaler Geschlechtsverkehr=intravaginal.
Der Fachausdruck für das Einführen des Penis in die Scheide heißt Immissio
Penis.
Man kann unter "Deutsch" die normale Stellung verstehen, also der Mann oben, die
Frau unten, auch genannt Missionars-Stellung, Vanilla Sex, Bambi Sex.
Andere Namen dafür: mondane (Englisch für alltäglich, sprich mandejn), pagan
(Englisch für heidnisch, sprich pejgen).
Diaphragma
Ein Verhütungsmittel für die Frau. Es wird auch Scheidenpessar genannt. Eine
dünne Gummikappe, die über einen elastischen Ring gespannt ist. Es wird mit
einer samenabtötenden Creme bestrichen und bevor man miteinander schläft in die
Scheide eingesetzt. Das kann man schon ein oder zwei Stunden vorher machen. Das
Gummi verschließt den Muttermund für die Samen und die Creme macht sie
zusätzlich bewegungsunfähig. So werden sie daran gehindert in die Gebärmutter zu
gelangen und eine Eizelle zu befruchten. Nach dem miteinander schlafen muss es
noch sechs Stunden in der Scheide bleiben, um sicher zu sein, dass alle Samen
abgetötet sind. Wenn man innerhalb diese Zeit ein zweites Mal vögeln will, muss
man noch mal etwas Creme in die Scheide einführen. Nach dem Herausnehmen wird es
abgewaschen und in einer kleinen Dose aufbewahrt. Man kann es ca. drei Jahre
benutzen. Weil die Größe der Scheide bei jeder Frau unterschiedlich ist, muss
das Diaphragma von einer Frauenärztin angepasst werden. Damit es immer richtig
sitzt muss die Frau zuerst das Einführen und Überprüfen ein bisschen üben. Dann
ist es aber ein sehr sicheres Verhütungsmittel ohne schädliche Nebenwirkungen.
Weder die Frau noch der Mann spüren es beim miteinander schlafen. Außer bei
Frauenärztinnen bekommen Frauen das Diaphragma auch bei Pro Familia.
Dildo
Penisersatz, z.B. Gummi-Penis, Vibrator etc.
Als Dong bezeichnet man einen realistisch gestalteten Penis (Adern, manchmal mit
beweglicher Vorhaut), z.B. nach einem Original-Abdruck eines Pornostars. Nach
Aussagen von Personen, die solche Dongs designed haben, handelt es sich dabei
aber um übertriebene Größen, d.h. das Original war kleiner. Das Material soll
sich besonders echt anfühlen. Als ez-rider (sprich englisch "easy rider")
bezeichnet man einen Dildo, der auf einen Gummiball festgemacht ist, auf dem man
sich dann hinsetzt und auf- und abhüpft.
Sybian ist ein Motor, wo man einen Dildo festmachen kann, der dann vom Motor hin
und her bewegt wird.
Dirty Talking
Dirty talk: Der englische Begriff bedeutet "schmutzig reden". Gemeint ist, Spaß
daran zu haben und es sexuell erregend zu finden, "versaute Sachen" zu sagen
oder von jemandem zu hören. Zum Beispiel kann es sehr aufregend und anmachend
sein, sich Dinge ins Ohr zu flüstern, die in der Öffentlichkeit als unanständig
gelten. Wichtig ist dabei nur, dass niemand belästigt oder beleidigt wird.
Gerade wenn es um Sexualität geht, mögen viele Menschen lieber eine vorsichtige
Sprache. Man sollte sich also schon ein bisschen kennen, um es auszuprobieren.
Dann kann es ein tolles Spiel sein, gemeinsam eine geile Sprache zu erfinden.
Dom
Englische Abkürzung für dominant. Dominante sind die beherrschenden Partner.
Domina
Eine Domina ist meist eine Prostituierte, die sich auf harte Erotik und
Unterwerfungs-Sex spezialisiert hat. Eine Domina ist schon durch ihre Kleidung
und ihre deutlich sichtbaren Accessoires wie Peitsche, Fesseln und ähnlichem zu
erkennen. Meistens ist die Domina eine herrische, männlich wirkende Frau.
Kunden, die eine Domina besuchen, sind oft extrem masochistisch veranlagt,
können ihre sexuelle Leidenschaft aber nicht in einer Partnerschaft ausleben.
Viele Männer befriedigt schon die Unterwerfung unter einer stärkeren, dominanten
Frau, andere dagegen müssen körperlich misshandelt und gequält werden, um zu
einem Orgasmus zu gelangen.
Doppeldecker
Doppeldecker (auch Sandwich genannt) Bei dieser Art des Geschlechtsverkehrs, der
häufig von einer Frau mit 2 männlichen Partnern ausgeführt wird, liegt die Frau
zwischen 2 Männern, von denen einer mit seinem Penis in die Scheide der Frau,
und der zweite gleichzeitig mit seinem Penis in den Po der Frau eindringt. Der
Mann, der in den Po bumst, sollte darauf achten, eine Gleitcreme zu benützen, da
die Po-Öffnung keine eigene Feuchtigkeit entwickelt! Meist bringt diese Stellung
eine sehr hohe Lustempfindung für die Frau, da hierbei gleich mehrere Lustzonen
bedient werden!
Drag Queen
Mann der in Frauenkleider und grell geschminkt an Veranstaltungen geht.
Dreiloch
Die Frau mag es vaginal, anal und oral.
Dunkelkammer
Die Dunkelkammer, auch Dark-Room genannt, kann zum Beispiel im Hinterzimmer
einer Bar oder eines Erotik-Clubs eingerichtet sein - wichtig ist, dass es sich
dabei um einen fensterlosen oder absolut abgedunkelten Raum handelt.
Die Gäste gehen nun in diesen Raum, um sich einem anonymen sexuellen Erlebnis
hinzugeben. In dem völlig dunklen Raum ist nicht zu erkennen, wer der Partner
ist, den man blind fühlt. Man lässt seine Hände die fremden Körper erforschen,
die sich in der Dunkelkammer tummeln, bis man einen Partner gefunden hat, der
einem zusagt. Im Dunkeln ergeben sich dann zahlreiche Möglichkeiten für ein
aufregendes Oralsex-Erlebnis oder eine prickelnde Intim-Massage und sogar für
einen aufwühlenden Geschlechtsakt. Das alles ohne das Gesicht und den Namen des
Partners zu kennen - einzig der sexuelle Instinkt, das Fühlen und Erleben zählt
bei diesem Spiel in der Dunkelheit.
Dyspareunie
Nach älterer wissenschaftlicher Auffassung verstand man darunter das
Nichtbeteiligtsein der Frau beim Geschlechtsverkehr, ihre "Unfähigkeit", zum
Orgasmus zu kommen (vgl. Frigidität). Ihr schrieb man die "Schuld" zu, wenn ein
Paar sexuell nicht funktionierte. Nach heutigem Begriff versteht man unter
Dyspaneurie das Nichtzusammenpassen von Mann und Frau in einer Partnerschaft,
besonders in der Ehe. Dabei bezieht sich das Verständnis sowohl auf seelisches
als sexuelles Zusammenspiel. Insbesondere bei Frauen sind für Lustempfinden und
Orgasmusfähigkeit seelische Harmonie mit dem Partner Voraussetzung (vgl.
Eupareunie).
E
Effemination
Das Vorhandensein psychisch und physisch weiblicher Eigenschaften beim Mann.
Körperliche Zeichen, weichere Muskulatur, stärkere Fettpolsterung, Andeutung von
Brüsten, Mangel an Bartwuchs und eine hohe Stimmlage. Höchster Grad
entgegengesetzter Geschlechtsempfindung beim Mann (passive Homosexualität)
Eichel
Die Spitze des männlichen Gliedes, an der sich die Harnröhrenöffnung befindet.
Die Eichel verhärtet sich im Gegensatz zum Penisschaft bei einer Erektion kaum.
Sie bleibt meist weich und ist äusserst reizempfindlich. Die Eichel wird beim
nichterigierten Glied von der Vorhaut geschützt. Darunter können sich jedoch
Schmutz und Smegma ansammeln. Daher sollte die Eichel regelmässig gereinigt
werden.
Auch die Spitze der weiblichen Klitoris bezeichnet man als Eichel. Hier münden
im Gegensatz zur männlichen Eichel viele Reiz-Nervenendungen.
Eierstöcke
Die Organe im Körper der Frau, in denen sich die Eizellen befinden. Schon bei
der Geburt sind in jedem der beiden Eierstöcke ungefähr 200.000 Eizellen
vorbereitet. Mit Beginn der Pubertät reift einmal im Zyklus ein Ei heran und
springt in den Eileiter, wo es befruchtet werden könnte. Das geschieht im Leben
einer Frau etwa drei- bis vierhundert mal.
Eifersucht
Leidenschaftliches Gefühl, einen Partner emotional für sich allein besitzen zu
wollen, oft verbunden mit dem Mißtrauen in dessen Treue und der Angst vor
möglichen Konkurrenten. Unter Einfluß von Drogen, besonders Alkohol, steigert
sich Eifersucht oft bis zum Wahnsinn. Eifersucht ist - insbesondere bei Männern
- in gesteigerter Form verbunden mit einem Verlust des Selbstwertgefühls. Bei
der Weltgesundheitsorganisation WHO sind Bestrebungen im Gange, Eifersucht (=
süchtiger Eifer) als Krankheit im Sinne einer Sucht einzustufen. siehe mehr hier
Eileiter
Zwei schlauchförmige Gänge, die vom oberen Ende der Gebärmutter zu den
Eierstöcken führen, wo sie sich wie Trichter vergrößern. Diese Trichter fangen
beim Eisprung die befruchtungsfähige Eizelle auf und leiten sie in die
Gebärmutter. Das dauert ungefähr vier Tage. Das Ei kann nur im Eileiter
befruchtet werden, und auch nur in den ersten 24 Stunden nach dem Eisprung.
Eileiterschwangerschaft
Eine seltene Komplikation bei der Schwangerschaft, die man auch als
Bauchhöhlenschwangerschaft bezeichnet. Eine befruchtete Eizelle wandert nicht
bis in die Gebärmutter sondern bleibt im Eileiter hängen und beginnt sich dort
zu einem Embryo zu entwickeln. Daraus kann sich normalerweise kein lebendes Kind
entwickeln. Wenn der Embryo nicht schnell von selber wieder abstirbt muss solch
eine Schwangerschaft operativ abgebrochen werden, weil sie sonst für die Frau
lebensgefährlich wird.
Eisprung
Der Moment, wenn eine reife Eizelle aus dem Eierstock in den Eileiter gelangt.
Eizelle
Die weiblichen Geschlechtszellen, die gebraucht werden um ein Kind zu zeugen. Im
Körper einer Frau, in den Eierstöcken sind von Geburt an ungefähr 400.000
Eizellen. Es sind die größten menschlichen Körperzellen, man könnte sie mit
bloßem Auge sehen, weil sie ca. 0,12 Millimeter groß sind. Das ist ungefähr
soviel wie eine Stecknadelspitze.
Ejaculatio Deficiens
Das Ausbleiben eines Samenergusses. Einige Männer halten den Samenerguss für
kräftezehrend. Sie sind der Meinung, dass jeder Samenerguss die Potenz
vermindert. Einige haben daher Masturbations- oder Beischlaftechniken
entwickelt, bei denen sie nicht zur Ejakulation kommen.
Dieses bewusste Zurückhalten der Ejakulation hat seine Ursachen manchmal in der
Kindheit. Viele Eltern erschrecken ihre Kinder auch heute noch mit erfundenen
Geschichten von masturbationsbedingten Krankheiten wie Rückenmarksschwund oder
Schwachsinn. Auch Krankheiten können ebenso wie bei der Ejaculatio Retrograda
als Ursache für den ausbleibenden Samenerguss in Frage kommen. Sogar bestimmte
Medikamente können zu einem Ejaculatio Deficiens führen. Ärztliche Behandlung
ist auf alle Fälle angeraten.
Ejaculatio praecox
Mit dem vorzeitigen Samenerguss von Männern ist es offenbar wie mit so vielen
Dingen - alles eine Sache des Standpunkts. Auf diese Nachricht haben viele
gewartet:
Männer, die nach zwei bis drei Minuten Sex bereits einen Orgasmus haben, leiden
nicht unbedingt an einer Störung. Das hat der Kölner Urologe Frank Sommer
herausgefunden.
Er schickte 45 Paare mit der Stoppuhr ins Bett. Resultat der Studie: Die
Zeitdifferenz zwischen Patienten, die über vorzeitigen Samenerguss klagten, und
gesunden Männern lag nur bei 31 Sekunden. Bei dieser Erhebung handelt es sich
nach Angaben der Neu-Isenburger "Ärzte Zeitung" um die erste objektive Studie
mit Stoppuhr und den Partnerinnen als Zeitnehmern. Sommer untersuchte insgesamt
45 Männer zwischen 25 und 40 Jahren. Davon waren 15 Patienten, deren Orgasmus
nach eigener Einschätzung zu früh kam, 15 mit ihrem Sexualleben zufriedene
Männer und 15 Urologen aus ganz Europa.
"Die Partnerinnen der Männer haben eine Stoppuhr in die Hand bekommen und die
Zeit genommen", beschrieb Sommer die Vorgehensweise in einem dpa-Gespräch.
Gemessen wurde die Zeit zwischen Penetration und Samenerguss. Männer, die über
einen zu frühen Samenerguss (Ejaculatio praecox) klagten, brauchten im Mittel
zweieinhalb Minuten, um zum Höhepunkt zu kommen. "Der Durchschnitt bei den
'Gesunden' lag bei drei Minuten und einer Sekunde", sagte Sommer.
Ausdauernder waren Fachärzte:
Die Gruppe der Urologen hingegen, die sich beruflich täglich mit Sexualstörungen
befassten, habe es auf fünf Minuten und 58 Sekunden gebracht, berichtet die
"Ärzte Zeitung". Sommers Schlussfolgerung: "Die alleinige Angabe von Patienten,
sie kämen zu früh, gibt dem Arzt keinen Hinweis über eine Krankheit." Der
Zeitraum bis zum Orgasmus sei individuell unterschiedlich und von der
Partnerschaft abhängig. "Ein männlicher Orgasmuseintritt nach zwei bis drei
Minuten muss nicht immer als krankhaft eingestuft werden", sagte Sommer. "Wenn
die Partnerinnen und der Patient zufrieden sind, ist doch alles in Ordnung."
Die subjektive Dauer bis zum Samenerguss betrage nach Literaturdaten wesentlich
länger als die in der Studie gestoppten Zeiten, berichtet die "Ärzte Zeitung".
Diese "gefühlte Zeitspanne" liege im Bevölkerungsdurchschnitt bei vier bis zwölf
Minuten.
Männer und Frauen schätzten die Dauer des Akts außerdem sehr unterschiedlich
ein:
"Was in Wirklichkeit zwei Minuten und 50 Sekunden dauerte, empfanden die Männer
als vier Minuten 31 Sekunden", schreibt die Zeitung mit Bezug auf die Studie.
"Frauen wägten sich sogar fünf Minuten und 33 Sekunden im Liebesglück." Die
Paare lebten laut Bericht mindestens zwei Jahre zusammen.
Die Messungen wurden drei Mal im Abstand von mehreren Tagen wiederholt.
Ejaculatio Retarda
Der verzögerte Samenerguss. Häufig ist diese Art von Ejakulations-Schwierigkeit
seelisch bedingt. Manchmal fehlt es an ausreichender Erregtheit durch die
Partnerin oder an genügend geistiger Entspannung, um zum Höhepunkt zu gelangen.
Ein verzögerter Samenerguss kann jedoch auch von Vorteil sein. Frauen kommen
bekanntlich langsamer zum Höhepunkt als Männer. Daher wirkt sich der Ejaculatio
Retarda oft zugunsten der Partnerin aus, die dadurch natürlich die Stimulationen
durch den Partner länger geniessen kann. Gelegentlich ist es so, dass der Mann
zum Höhepunkt kommt, wenn seine Partnerin den Orgasmus erreicht. Die verstärkten
Scheidenzuckungen und -bewegungen der Frau lösen dann bei ihm die Ejakulation
aus.
Ejakulation
Medizinischer Fachausdruck für den Samenerguss. In der ersten Phase des
Höhepunktes bildet sich in den sekundären Geschlechtsorganen die
Samenflüssigkeit, während die Hoden die Samenzellen produzieren. Diese gelangen
dann von den Hoden in ein Zwischenlager, wobei gleichzeitig die Muskeln im
Beckenbereich entspannt werden. In der zweiten Phase öffnet sich dann der
äussere Schliessmuskel der Harnblase, während sich der innere fest schliesst, um
das Zurückfliessen der Samenflüssigkeit in die Blase zu verhindern.
Die Samenflüssigkeit und die Samenzellen sammeln sich im Bulbus Urethrae. Ist
genug Flüssigkeit vorhanden, zieht sich dieser sackartige Hohlraum zusammen und
der Samen wird mit Hilfe der grösseren Beckenmuskeln druckvoll herausgepresst.
In Abständen von ca. einer Sekunde wird nun der Samen mit der Flüssigkeit in
drei bis vier solchen Muskelpressungen herausgeschleudert. Danach entwickelt
sich manchmal ein taubes Gefühl in der Harnröhre, während der Samenfluss
versiegt.
Empfängnisfreie Tage
Die Tage im weiblichen Zyklus, an denen keine Eizelle befruchtet werden und
deshalb auch keine Schwangerschaft entstehen kann. Tatsächlich lebt eine Eizelle
nur 24 Stunden, wenn sie nicht befruchtet wird. Danach stirbt sie ab und erst
ungefähr nach 4 Wochen springt wieder eine neue Eizelle in einen der
Eileiter.Samenzellen können aber in der Gebärmutter bis zu 5 Tagen überleben und
der genaue Zeitpunkt des Eisprungs ist oft nicht so eindeutig zu bestimmen.
Deshalb gelten als Empfängnisfreie Tage höchstens die ersten drei Wochen nach
der Monatsblutung.
Empfängnisverhütung
Alle Mittel und Methoden mit denen man verhindern kann, dass eine
Schwangerschaft entsteht. Verhütungsmittel sind das Diaphragma oder Pessar, das
Kondom, die Pille, die Spirale und spermatötende Zäpfchen (chemische
Verhütungsmittel). Außerdem gibt es verschiedene Methoden, wie eine Frau
versuchen kann herauszufinden, an welchen Tagen sie schwanger werden kann und an
welchen nicht. Als Verhütung kann ein Paar dann nur an den unfruchtbaren Tagen
miteinander schlafen. Es gibt die Kalender-Methode, die Temperatur-Methode und
die Schleim-Struktur-Methode.
Englisch
Umgangssprachliche Bezeichnung für eine sadomasoschistische Sexform, bei der
sich ein Partner (meist ein Mann) vom anderen (meist einer Frau) mit Peitsche
oder Stock züchtigen und so sexuell erregen läßt. Der Begriff bezieht sich auf
die traditionelle englische Erziehung, die als besonders streng gilt.
Prostituierte, die Sex englisch anbieten, treten meist als strenge Erzieherinnen
im hochgeschlossenem Kostüm, mit geknotetem Haar und Brille vor den Freier.
Englischer Verkehr
Findet der Koitus am Nachmittag statt, bezeichnet man dies als "Englischen
Verkehr". Die Bezeichnung stammt von der Vorliebe der Engländer für den
Fünf-Uhr- Nachmittags-Tee. Nur dass in diesem Falle statt des Tees ein sexuelles
Vergnügen genossen wird.
Erektion
Wenn das Glied steif ist redet man von einer Erektion. Das Glied ist dann stark
durchblutet, der Grund dafür ist meist sexuelle Erregung. Ausgelöst durch
visuelle, akustische Sinnesreizungen, Berührungen und Gedanken.
Erektions-Probleme
siehe Viagra-Konkurrenz
Erogene Zonen
Stimulierungen dieser Bereiche oder Körperstellen, empfindet man als angenehm
und schön. Im Bestfall erregen diese einem sexuell sehr. Die Zonen sind örtlich
abgegrenzt und nicht bei jedem gleich, deshalb macht es um so mehr Spass diese
beim Partner ausfindig zu machen.
Eros
In der griechischen Mythologie der Liebesgott, entsprechend in der römischen
Mythologie ist Amor der Liebesgott. Eros ist der Sohn der Aphrodite und des
Kriegsgottes Ares.
Eros-Center
Haus für Prostituierte zur Ausübung ihres Berufes. Eros-Center sind behördlich
genehmigt und sollen die unkontrollierte Prostitution eindämmen. Die
Prostituierten in einem Eros-Center arbeiten selbstständig und ohne Zuhälter.
Erotik
Der Begriff Erotik ist nicht exakt definierbar. Allgemein versteht man darunter
das menschliche Liebesleben in all seinen Variationen. Zur Erotik gehört nicht
nur die Sexualität, sondern auch die Sinnlichkeit und gewisse Erscheinungen der
Ästhetik. Durch den erotischen Antrieb und die damit verbundenen Lustgefühle
wird die Sexualität und das Verlangen nach Sex erst ermöglicht.
Erotomanie
Der Zwang, sich nahezu pausenlos mit Liebe, Erotik und Sexualität
auseinanderzusetzen. Dieser Zwang kann sich so sehr steigern, daß der Betroffene
an nichts anderes mehr denkt. Der Sexualforscher Iwan Bloch definierte die
Erotomanie als eine übermäßige Sehnsucht nach Liebe. Weil die Entbehrung der
Liebe übermäßig groß ist, werden selbst alltägliche Dinge mit sexuellen Motiven
interpretiert. Dieser Zwang führt ebenfalls zur unaufhörlichen Suche nach immer
neuen Reizen und Sexualimpulsen, die notfalls auch durch Ersatzstimulation
befriedigt wird. Die Ersatzstimulation besteht häufig aus dem Betrachten
pornographischer Magazine oder Filme mit gleichzeitiger Masturbation. Die
Erotomanie kann sich bis zum Masochismus steigern
Escherichia Coli
Diese stäbchenförmigen Bakterien halten sich in der Darmflora des Dickdarms auf.
In dieser Umgebung sind sie kaum als gefährlich anzusehen. Wenn diese Bakterien
allerdings in andere Teile des Körpers gelangen, zum Beispiel in die Harnröhre,
kann es zu bösartigen Entzündungen kommen. Deshalb sollte es nach einem analen
Koitus niemals sofort zum vaginalen Geschlechtsverkehr kommen. Vorherige
Reinigung ist unbedingt notwendig.
Eunuch
Ein durch Kastration der Hoden oder sogar des Gliedes zeugungsunfähig gemachter
Mann. Im Orient dienten die Eunuchen den Scheichs als Haremswächter. Eunuchen
waren aber auch Sklaven, Diener oder Sängerknaben. Sogar Priester im Altertum
liessen sich zu Eunuchen kastrieren, um der Lust und den Versuchungen des
Fleisches besser widerstehen zu können.
Eupareunie
Beim Geschlechtsverkehr der zeitgleiche Orgasmus von Mann und Frau (vgl.
Dyspareunie).
Excision
siehe Beschneidung
Exhibitionismus
Sich vor anderen ganz oder teilweise in der Öffentlichkeit entblössen. Meist um
andere Menschen zu schockieren und dabei einen sexuelle Stimulans zu erhalten.
Exogamie
Das durch Moral und Gesetz festgelegte Prinzip, den Ehepartner nicht aus dem
Kreis der Verwandten zu wählen. Darunter fällt auch das Verbot von Beziehungen
zwischen Blutsverwandten - das sogenannte Inzest-Tabu.
F
Faustfick
Für die, die es etwas heftiger mögen. Bei dieser Sexpraktik auch Fisten genannt,
wir die Hand oder gar der ganze Unterarm in den Hintern eingeführt. Dies ist
jedoch oft nach jahrelangem Ausprobieren möglich. Beim Fisten ist Vertrauen und
Vorsicht sehr wichtig. Es gehört auch jede Menge Gleitmittel dazu, besonders
beliebt das fetthaltige "Crisco" und Gummihandschuhe sollten auch verwendet
werden. Analverkehr ist nach dem Fisten sehr kritisch, da die Analschleimhaut
mit Sicherheit kleinste Verletzungen aufweist und durch das fetthaltige
Gleitmittel die Wirkung eines Kondoms beeinträchtigt wird.
Feigwarzen
Eine sexuell übertragbare Krankheit. Durch einen Virus werden kleine Warzen an
den Geschlechtsorganen oder dem After verursacht. Sie sind ansteckend, können
aber vom Arzt sehr einfach mit Medikamenten behandelt werden.
Fellatio
Vom lat. Verb fellere = saugen. Oralverkehr mit einem Mann. Leckt eine Frau
nennt man Sie Fellatrice.
Femdom
Englische Bezeichnung für den Bereich der weiblichen Dominanz.
Fetischismus
Fetischismus ist eine sexuelle Haltung mit Fixierung auf einen physischen
Gegenstand, bestimmte Kleidungsart, Füsse, Strümpfe, von Personen des gleichen
oder anderen Geschlechts als einzige oder bevorzugte Objekte zur sexueller
Erregung und Befriedigung dienen.
Fetischist
Als Fetisch bezeichnet man Dinge, denen jemand eine besondere Bedeutung gibt.
Ein Mensch der durch bestimmte Körperteile oder Gegenstände besonders sexuell
erregt wird oder sie zur Befriedigung unbedingt braucht, nennt man deshalb
Fetischist.
Feuchter Traum
Von (lateininisch) Pollution = Verunreinigung. Umgangsprachlich Feuchter Traum.
Nächtlicher, unwillkürlicher Samenerguß, der häufig mit einem erotischen Traum
verbunden ist. Eine Pollution tritt vor allem bei Jugendlichen im Schlaf auf,
wenn sie geschlechtsreif werden. Auch Männer können nach längerem Verzicht
sexueller Aktivitäten eine unwillkürliche Ejakulation haben. Seltener kommt sie
auch tagsüber vor, wenn ein Mann leicht erregbar ist. Die Pollution galt früher
als krankhaft, verursacht durch "schmutzige Gedanken". Man versuchte, sie mit
kalten Umschlägen oder Züchtigungen des Jugendlichen zu "behandeln".
Feuchter Orgasmus
Bei einer Frau kommt es seltener vor, dass sie einen gleichzeitigen Orgasmus und
Abgabe von Flüssigkeit hat. Durch besonders starke Erregung kann es jedoch bei
einer Frau vorkommen das gleichzeitig mit dem Orgasmus auch ein Harnabgang hinzu
kommt. Dieser feuchte Orgasmus ist nicht mit der Ejakulation des Mannes
vergleichbar. Beim Mann gehören Orgasmus und Ejakulation untrennbar zusammen.
Ficken
mundartlich: hin -und herreiben, kratzen. vulgär für coitus oder Beischlaf
Finger-Fucking
Einführen eines Fingers in den After. Mit einem oder mehreren Fingern am und im
Hintern des Partners herum zu Spielen kann sehr aufregend sein.
Finnische Schlittenfahrt
Besondere Sexstellung, bei der der Mann sich zwischen den Beinen der auf dem
Rücken liegenden Frau kniet, ihr Becken hebt und in sie eindringt. Während ihr
Po auf seinen Unterschenkeln lagert, beugt er seinen Körper über sie und fährt
mit ihr Schlitten. In dieser Stellung soll die Frau ihren Partner besonders
intensiv spüren.
Fisting
Das Einführen der ganzen Hand (Faust) in die Scheide oder den After.
Flagellation
Das Peitschen oder Schlagen eines Menschen, um sexuelles Vergnügen und
Befriedigung zu erlangen. Flagellation ist besonders im Sado-Masochismus
verbreitet, wobei sexuelle Bedürfnisse dieser Art frei ausgelebt werden. Für
Flagellations-Liebhaber gibt es inzwischen eine grosse Zahl von Magazinen,
Büchern und sogar Videos, mit denen sie ihre sexuellen Neigungen bis zu einem
gewissen Grad zumindest visuell befriedigen können.
Flanquette/Flanke
Koitusstellung, bei der sich Mann und Frau einander halb zuwenden: Die Frau
liegt mit einem Schenkel zwischen den Beinen des Mannes.
Flirt
- Ganz wichtig ist eine gepfelgte Erscheinung: Nicht verwahrlost aussehen, nicht
riechen. - Erst prüfen: Wie reagiert der Flirtpartner auf mich? Wenn er/sie sich
abwendet, lohnt Ansprechen meist nicht. - Gilt besonders für Frauen: Lieber
selbst die Initiative ergreifen, als darauf zu warten, vom Objekt der Wahl
angespropchen zu werden! - Dem Flirtpartner das Ansprechen erleichtern: Und zwar
durch eine positive Körperhaltung, Blickkontakt und Lächeln. - Die erste
Ansprache situationsbezogen wählen. Zum Beispiel über ein Kompliment oder eine
Gemeinsamkeit (sich bei etwas helfen lassen). - "Cool" gemeinte Flirtsprüche
gehen meist nach hinten los. - Das Gespräch: Das Gegenüber nicht langweilen oder
zutexten. Lieber Fragen stellen und nicht vergessen zuzuhören, wenn geantwortet
wird! - Das erste Gespräch unbedingt nach kurzer Zeit aktiv abbrechen / beenden.
Das gibt dem Flirtpartner die Gelegenheit, sich ohne Druck eine Meinung zu
bilden. Und: Er/Sie fühlt sich nicht belästigt. Den Blickkontakt aber aufrecht
erhalten und das Gespräch zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufnehmen. -
Wichtig ist zu merken, wann der andere gelangweilt ist. Wenn die Blicke
schweifen, das Gegenüber auf die Uhr sieht oder anfängt, zu telefonieren, ist es
bereits zu spät. - Nach geglückter, für beide Seiten angenehm verlaufener
Konversation, sollte die eigene Telefonnummer übergeben werden. Nicht nach der
des Gegenübers fragen: Denn die ist dann sowieso meist falsch. Bei Gefallen wird
der Andere seine Numemr schon von alleine anbieten. Tut er es nicht und
antwortet mit dem Satz: "Ich melde mich", signalisíert das deutliches
Desinteresse. - Bei echtem Interesse am Flirtpartner müssen keine strategischen
Wartezeiten bis zum ersten Anruf eingehalten werden "Spielchen" à la "frühestens
in einer Woche anrufen" sind nicht produktiv. Wer es ehrlich meint, kann seinem
Herzen folgen und schon am nächsten Tag zum Hörer greifen. Aber den anderen
dabei nicht einengen und allzu oft belästigen.
FKK
Abk. für Freie Körper Kultur. Es gibt, FKK-Strände, FKK-Hotels, FKK-Clubs usw.
Besonders in Europa sehr populär. Im islamischen Kulturkreis verboten.
Flanquette-Position
Liebesstellung für besonders engen körperlichen Kontakt. Die Partner liegen
dabei einander zugewandt. Der Mann hat ein Bein zwischen den Beinen der
Partnerin, während er mit seinem Penis tief in ihre Vagina eindringt.
Gleichzeitig reibt sein Oberschenkel die Klitoris und sorgt so für zusätzliche
Stimulation.
Flirt
Aus dem Englischen stammender Begriff für eine (spielerische) Kontaktaufnahme
zwischen Mann und Frau mit stark erotischem Akzent. Gelegentlich auch als
flüchtige Liebelei übersetzt oder umgangssprachlich auch definiert: Ein Flirt
ist, wenn nichts wird. Da ein Flirt wesentlich auf der erotischen
Anziehungskraft der Flirtpartner beruht, kann er auch Vorstufe für eine
weitergehende Beziehung sein. Sehr oft aber bleibt er unverbindlich und wird von
Frauen und Männern gern benutzt, um den eigenen Stellenwert in puncto
Attraktivität auszuloten.
Florentiner Gürtel
Keuschheitsgürtel auch Florentiner Gürtel, Venusgurt oder Italienisches Schloss
genannt. Gürtel aus Metall, der um den Bauch gelegt wird. Am Rücken ist ein
Scharnier, an dem ein Eisenband zwischen den Beinen hindurch zum Bauch führt und
dort am Gürtel mit einem Schloss verbunden ist. Der Keuschheitsgürtel wird von
Frauen getragen und soll während der Abwesenheit des Ehemannes ihre Keuschheit
bewahren, indem er auf mechanische Weise Geschlechtsverkehr verhindert.
Vermutlich wurde der Keuschheitsgürtel in der Zeit der Kreuzzüge erfunden. Wenn
die Ritter für mehrere Jahre in fremde Länder zogen, wollten sie sich der Treue
ihrer Ehefrauen sicher sein und "verschlossen" sie. Den Schlüssel nahmen sie mit
(gaben sich selbst aber den Lüsten ohne Hemmungen hin). Vermutlich hat der
Gürtel in vielen Fällen wenig genützt. Im Gegenteil - es spornte einen Liebhaber
wohl eher an, mit Hilfe eines Schmiedes und Nachschlüssels das eiserne Hindernis
zu überwinden. Die früheste Darstellung eines Keuschheitsgürtels stammt aus dem
Jahr 1405. Einige Quellen sagen, ein Italiener in Padua habe 1395 den ersten
Gürtel gefertigt. Keuschheitsgürtel fanden bis ins 17. Jahrhundert Anwendung,
das letzte Patent in Deutschland stammt aus dem Jahr 1903. Heute finden sich
Keuschheitsgürtel (dann vielfach aus Leder) oft bei SM-Liebhabern als
"Spielzeug".
Florentinisch
Bezeichnet eine Sextechnik, bei der die Frau den Penis an der Wurzel so umfaßt,
daß die Vorhaut straff zurückgezogen wird. Die Eichel liegt frei und bewirkt,
daß der Mann schneller zum Orgasmus kommt. Außerdem ist es möglich zu koitieren,
wenn das Glied nicht vollständig erigiert ist. Sex Schwedisch wurde viel von
Prostituierten praktiziert, denn die wollten, daß ihre Kunden schnell "fertig
werden".
Französischer Gang/Wand
Eine Wand mit mehreren Löchern wo man seinen Penis hindurch stecken kann, um
sich einen blasen zu lassen.
Französisch
Orale Liebes-Technik, die mit Mund und Zunge ausgeübt wird. Siehe auch Fellatio
und Cunnilingus
Das Geschlechtsteil des Partners mit den Lippen, Zunge etc. gereizt. Der Mann
wird geleckt (="Blasen") oder die Frau wird geleckt (=Lecken).
Andere Namen: Intime Küsse, Mundfick, in der englischen Sprache: Blowjob oder
B.J. (übersetzt Blasarbeit).
Andere Namen: give head (aus dem Australischen, sowohl für Fellatio als auch
Cunnilingus), deep throat (Englisch für die Praktik, den Penis so tief wie
möglich in den Mund zu nehmen).
Die AIDS-Gefahr scheint nicht sehr groß.
Französisch beidseitig
Die Frau erlaubt, dass sie geleckt wird, z.B. bei der Stellung 69: Der Mann
leckt die Frau, und die Frau leckt den Mann.
Andere Namen: soixante-neuf (Französisch), sixty-nine (Englisch)
Französische Küsse
Zungenküsse. Die Zungen der Küssenden haben Kontakt, d.h. es wird auch Speichel
ausgetauscht. Auch genannt: French Kissing, tiefe Küsse, richtige Küsse, feuchte
Küsse.
Fremdgehen
siehe Sexualleben
Französische Schamhaare
Schamhaare die so rasiert sind, dass über der Vagina immer noch ein "Balken"
übrig bleibt. (halbrasiert/teilrasiert)
Frenulum
Das Hautbändchen, dass die Vorhaut der Penisspitze, der Eichel, an der
Unterseite mit dem Penisschaft verbindet. Bei der Frau befindet sich das
Frenulum an der Spitze der Klitoris. Dieses Frenulum wird aus den Innenflächen
der kleinen Schamlippen vor der Harnröhren-Öffnung gebildet.
Frigidität
Vom lat. Adjektiv frigidus = kalt. Störung der weiblichen Sexualität.siehe mehr
hier
Frivol
Ursprüngliche Bedeutung: nichtig oder unwichtig. Im Laufe der Zeit wurde dieses
Wort immer mehr zum eher negativen Begriff für unmoralisch, schamlos oder
schlüpfrig.
Frotteurismus
Durch das Reiben am Körper anderer Menschen, z.B. in Menschenansammlungen, einen
sexuellen Reiz verschaffen.
FS
Face Sitting. Auf dem Gesicht des Partners sitzen.
G
Gangbang
Steht für eine Sexpraktik, bei der eine Frau mit zwei oder mehr Männern zusammen
ist. Am geläufigsten ist die Bezeichnung für den flotten Dreier mit zwei
Männern. Der Begriff leitet sich vermutlich vom englischen Gang = Bande und Bang
= (umgangssprachlich) bumsen ab, gewissermaßen eine Frau, die es mit einer Bande
treibt.
Gay
Bezeichnung für Schwule im englischen Sprachraum (von gay = ausgelassen,
heiter), vor allem in den USA. Dort hat sich auch die Bewegung Gay Liberation (=
homosexuelle Befreiung) gegründet, in der Homosexuelle gesellschaftliche
Anerkennung fordern - z.B. in Bezug auf partnerschaftliches Zusammenleben,
Heirat usw.
Gebärmutter
Das Organ im Bauch der Frau, in dem aus einer befruchteten Eizelle ein Kind
heranwächst. Sie hat ungefähr die Größe und Form einer Birne und besteht aus
einer dicken, sehr dehnbaren Muskelschicht. Während der Schwangerschaft
vergrößert sich die Gebärmutter langsam so stark, dass das Baby Platz darin hat.
Gebärmuttermund
Die Öffnung der Gebärmutter zur Scheide. Oft sagt man auch nur Muttermund.
Gebärmutterschleimhaut
Auf der Innenseite der Gebärmutter bildet sich in jedem Zyklus eine
Schleimschicht, die gebraucht wird um ein befruchtetes Ei aufzunehmen. Wenn es
nicht zu einer Schwangerschaft kommt, bildet sich diese Schleimhaut vierzehn
Tage nach dem Eisprung wieder zurück und die Reste werden zusammen mit etwas
Blut ausgeschieden. Das nennt man Regelblutung oder Menstruation.
Geil
Ein Wort aus dem Mittelalter, wo es kraftvoll, lustig oder fröhlich bedeutete.
Heute gehört dieses Wort zur Umgangssprache von Jugendlichen, aber auch viele
Erwachsene benutzen es gern. Es bezieht sich sowohl auf geschlechtliche
Erregtheit als auch auf die begeisterte Beschreibung von Gegenständen,
Handlungen oder Erlebnissen ("Eh, dieser Sound ist voll geil!").
Gender-Bender
Personen die im Spiel zwischen den Geschlechterrollen wechseln.
Genitalien
Von (lateinisch) generare = zeugen. Bezeichnung für die (männlichen und
weiblichen) Geschlechtsorgane. Man unterscheidet äußere (äußerlich sichtbare)
und innere (äußerlich nicht sichtbare, u.a. die Zeugungsorgane) Genitalien.
Genitallifting
Genitallifting ist eine operative Korrektur hängender oder erschlaffter
Schamlippen. Patientinnen sind vor allem Frauen ab Mitte 30 und aufwärts.
Hauptgrund für ein Genitallifting: Nach der Geburt, eines oder mehrerer Kinder,
sind die Damen im Intimbereich nicht selten etwas geweitet, die Schamlippen
hängen. Dünne Schamlippen können ebenfalls aufgebaut und auch die Klitoris kann
korregiert werden. Bei dem Eingriff sind die Partner der Patientinnen oft mit
anwesend und dürfen Wünsche äußern, was das zukünftige Aussehen des
Vaginalbereiches angeht. Das Verfahren verläuft weitgehend unblutig. Es wird
eine art "Klebetechnik" verwandt. Nur in seltenen Fällen kommt das Skalpell zum
Einsatz. Auf diese Weise werden auch die Proportionen der Partner im
Intimbereich angeglichen.
Gerontophilie
Greisenliebe, von gr. "geron" (= Greis) abgeleitet. Bezeichnung für die Liebe zu
einem erheblich älteren Partner (Gegensatz zur Pädophilie). Den Gerontophilen
reizen sehr viel ältere Partner. Gerontophilie kommt äußerst selten vor, und
meist spielen eher materielle Gründe eine Rolle, wenn z.B. eine sehr junge Frau
eine Partnerschaft mit einem alten Mann eingeht. Gerontophilie ist Thema in dem
Kultfilm Harold and Maude, in dem sich ein 16jähriger Junge in eine 80jährige
Frau verliebt.
Geschlechtskrankheiten
Es geschieht jeden Tag. Zwei Menschen lernen sich kennen und wollen sich lieben.
Dem heißen Flirt soll eine heiße Liebesnacht folgen. Die Gefahren, die dabei
eine Rolle spielen, werden von vielen im Rausch der Libido vergessen. Jeder
Zwanzigste zieht sich im Laufe eines Jahres eine Geschlechtskrankheit zu. Auf
diese Art wird der One-Night Stand schnell zum gefährlichen Spiel mit dem Feuer.
Die bekannteste Geschlechtskrankheit ist der Tripper. Diese durch Gonokokken
hervorgerufene Krankheit beginnt meist harmlos, kann aber in Extremfällen zu
erheblichen gesundheitlichen Beschwerden führen. Die Krankheit wird vorwiegend
sexuell übertragen, die Erreger sterben außerhalb des Körpers schnell ab.
Tripper wird mit Antibiotika behandelt, die die Erkrankung in der Regel schnell
zum Abheilen bringen.
Tripper ist eine Geschlechtskrankheit, die durch Bakterien hervorgerufen werden,
es kommt zu einer Infektion der Harnröhre beim Mann oder auch der Harnröhre bei
der Frau bzw im Bereich der Scheide – Es kann auch zu Infektionen im Bereich des
Anus, also im Enddarmbereich, oder auch im Mundbereich vorkommen, je nachdem wo
der Erreger hingekommen ist. Üblicherweise kommt es drei Tage nach der Infektion
zu einem eitrigen Ausfluss. Beim Mann sieht man das sehr gut.
Wer dort ein höheres Risiko hat, insbesondere Geschlechtsverkehr mit häufig
wechselnden Partnern, sollte sich überlegen, ob er sich impfen lässt. Die
Impfung wird von den Krankenkassen nur für bestimmte, so genannte
Risikogruppen..."
Das HIV-Virus greift das Immunsystem an. Es wird ebenfalls hauptsächlich beim
ungeschützten Geschlechtverkehr übertragen. Die Viren befinden sich in allen
Körperflüssigkeiten. In den letzten Jahren ist die Aufmerksamkeit vor der
tödlichen Gefahr dramatisch zurückgegangen. Eine HIV-Infektion kann zur Zeit
lediglich behandelt aber nicht geheilt werden. Die Risikobereitschaft wegen der
verbesserten Therapie-Möglichkeitennimmt wieder zu. Grund zur Entwarnung gibt es
nicht. Gerade im Bereich Aids sollte die Benutzung von Kondomen Standard sein."
Richtig angewendet, reduzieren sie deutlich die Gefahr einer Infektion mit den
verschiednen Erregern. Für Gleitmittel gilt: nur wasserlösliche benutzen, da Öle
und Fette das Kondom angreifen können. Mit Safer-SEX ist auch ein
One-Night-Stand relativ ungefährlich. Die Alternative zum Kondom bleibt Treue
und Enthaltsamkeit.
Geschlechtsverkehr
Neben der biologischen Funktion der Fortpflanzung dient der G. auch der
Triebbefriedigung. Um eine Befruchtung möglichst wahrscheinlich zu machen, sind
die Genitalorgane beider Geschlechter in ihrer Funktion im sexuellen
Reaktionszyklus während des G. optimal aufeinander abgestimmt
Nach Masters und Johnson lassen sich vier Phasen unterscheiden: In der
Erregungsphase lösen unterschiedlichste Reize erotische Empfindungen aus;
besonders aber führt die Berührung erogener Zonen wie z.B. die Eichel des
Mannes, die Klitoris sowie die Schamlippen und der Damm bei der Frau, die Brüste
und v.a. die Brustwarzen, Mund, Hals, Ohr und die Innenseite der Oberschenkel zu
sexueller Erregung. In der Plateauphase prägen sich die Merkmale der
Erregungsphase weiter aus, die zunehmende Erregung entsteht durch rhythmische
Bewegungen, bei dem sich die Sexualorgane direkt gegenseitig stimulieren. In der
Orgasmusphase, dem Höhepunkt sexueller Erregung, kommt es bei der Frau zum
rhythmischen Zusammenziehen (Kontraktion) der Scheiden- und Beckenbodenmuskeln
und der Gebärmutter, beim Mann wird durch die unwillkürlichen Kontraktionen von
Samengängen, Harnröhre, Muskulatur an der Peniswurzel und schließlich des Penis
selbst die Samenflüssigkeit in das hintere Scheidengewölbe gespritzt. In der
Rückbildungsphase kehren alle Organe in ihren ursprünglichen Zustand zurück und
sind während einer bei Mann und Frau unterschiedlich lang anhaltenden
Refraktärphase für weitere sexuelle Stimulierungen unempfindlich. Andere Formen
sexuellen Verhaltens, bei denen der Penis nicht oder auf anderem Wege eingeführt
wird, z.B. beim manuellen (mit der Hand), oralen (mit dem Mund), mammalen (an
der Brust der Frau) oder analen Verkehr (im After), sowie bei der
Selbstbefriedigung (Masturbation), können ebenfalls nach diesem Reaktionszyklus
verlaufen.
Geisha
Japanische Frauen, deren Aufgabe darin besteht, männliche Gäste zu unterhalten.
Die Geisha ist auf keinen Fall eine Prostituierte. Das Erscheinungsbild der
Geisha wird geprägt von schöner Kleidung, ausgezeichneter Kenntnis, guter Sitten
und einer Fähigkeit zur intelligenten und inhaltsreichen Unterhaltung. Auch mit
Gesang, Tanz und Musik kann die Geisha den Gast vergnügen.
Geisha-Kugeln
Auch Ben-Wa-Bälle, Liebeskugeln, Ruck-Zuck-Orgasmuslust oder Rinotama.
Ballspiel für die Geisha in uns. Orgasmuskugeln sind ein uraltes Erotikspielzeug
aus Japan, denn die Frauen aus dem Land der Toyotas wussten schon immer, wo es
langgeht in Punkto Höhepunkt. Die Erregungskugeln kommen paarweise daher und
werden durch eine Schnur zusammengehalten. Die eine der beiden Geishakugeln ist
etwas grösser als die andere und im Inneren der Kugeln befinden sich weiter
kleinere Bälle, so dass die schwereren inneren Kugeln in der grösseren hin und
her rollen können. Die Kugeln in die Vagina schieben, nur das Schnurrende zum
Herausnehmen liegt wie ein Tamponfaden am Scheidenausgang. Die Liebeskugeln
kullern herum und stimulieren bei jedem Schritt. Sie verursachen einen steten
erotischen Reiz und einige Frauen finden es geil in der Scheide gekullert zu
werden. Das Spiel mit der Kugel soll aber die Beckenbodenmuskeln stärken.
Ausserdem kann Frau die Kugeln beim Geschlechtsverkehr tragen. Die Geishas
hatten Orgasmuskugeln aus Elfenbein, Gold oder Silber. Beim Kauf auf
latexüberzogene Kugeln achten.
Genitalien
Medizinische Bezeichnung für die Geschlechtsorgane von Mann und Frau. Man
unterscheidet dabei die inneren und die äusseren Genitalien. Die inneren
Genitalien der Frau, Gebärmutter, Eierstöcke und Eileiter. Beim Mann, Prostata
und Samenbläschen (auf der Prostata).
Gerontophilie
Die Betroffenen sind nur mit sehr alten Menschen in der Lage, sexuelle
Befriedigung zu finden. Darunter fällt nicht das sexuelle Verhältnis von (sehr)
alten Menschen, die gemeinsam alt geworden sind.
Geschlechtsbestimmung
Heutzutage bestimmt man das Geschlecht (=Männlichkeit / Weiblichkeit) eines
Menschen nicht nach dem Aussehen (=Phänotyp), sondern nach der Art dem
Chromosomensatz (= Zusammensetzung der Chromosomen).
Ist nämlich neben einem sogenannten X-Chromosom ein Y-Chromosom vorhanden, so
ist das Geschlecht männlich. Ist kein Y-Chromosom vorhanden, sondern gibt es
neben dem X-Chromosom noch ein weiteres X-Chromosom, so ist das Geschlecht
weiblich. XX=Frau, XY=Mann.
Sind fälschlicherweise andere Zusammensetzungen des X- und Y-Chromosoms
vorhanden, so ist es ein genetischer Defekt (=genetische Aberration). Je
abweichender die Zusammensetzung von der Norm ist, desto kranker ist die
betroffene Person.
XXY ist ein genetisch defekter (=genetisch aberrierter) Mann.
XYY ist ebenfalls ein Mann.
XXX=Superfrau, ist nicht so krank wie XXXX.
X0 (also nur ein X-Chromosom statt zwei) ist eine Frau.
Da diese beiden Chromosomen das Geschlecht bestimmen, nennt man Sie
Geschlechtschromosomen. Andere Namen: Heterosom / Heterosomen, Hetero-Chromosom
/ Hetero-Chromosomen, Alosom / Alosomen, Gonosom / Gonosomen, Sex-Chromosom /
Sex-Chromosomen.
Gestagen
Ein weibliches Geschlechtshormon. Es ist einer der beiden Stoffe, die in der
Pille sind. Das Gestagen bewirkt eine verfestigung des Schleims im
Gebärmuttereingang und beeinflußt den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut.
Glied
Besonders häufig verwendetes Wort für das männliche Geschlechtsorgan. Es klingt
nicht ganz so medizinisch wie Penis und gilt nicht als unanständig. Das Glied
besteht aus dem Schaft und der Eichel, der empfindlichsten Stelle am männlichen
Körper, die häufig von einer Vorhaut bedeckt ist. Im Inneren verläuft die
Harnröhre zur Spitze der Eichel. Sie ist umgeben von drei Schwellkörpern. Wenn
diese sich mit Blut füllen wird das Glied fest und größer und richtet sich auf.
Der Mann kriegt einen Ständer. Ein schlaffer Schwanz ist sieben bis zwölf
Zentimeter lang und ungefähr 2,5 Zentimeter dick. Ein Steifer kann 15 bis 20 cm
lang sein, selten auch mehr. Größe und Form sind in den Erbalagen festgelegt und
bei jedem Mann anders. Fast alle Männer machen sich, zumindest gelegentlich,
Sorgen, ihr Glied könnte zu klein sein. Die Größe hat jedoch nichts damit zu
tun, wie häufig man eine Errektion haben und einen Orgasmus erleben kann, oder
wieviel Befriedigung man überhaupt beim Sex hat. Unterschiede gibt es natürlich
bei den Ansichten darüber, was man schön und geil findet.
Golden Shower
Urinspiele, man sagt auch Natursekt oder Champagner.
Goldfisch-Sex
Sextechnik, bei der die Hände nicht im Spiel sein dürfen (in Anlehnung an
Fische, die ja auch keine Arme haben). Mann und Frau fesseln sich die Hände auf
den Rücken und versuchen sich dann gegenseitig zu stimulieren und auch den
Coitus auszuüben.
G-Punkt/G-Spot
Auch G-Spot genannt. Nach dem deutschen Gynäkologen Dr. E. Gräfenberg,
benannter, hochempfindlicher Lustpunkt der Frau. Der G-Punkt befindet sich an
der Vorderwand der Scheide unmittelbar hinter dem Schambein (ca. 5 cm vom
Scheideneingang entfernt) und ist etwa markstückgroß). Durch Reibung und
leichten Druck wird er stimuliert und kann bei der Frau einen sehr intensiven
Orgasmus auslösen. Die Stellung a tergo ist hierfür besonders gut geeignet.
Allerdings ist die Wahrnehmung der Frauen wohl unterschiedlich: Einige empfinden
ihn überhaupt nicht, bei anderen läßt er sich sehr leicht mit den Fingern
ertasten.
Graviditäts-Fetischismus
Die Befriedigung der Lust ausschliesslich an schwangeren Frauen. Besonders
reizen den Fetischisten der angeschwollene Bauch der Schwangeren und die
Vorstellung des heranwachsenden Kindes darin. Schwangerschafts-Fetischisten
haben nur selten Gelegenheit, ihre Neigung auch mit Hilfe des
Geschlechtsverkehrs auszuleben. Häufig befriedigen sie sich selbst mit Fotos
oder Filmen von Schwangeren. Psychologisch gesehen besteht hier eine Ähnlichkeit
mit dem Deformations-Fetischismus, der sich auch völlig auf die Andersartigkeit
von Körperteilen bezieht.
Gravidität
Medizinischer Fachausdruck für Schwangerschaft.
Griechisch
Analverkehr. Griechisch ist der Ausdruck für jeden Sex, wo der Penis in den
After eingeführt wird. Auch Pedicatio genannt.
Gruppensex
Gleichzeitige sexuelle Betätigung von mindestens drei Personen in einer Gruppe.
Manche Sexualpsychologen definieren Gruppensex auch erst ab fünf Personen, da
sie den Partnertausch (vier Personen) oder die Triole als Sonderform sehen.
Partnertausch ist allerdings ein fester Bestandteil beim Gruppensex. Beim
Gruppensex werden ausschließlich sexuelle (körperliche) Reize befriedigt. Feste
Bindungen gelten sogar als hinderlich. Paare, die an einer Gruppensex-Party
teilnehmen, riskieren, ihre Partnerschaft dadurch zu zerstören. Meist wird
Gruppensex aber nur mal ausprobiert oder kurzzeitig von einer Clique
praktiziert, ist aber selten eine regelmäßig gebrauchte Sextechnik. Angeboten
wird Gruppensex meist in einschlägigen Kleinanzeigen der regionalen Tagespresse
sowie in speziellen Sex-Clubs.
Gynäkomastie
Abnorme Vergrößerung der Brust.
1. Pubertätsgynäkomastie. Bei 50% der Jungen schwellen während der Pubertät eine
oder beide Brüste an.
2. Makromastie, Hypermastie. Die weiblichen Brüste sind größer als sie sein
sollten. Sind sie richtig riesig spricht man von Gigantomastie.
3. Polymastie. Eine Person hat mehr als zwei Brüste. Zusätzliche Brüste sind
(wie bei Tieren) untereinander angeordnet.
4. Pseudo-Gynäkomastie bei Fettsucht.
5. Pseudo-Gynäkomastie bei Tumoren.
Gynäkophob
Eine Person, die Angst vor Frauen hat.
Gynander/ Gynandrie/ Gynandrismus/ gynandrisch/
androgyn/ Androgynie
Eine Gynander ist eine Frau, die viele männliche Wesensmerkmale aufweist. Eine
androgyne Person ist ein Mann, der viele weibliche Merkmale aufweist.
In der Medizin werden diese Begriffe zur Kennzeichnung von eindeutig genetischen
oder morphologischen=körperlichen Merkmalen benutzt.
H
Hanky-Code
Vom Englischen hanky = Taschentuch. Erkennungszeichen für die unterschiedlichen
Vorlieben und Neigungen von SasomasochistInnen. Der Ursprung kommt aus der
Schwulenszene. Generell gilt:
Aktive haben das Hanky in der linken Hosentaschen. Passive in der Rechten.
Die geläufigsten Farben:
Orange, alles geht
Hellblau, Oralverkehr
Rot, Fisting
Oliv, Militärspiele
Anthrazit, Gummifetish
Senffarben, Foodfetisch
Gelb, Natursekt
Braun, Spiele mit Kot
Weiss, Anfänger
Schwarz, harter SM
Grau, Bondage
Rose, Spanking
Violet, Piercing
Dunkelblau, Analsex
Harnröhrenentzündung- Chlamydia
trachomatis
ist ein Bakterium, das zu den am häufigsten sexuell übertragenen Keimen gehört.
Bei Männern führt eine Infektion typischerweise zur Harnröhrenentzündung, bei
Frauen zur Scheidenentzündung. Selten kommt es zu einer akuten
Bauchfellentzündung durch Keime, die über die Eileiter aufsteigen. Sehr viel
häufiger ist eine unbemerkte, oft chronisch verlaufende Infektion, die
Verwachsungen der Eileiter verursacht und damit oft Unfruchtbarkeit oder ein
erhöhtes Risiko einer Bauchhöhlenschwangerschaft auslöst. Während der
Schwangerschaft oder der Geburt kann das Kind infiziert werden. Die möglichen
Folgen sind eine Frühgeburt und eine Erkrankung des Kindes, am häufigsten ist
eine Bindehaut- oder eine Lungenentzündung. Die Behandlung erfolgt mit
Antibiotika.
Hintern
Man kann wirklich nicht sagen, daß er zu wenig Beachtung findet... Er hat
erotische Signalwirkung für Frauen und Männer gleichermaßen
Hardcore
Filmische oder bildliche Darstellung sexueller Vorgänge. Dabei werden die
Inhalte meist auf das rein Sexuelle reduziert. Geschlechtsteile und
Geschlechtsverkehr werden - im Gegensatz zum Softporno - detailliert und in
Großaufnahmen gezeigt. Ejakulation findet außerhalb der Scheide statt und soll
die Echtheit der Darstellung belegen.
Harems-Komplex
Häufig vorkommende Männerfantasie, die sich auf den orientalischen Harem
bezieht. Ein Harem war im Orient das Heer der Frauen und Gespielinnen von
Scheichs und Fürsten. Diese durften als einzige mit den Frauen den
Geschlechtsverkehr vollziehen.
Aus dem Harems-Komplex heraus entwickelt sich bei Männern der Wunsch, im
Mittelpunkt zu stehen und mit mehreren Frauen gleichzeitig Sex zu haben. Eine
normale Zweierbeziehung wird für den Mann unmöglich, da er hierbei keine
Befriedigung mehr findet.
Harter Schanker
Eine alte Bezeichnung für Syphilis, eine sexuell übertragbare Krankheit.
Heavy Petting
Gegenseitige Masturbation bis zum Höhepunkt.
Hepatitis
Hepatitis ist die weltweit häufigste Lebererkrankung - und weiter auf dem
Vormarsch. Insgesamt gibt es derzeit rund 500 Millionen Menschen, die chronische
Virusträger sind. Die Infektion verringert die Lebensqualität und führt oft zu
Krebs. Deshalb fordern Mediziner jetzt ein Impfprogramm. Große Erfolge
versprechen sich die Mediziner besonders im Kampf gegen Hepatitis B. Diese Form
wird über Blut oder sexuelle Kontakte übertragen. In 20 Prozent aller Fälle
verläuft die Erkrankung chronisch und «mergelt den Patienten über 20 bis 60
Jahre hinweg aus». Im weiteren Verlauf der Infektionserkrankung kommt es zu
einer Leberzirrhose und einer anschließenden Krebsbildung. Bevor es zu einer
Zirrhose kommt, kann jedoch das Medikament Interferon, ein körpereigener
Abwehrstoff, die Infektion stoppen. Interferon hebt das Immunsystem auf ein
höheres Niveau. Etwa 40 bis 50 Prozent der Hepatitis B-Kranken können so geheilt
werden. Seit geraumer Zeit steht den Ärzten mit dem Virustatikum Lamivudine ein
weiterer Wirkstoff zur Verfügung, wenn Interferon versagt. Bei diesem Medikament
kann es jedoch zu gefährlichen Resistenzen kommen, wenn die Viren nicht komplett
abgetötet werden.
Hermaphrodit-Zwitter
Weder körperlich ganz Mann noch körperlich ganz Frau, sondern beides
gleichzeitig. Also z.B. eine Frau mit einem penisähnlichen Kitzler.
Bei der Sonderform der testikulären Feminisierung, hat die betroffene Person
zwar einen männlichen XY-Chromosomensatz, aber einen weiblichen Körper. Die
Person sieht aus wie eine Frau (Gesicht, Brüste etc., meistens sogar sehr
schön), fühlt wie eine Frau, aber zur Fortpflanzung fehlen ihr die nötigen
inneren Geschlechtsorgane. Auch bekannt unter dem Namen Hairless Women (Englisch
für haarlose Frauen), da der Achsel-/Schamhaarwuchs vermindert ist oder fehlt.
Die Ursache liegt darin, dass die Hormone, für die das "männliche" Y-Chromosom
verantwortlich ist, zwar produziert werden, die Rezeptoren dafür aber fehlerhaft
sind. So wird eine Frau geboren, die im Grunde ein Mann ist, und es erst in der
Regel beim Arzt merkt, weil der Kinderwunsch nicht erfüllt wird.
Herpes
Eine Ansteckungskrankheit, die kleine juckende und brennende Bläschen auf Haut
oder Schleimhäuten verursacht. Sie kann durch den Mund übertragen werden, aber
auch durch die Geschlechtsorgane. Dann zählt man sie zu den sexuell
übertragbaren Krankheiten. Zur Behandlung werden die erkrankten Stellen mit
einer virushemmenden Salbe eingerieben. Die Heilung dauert ein bis vier Wochen,
je nachdem wie schlimm die Ansteckung war. Herz: Für die meisten Menschen ist
das Herz das wichtigste
Heterosexuell
Sexuelle Ausrichtung zum anderen Geschlecht. abk. Hetero
Hirnanhangdrüse
Ein kleines Organ im Gehirn des Menschen, das die sexuelle Entwicklung und das
Sexualverhalten steuert. Ungefähr ab dem achten Lebensjahr eines Menschen
produziert sie Hormone, die die Keimdrüsen anregen männliche und weibliche
Hormone herzustellen. Damit beginnt die Pubertät. Der medizinische Fachausdruck
dafür ist Hypophyse.
Hite-Report
Ein Berühmtes Buch der Amerikanerin Shere Hite aus den siebziger Jahren über das
sexuelle Erleben und die Wünsche und Phantasien von Frauen und Männern.
HIV
Abkürzung für Human Immunodeficiency Virus, zu deutsch menschliches
Imunschwäche-Virus. der AIDS-Erreger HIV-Antikörper: Stoffe die vom Körper
gebildet werden um das HI-Virus, den AIDS-Erreger, zu bekämpfen.
HIV-positiv
Ergebnis eines HIV-Tests, das bedeutet, im untersuchten Blut wurden die
Antikörper gegen das "AIDS-Virus" gefunden. Der betroffene Mensch ist also mit
großer Sicherheit angesteckt. Wenn man nicht angesteckt ist, nennt man das
Test-Ergebnis negativ.
HIV-Test
Eine andere Bezeichnung für den "AIDS-Test", die richtiger ist. Mit der
Blutuntersuchung kann nämlich nur festgestellt werden, ob sich jemand mit dem
Krankheitserreger HIV angesteckt hat. Ein Mensch mit einem positiven Test ist
aber noch nicht an AIDS erkrankt, und vielleicht dauert es auch noch viele Jahre
bis er krank wird.
Hoden
Männliche Keimdrüse n der die männlichen Geschlechtszellen, also die Spermien
und das Geschlechtshormon Testosteron gebildet werden.
Hodensack
Der Hodensack oder Scrotum ist eine Hauttasche, die durch ein bindegewebiges
Septum in zwei Hälften geteilt wird. In diesem befinden sich Hoden und
Nebenhoden. Die im Vergleich zum Inneren der Bauchhöhle ca. 2-4 °C niedrigere
Temperatur im Hodensack ist eine unerlässliche Bedingung für die Samenbildung.
Hörigkeit
sexuelle Übertrieben starke sexuelle Abhängigkeit von einer Person. Der oder die
sexuell Hörige ordnet sich dem Partner dabei bedingungslos unter. Beispiele für
sexuelle Hörigkeit finden sich häufig bei älteren Männern, die eine wesentlich
jüngere Frau lieben. Oft sind sie ihr von Bildung, sozialem Status und
finanziellen Möglichkeiten überlegen, dennoch unterwerfen sie sich in ihrer
Leidenschaft der Partnerin total. Nicht selten lassen sie sich dabei ausnutzen.
Homophilie
Ein altmodisches Wort für Homosexualität.
Homophobie
Ein Fremdwort, das Angst und Feindseligkeit gegenüber Homosexualität und
homosexuellen Menschen bedeutet. Hass auf Schwule und Lesben äußert sich durch
abwertende Bezeichnungen und blöde Witze, aber auch durch Diskriminierung und,
im schlimmsten Fall, durch Gewalt. Warum manche Menschen sich so ablehnend
verhalten, ist bisher nicht eindeutig erklärbar. Einige Sexualforscher sehen
darin eine Art ”Schutzverhalten”, um eigene homosexuelle Gefühle zu
unterdrücken.
Homosexuell
Die sexuelle Ausrichtung und Liebe zum gleichen Geschlecht. Männer werden als
schwul und Frauen als lesbisch bezeichnet.
Ein homosexueller Mann steht auf Männer und eine homosexuelle Frau steht auf
Frauen. Homosexuelle Männer nennt man Schwule (sie sind also schwul) oder auf
englisch Gays (sie sind also gay). Das Wort gay heißt im Englischen heute immer
noch fröhlich/lustig. Homosexuelle Frauen nennt man Lesben oder abgekürzt Lez
(englisch) oder ebenfalls Gays. Ein gutes Sexlexikon, das sich auf die
Schwulenszene spezialisiert hat findet man hier: Sexikon.
Der Begriff "schwul" wird von Schwulen lieber gebraucht als "homosexuell", weil
er eine ganze Wesensart beschreibt, statt die Person allein über die sexuelle
Ausrichtung zu definieren.
Andere Namen für Homosexuell: Warmer Bruder, jemand vom anderen Ufer. Abwertend:
Schwuchtel.
Einen Schwulen-Sexshop nennt man Gerothek.
Der Lateinische Ausdruck für Homosexualität ist concubitus cum persona ejusdem
sexus (wörtlich übersetzt: "Geschlechtsverkehr mit Personen des gleichen
Geschlechts")
Die Angst/Abscheu vor Homosexuellen bezeichnet man als Homophobie.
Einen Homosexueller mit femininem Gebaren nennt man abwertend Tunte.
Randbemerkung: Auch Tiere zeigen manchmal homosexuelles Verhalten.
Das Zugeben, dass man homosexuell/bisexuell/transsexuell etc. ist nennt man
Coming-Out (Englisch für Herauskommen/an die Oberfläche bringen). Wenn die
sexuelle Ausrichtung ohne die eigene Einwilligung von jemand anderem bekannt
gemacht wird, nennt man das Outing. So wurde Hape Kerkeling geoutet.
Ein Verhältnis eines Schwulen mit einer Lesbierin zur Tarnung nennt man
viereckiges Verhältnis.
Unter Homosexuellen hat sich folgende Geheimsprache herausgebildet. Dabei wird
ein Farbiges Tuch (z.B. Halstuch) in eine Hosentasche gesteckt.
I
Implanon
Das Implanon-Stäbchen ist eine neue Methode zur Empfängnisverhütung, die eine
sichere und langanhaltende Wirkung gewährleistet.
ist ein kleines flexibles Kunststoffstäbchen ohne Silikon
wird der Frau an der Innenseite des Oberarms unter die Haut eingesetzt
ist kleiner als ein Streichholz - nur 4cm lang und 2mm dick
gibt gleichmäßig eine kleine Menge des Gelbkörperhormons Etonogestrel (Gestagen)
ab
verhütet 3 Jahre lang sorgenfrei und sicher eine Schwangerschaft
kann bei Kinderwunsch jederzeit entfernt werden
Impotenz
Stramme Körper, stahlharte Muskeln und feste Hintern. Wohin wir sehen, meistens
sind wir von sexuellen Reizen umgeben. Erotik gehört zu den wichtigsten
menschlichen Bedürfnissen. Dass bei all diesen Eindrücken auch Leistungsdruck
und Stress entstehen kann, ist die Kehrseite. In der Folge dieses Drucks kann
sich schon die bloße Angst vor dem Versagen zu einem ernsthaften Problem
entwickeln. Die klassische Spirale der psychischen Impotenz sieht dabei so aus:
Beim 1. Mal denkt er sich: "na ja vielleicht, beim 2. Mal." Dann aber wird er
sehr nachdenklich und beim 3. Mal kann er nicht mehr, weil er vorher nicht mehr
konnte. Wie kommt es zur Erektion - und warum in manchen Fällen nicht? Zum
Entstehen einer Erektion sind eine Vielzahl von psychologischen und physischen
Voraussetzungen notwendig: Wenn Mann in Stimmung ist, überträgt das Gehirn über
das Nervensystem Reize zu den Nerven, die den Penis versorgen. Diese Nerven
entspannen dann die Muskeln im Penis und ermöglichen eine sehr starke Zunahme
der Blutzirkulation bei gleichzeitiger Abnahme des venösen Blutrückflusses. Dies
führt zur Erektion. Nach der Ejakulation wird dieser Prozess umgekehrt, und die
Erektion geht zurück. Wann spricht man von Impotenz/erektiler Dysfunktion? Der
Arzt bezeichnet Erektionsstörungen als Erektile Dysfunktion. Sie ist definiert
als die Unfähigkeit, eine Erektion zu erreichen oder aufrechtzuerhalten, die für
eine befriedigende sexuelle Aktivität ausreicht. Das Ausmaß der Störung kann
dabei unterschiedlich sein, bei einer vollständigen Erektionsstörung ist kein
Geschlechtsverkehr mehr möglich. Was sind die Ursachen für eine Potenzstörung?
In den häufigsten Fällen liegt eine Kombination aus körperlichen und seelischen
Faktoren vor. Liegt der Grund für das Nichterlangen einer Erektion im
körperlichen Bereich, haben Männer häufig Angstgefühle, was den psychischen
Faktor der Versagensangst mit sich führt. Außerdem belastet dieses Problem die
Harmonie der Partnerschaft. Wichtig: Die Partnerin/der Partner des Betroffenen
sollte unbedingt in die Problematik miteinbezogen werden. Eine Behandlung auf
körperlicher wie seelischer Ebene (also in Urologie und Sexualtherapie) macht in
den meisten chronischen Fällen Sinn. Die häufigsten seelischen Ursachen: ?
Stress ? Ängste ? Depressionen ? Unzufriedenheit mit der Beziehung, mit dem Job
? Unzufriedenheit mit der Attraktivität des Partners/der Partnerin ? Verlust des
Interesses am Geschlechtsverkehr (Libido-Verlust) ? Verlegenheit und Verwirrung
aufgrund vorzeitiger Ejakulation ? Schuldgefühle Die häufigsten physischen
Ursachen: ? Diabetes Mellitus ? Gefäßkrankheiten ? Rückenmarksverletzungen ?
Neurologische Krankheiten, z.b. Multiple Sklerose ? Störung der Funktion der
endokrinen Drüsen ? Nebenwirkungen von Medikamenten, besonders Blutdruckmittel
und Psychopharmaka ? Nikotin- oder Alkoholmissbrauch ? Hypercholesterinämie ?
Zustand nach Operation an der Aorta, Prostata und der Harnblase Bei Störungen,
die im Kopf ablaufen, hilft oft eine Intensive Auseinandersetzung mit allen
Facetten der Sexualität. Andere Stellungen oder Sexspielzeuge können neue Lust
wecken. Nicht selten jedoch sind die Gründe für Impotenz medizinisch – dann
sollte der Arzt konsultiert werden. In den häufigsten Fällen ist es so, dass das
in den Penis gepumpte Blut nicht in den Schwellkörpern gehalten wird. Die
Erektion lässt auf sich warten. Ursachenforschung ist der erste Schritt zur
Verbesserung der Situation. mehr hier
Indisch (Sex)
Sex indisch, umgangssprachlich für ein Liebesspiel, bei dem zwei Partner eine
Vielzahl verschiedener, vor allem komplizierter Sexstellungen praktizieren. Sie
probieren diese Sexstellungen gewöhnlich vor dem (ersten) Orgasmus aus, d.h.
nicht in jeder einzelnen kommen sie zum Höhepunkt. Das Wort leitet sich
vermutlich daraus ab, daß in dem aus Indien stammenden Erotik-Lehrbuch Kamasutra
besonders viele verschiedene und komplizierte, teilweise akrobatische
Sex-Stellungen beschrieben sind.
Infantilismus
Das Zurückgebliebensein eines Erwachsenen auf der körperlichen und / oder
geistigen Entwicklungsstufe eines Kindes. Sexueller Infantilismus kann durch
Kastration, Hoden- oder Eierstock-Fehlfunktionen oder eine mangelhafte
Hormonproduktion in der Hypophyse auftreten.
Infertilität
Ein medizinisches Fremdwort für Unfruchtbarkeit
Infibulation
Form der Beschneidung weiblichen Geschlechtsorgane
Insemination
Künstliche Befruchtung durch Übertragung von Spermazellen in die Vagina der
Frau.
Intimrasur
Kultur, Mode Im Laufe der Evolution verlor der Mensch mehr und mehr vom
Haarkleid, das noch seine Vorfahren schmückte, die vor Jahrmillionen die
afrikanische Savanne durchstreifte. Übrig blieben lediglich das Haupthaar und
eine geringe Körperbehaarung, die unter den Achselhöhlen und im Genitalbereich
wesentlich stärker ausgeprägt ist. Gerade die Schambehaarung weckte immer wieder
das Interesse der Menschen, umgibt sie doch die Geschlechtsteile bei Mann und
Frau und markiert in der Pubertät durch ihr Wachstum den Eintritt ins
Erwachsenenalter. So wundert es eigentlich nicht, dass schon in den frühen
Kulturen die ganz- oder teilweise Entfernung der Schamhaare ein Teil der
Körperkultur war. Schon im alten Ägypten rasierten sich die Frauen die Scham.
Aus ästhetischen Gründen, denn die Ägypter verabscheuten Körperbehaarung, und
wegen der Hygiene, was das Reinlichkeitsempfinden der Ägypter verdeutlicht. Auf
alten Grabmalereien können wir heute in den Museen die Darstellungen von
Sklavinnen bestaunen, die sich nur mit einem Perlengürtel bekleidet anmutig im
Tanze wiegen. Kein Härchen ziert ihren Venushügel, was Jungfräulichkeit und
Reinheit ausdrücken soll. Auf die Männer übte das damals einen starken
erotischen Reiz aus. Auf griechischen Vasenmalereien wurden Menschen meist
nackt, und bis auf das Haupthaar, unbehaart dargestellt. Körperbehaarung,
Schamhaar, ja selbst Bärte, galten bei den alten Griechen, zumindest in
bestimmten Epochen, als barbarisch. Auch Asiaten und Indianer, von der Natur
sowieso nur mit einer geringen Genitalbehaarung bedacht, entfernten noch die
letzten spärlichen Reste, weil das ihrem Schönheitsempfinden entsprach. Mit der
Ausbreitung des Islam im Mittelalter wurde die Intimrasur in weiten Teilen
Nordafrikas, des Mittleren Ostens und sogar Südeuropa eingeführt. In den Serails
moslemischer Herrscher gab es extra ausgebildete Eunuchen, die den Konkubinen
täglich den Körper, und vor allem den Schambereich rasierten. Ursprünglich mögen
es wohl auch hygienische Gründe gewesen sein, die den Hang zur Intimrasur gerade
bei Moslems erklären. Der Islam schreibt seinen Anhängern Sauberkeit und
Körperpflege vor, und im trockenen Wüstenklima, wo Wasser zu kostbar zum Waschen
ist, ist eine stark reduzierte Schambehaarung tatsächlich ein Vorteil. Später
ist es aber auch zum Schönheitsideal geworden. Haremsdamen in durchsichtigen
Seidengewändern, welche die rasierte Scham kaum verhüllen, waren der Inbegriff
der Erotik. Wenn man einmal davon absieht, dass es heute keine Serails mehr
gibt, hat sich daran nicht viel geändert. Für Millionen von Moslems ist die
Intimrasur heute eine Selbstverständlichkeit, allein schon aus Tradition. Dieser
kleine kulturgeschichtliche Rückblick zeigt uns, dass die beiden Hauptgründe,
warum sich Frauen ihre Schamhaare abrasierten die Hygiene und die Ästhetik
waren. Heute allerdings spielt die Sauberkeit, in Ländern mit ausreichender
sanitärer Grundversorgung kaum noch eine Rolle. Anders als unsere Vorfahren
haben wir heute Zugang zu gut ausgestatteten Badezimmern, und ein Geschlecht im
vollen Pelz, das täglich gewaschen wird, ist allemal hygienischer als ein
rasiertes, das nur selten mit Wasser in Berührung kommt. Warum die Anhänger der
Depilation auch heute noch oft die Sauberkeit als Begründung anführen, ist
vielleicht weniger der Grund unbehaart auch wirklich sauberer zu sein, sondern
eher sich so zu fühlen. Meistens aber lässt das herrschende Schönheitsideal, ja
sogar Modetrends, die Frauen zum Rasierer greifen. Die meisten Leute finden
heute ein sauber getrimmtes Bärchen oder sogar den totalen Kahlschlag schöner,
als den wild wuchernden Busch. Dazu kommen noch ganz praktische Gründe: Als
Mitte des letzten Jahrhunderts, mit der Einführung des Bikinis, die Badekleidung
für Frauen immer weniger verhüllte, standen etwas stärker behaarte Frauen vor
dem Problem, dass Teile ihres Schamhaares seitlich aus dem Bikinihöschen oder
dem Badeanzug hervorlugten. Mal davon abgesehen, dass so etwas nicht gerade gut
aussieht, war es doch auch recht peinlich. Schließlich gehört das Schamhaar zu
den Körperregionen, die eine Frau nicht so ohne weiteres, und seien es auch nur
Teile davon, in der Öffentlichkeit zeigt (es sei denn, es handelt sich um eine
Nudistin, aber dann trägt sie sowieso keinen Bikini In den USA ist deshalb der
„Bikinicut“, neben der Depilation der Beine und der Achselhöhlen, schon länger
Standart. Trifft man an einem amerikanischen Badestrand dennoch einmal auf eine
Frau mit behaarten Achseln, so kann man mit großer Wahrscheinlichkeit davon
ausgehen, dass es sich um eine europäische Touristin handelt.
Italienisch
Sex italienisch, umgangssprachlich für Sex mit der Achselhöhle. Dabei reibt der
Mann seinen Penis in die Achselhöhle seiner Partnerin oder seines Partners. Mit
dem Arm kann dabei der Druck auf den Penis je nach Lust verstärkt werden. Warum
diese Technik als Italienisch bezeichnet wird, ist nicht belegt.
Intermammae
siehe Busen-Sex.
Intra-Uterin-Pessar
Die medizinische Bezeichnung für die Spirale
Intimdusche
Die Intimdusche besteht aus einem schmalen Duschkopf (Durchmesser 2 cm, Länge
16,5), mit Anschlussschlauch, der problemlos an allen handelsüblichen Armaturen
befestigt werden kann. Und schon kann der nasse Spass beginnen: den sexy
Prickler in Po oder Muschi einführen und aufdrehen. Das Wasser spritzt aus
vielen kleinen Löchern in mehr oder weniger starken Stössen auf die sensible
Innenwand der Genitalien. Der Wassersex geschieht am besten gleich im
Badezimmer, in der Dusche oder in der Wanne. Aufpassen, dass der Strahl nicht zu
stark ist und gar die edlen Teile verletzt werden. Bei rektaler Anwendung nicht
den Po verstopfen, da sonst der Enddarm aufgebläht wird und lebensgefährliche
Verletzungen erfolgen können.
In-vitro-Fertilisation
Ein medizinischer Fachausdruck für künstliche Befruchtung außerhalb des Körpers.
Mit dieser Methode können Frauen Kinder bekommen, die auf Grund einer
Funktionsunfähigkeit ihrer Eileiter unfruchtbar sind. Dazu werden aus dem
Eierstock reife Eizellen entnommen und in einem Reagenzglas mit der
Samenflüssigkeit des Mannes vermischt. Wenn dabei ein Ei befruchtet wurde, wird
es in die Gebärmutter eingepflanzt und wächst dort zu einem Kind heran. Die
Methode funktioniert allerdings nur zu ungefähr 20 Prozent und ist sehr teuer.
In Deutschland werden die Kosten von der Krankenkasse übernommen.
Inzest
Sex unter engsten Blutverwandten, z.B. Geschwistern.
Andere Namen: Blutschande, Inzucht (in der Biologie benutzter Begriff),
Geschwisterliebe.
Eine inzestuöse Beziehung ist nicht unbedingt an die biologische Verwandtschaft
gekoppelt. Bei einigen Naturvölkern erstreckt es sich sogar auf Angehörige des
gleichen Totems, also der gleichen sozialen Gruppe.
Wächst man mit jemandem auf (z.B. Mutter, Schwester), dann entwickelt sich eine
natürliche Abneigung mit demjenigen sexuell zu verkehren. Der Psychoanalytiker
Freud wuchs getrennt von seiner Mutter auf. Deshalb entwickelte er die abstruse
(und an sich als Geisteskrankheit zu bezeichnende) Theorie, dass jeder Junge am
Ödipus-Komplex leide. Jeder Junge wolle also insgeheim mit seiner Mutter Sex
haben und deshalb seinen Vater verletzten/töten, weil der Vater diesem Verlangen
im Wege steht.
Ipsation/ Selbstbefleckung
Sexuelle Befriedigung an sich selbst.
Andere Namen: Wichsen (sprich "wiksen", das Ejakulat dementsprechend Wichse),
jack off, jerk off (beide Englisch).
Eine Jack-Off-Party ist eine Party in der Schwulen-Szene, bei der nur onaniert
wird. Alleine oder in Gruppen. Meistens gibt es Einlasskontrollen und Aufseher,
die darauf achten, dass kein Geschlechtsverkehr stattfindet und dass es keine
Geheim-Plätze gibt, wo unsafe Sex praktiziert wird. Der Einlasser kann auch
verlangen, dass sämtliche Kleidung abgegeben wird, bis auf Schuhe.
Irrumatio
Der Mann hat seinen Penis im Mund einer anderen Person und bewegt sich vor und
zurück. Wie Fellatio nur das jetzt der Mann aktiv ist.
Italienisch
.Sex italienisch, umgangssprachlich für ein Liebesspiel, bei dem der Mann seinen
Penis in der Achselhöhle seiner Partnerin oder seines Partners reibt. Mit dem
Arm kann dabei der Druck auf den Penis je nach Lust verstärkt werden. Warum
diese Technik italienisch heißt, ist nicht belegt.
Inzision
Form der Beschneidung des männlichen Geschlechtsorgans
J
Jack-Off-Party
In der Schwulen-Szene, Party bei der nur onaniert wird. Entweder alleine oder in
einer Gruppe.
Jelly Beads
Das Analspielzeug bestehend aus vier oder fünf Perlen, meist aus weichem Gummi
oder Plastik: Die Perlen werden auf eine Schnurr aufgezogen. Vor, während oder
nach dem Geschlechtsverkehr werden sie in den Anus eingeführt und je nach Lust
und Laune langsam wieder herausgezogen, um die Lustempfindlichkeit zu steigern.
Die Größe variiert von niedlicher Murmel bis zum gigantischen Softball.
Jungfernhäutchen
Dünne, sehr unterschiedlich geformte Schleimhautfalte am Scheideneingang
(Jungfernhäutchen), die beim ersten Geschlechtsverkehr (Entjungferung oder
Defloration)zerreißt. Dabei kommt es zur (harmlosen) Blutung aus der Scheide. In
vielen Kulturen war und ist die Defloration eines Mädchens oder einer Frau ihrem
Ehemann in der Hochzeitsnacht vorbehalten. Als Beweis wurde in einigen Kulturen
das blutbefleckte Bettlaken den Hochzeitsgästen gezeigt. Das ius primae noctis,
das Recht auf die erste Nacht (mit einer Jungfrau) war allerdings in manchen
Zeiten nicht auf Seiten des Ehemanns. Im Mittelalter etwa beanspruchten es die
Lehnherren für sich, wenn eine Jungfrau heiratete.
K
Kalendermethode
Eine Verhütungsmethode, bei der die unfruchtbaren Tage der Frau ausgerechnet
werden. Nach ihren Erfindern nennt man sie auch Knaus-Ogino-Methode. Bei dieser
Methode muss die Frau eine Jahr lang in einem Kalender genau die Tage ihrer
Regel eintragen. Daraus ergibt sich dann die durchschnittliche Dauer des Zyklus.
Anschließend wird mit einem komplizierten Rechenverfahren bestimmt, an welchen
Tagen mit Sicherheit keine Befruchtung möglich ist. Weil der Eisprung nur einmal
monatlich in der Mitte des Zyklus stattfindet, also ungefähr 14 Tage vor der
Monatsblutung, ist eigentlich nur an diesem einen Tag eine Befruchtung möglich.
Andererseits können die Samenzellen aber bis zu fünf Tagen in der Gebärmutter
überleben. Man muss also schon einen Zeitraum von mindestens einer Woche als
fruchtbare Tage rechnen. Die eigentliche Verhütung besteht dann darin, dass die
Frau an diesen Tagen nicht mit einem Mann schläft. Die Methode ist sehr
unsicher, weil der weibliche Körper nicht wie ein Uhrwerk funktioniert. Selbst
bei einer Frau mit sehr regelmäßigem Zyklus kann es passieren, dass sich der
Eisprung, z.B. durch Krankheit oder eine besondere Aufregung, verschiebt. Das
kann man mit diesem Verfahren natürlich nicht vorher feststellen.
Karezza
Kommt aus dem indischen Tantra. Form des Koitus, bei dem der Samenerguss
absichtlich vermieden wird.
Die Einführung des Gliedes findet wie gewöhnlich statt, jedoch bleibt der Penis
eine Zeitlang (oft mehrere Stunden) regungslos in der Scheide. Durch innere
Meditation wird versucht den Geist über den Körper zu erheben. Der Koitus endet
schliesslich mit der Erschlaffung des Mannes, oder der Mann fühlt, dass eine
Fortsetzung dieses Vorganges doch noch eine Ejakulation auslösen könnte. Heute
weiss man, dass die Art von Koitus ohne Orgasmus und ohne Lustlösung eher
schädlich als nützlich sein kann. Es kann sogar zu nervlichen Krisen und
indirekten schweren Auseinandersetzungen zwischen den Partner führen.
Kastration
Von (lateinisch) castrare = entmannen. Das Zerstören der Keimdrüsen (Eierstöcke,
Hoden) durch operatives Entfernen, durch Röntgenstrahlen oder durch Medikamente
(hormonale Kastration) im Gegensatz zur Sterilisation. Bei Frauen führt eine
Kastration (z.B. zu Heilzwecken) zum unmittelbaren Eintritt in die Wechseljahre
(Erlöschen der Eierstocktätigkeit. Wird ein Mann noch vor der Geschlechtsreife
kastriert, kommt es zu Wachstumsstörungen, Stimmbruch und die typisch männliche
Behaarung bleiben aus, Libido (sexuelles Verlangen) und Potenz fehlen. Werden
Männer im Erwachsenenalter kastriert, treten die Symptome in abgeschwächter Form
auf. Heute ist die Kastration in einigen Staaten für Sexualstraftäter per
richterlicher Anordnung möglich. In Deutschland erlaubt ein Gesetz von 1969 die
(freiwillige) Kastration von Sexualstraftätern unter der Voraussetzung, daß der
Täter damit einverstanden ist. Kastration als Therapie der gestörten
Triebhaftigkeit eines Sexualtäters gilt als umstritten.
Kaviar
Anderes Wort für Kot. (Scheisse) abk. KV
Kesser Vater
Bezeichnung bei lesbischen Frauen für den mehr "männlichen" Teil der Beziehung,
diese wird oft durch ein besonders markantes Outfit betont.
Keuschheitsgürtel
Angeblich eine Art abschließbare Unterhose. Im Mittelalter sollen Männer, die
ihre Ehefrauen länger alleingelassen haben, ihnen dieses Ding angelegt haben, um
zu verhindern, dass sie Sex mit anderen Männern haben konnten. In einigen Museen
gibt es tatsächlich merkwürdige Metallhöschen mit Schloss. Einige Sexualforscher
sind mittlerweile jedoch der Meinung, dass es sich dabei um mittelalterliches
Sex-Spielzeug handelt.
Kinder und Kuckuckeier
10% der Väter sind es gar nicht.
Wie Männer sich selbst belügen Im Normalfall weiß es die Frau genau, der Mann
aber kann nie sicher sein, wenn die Gattin mit dem Baby nach Hause kommt: Ist es
wirklich von ihm? Offenbar aber wollen Männer der Wahrheit ohnehin nicht ins
Auge blicken.
Das belegt eine Studie der italienischen Psychologinnen Paola Bressan und Maria
Dal Martello, die jetzt in "Psychological Science" veröffentlicht wird. Die
Forscherinnen hatten 30 Männern und 30 Frauen Fotos von Erwachsenen und Kindern
vorgelegt, die teils verwandt waren, teils völlig fremd. Wenn bei nicht
verwandten Paarungen behauptet wurde, es handle sich um ein Kind mit Elternteil,
sahen die Versuchspersonen prompt Ähnlichkeiten. Männern passierte das besonders
häufig, wenn die Fotos angebliche Vater-Sohn-Paare zeigten. Bressan vermutet,
dass Männer sich so selbst betrügen: "Vielleicht nehmen sie das so verzerrt
wahr, weil der männliche Erbe traditionell besonders viel zählt." Der
Selbstbetrug solle vor Zweifeln schützen - die in jedem zehnten Fall, so
schätzen Genetiker, berechtigt seien. So oft nämlich werde Männern das ins
Kinderbett gelegt, was sie befürchten: ein Kuckucksei.
Kink Sex
Von (englisch) to kink = verdrehen, verknoten; frei übersetzt: "verrückter Sex".
Aus den USA stammende Sex-Welle, bei dem es um verrückte Sex-Varianten geht.
Kinker sind Leute, denen "normaler" Sex zu anspruchslos ist. Sie suchen das
Besondere. Dabei spielt die Phantasie eine große Rolle, nicht der reale Kontakt.
Kink-Sex gleitet manchmal auch ins Perverse ab.
Kinsey-Report
Ein berühmtes Buch aus den fünfziger Jahren von dem amerikanischen
Sexualwissenschaftler Alfred Kinsey. Er hat darin die Ergebnisse einer großen
Befragung zum Sexualverhalten von Leuten in Amerika veröffentlicht. Das Buch
löste damals eine Sensation aus. In der Untersuchung gaben sehr viele Menschen
zu, auch sexuelle Dinge zu tun, die von der Gesellschaft nicht akzeptiert werden
oder als unmoralisch gelten. Zum Beispiel sagten mehr als ein Drittel der
Männer, sie hätten schon einmal ein homosexuelles Erlebnis gehabt und ungefähr
40 Prozent hatten schon einmal ihre Ehefrau betrogen. Außerdem gaben fast zwei
Drittel der Frauen an, dass sie Selbstbefriedigung machen und dabei eher zu
einem Orgasmus kommen, als wenn sie mit einem Mann schlafen.
Kitzler
Vorsichtiges Streicheln und zärtliches Berühren hat der Kitzler besonders gern.
Aber bevor man ihn "kitzeln" kann, muss man wissen, wo er ist. Er liegt
geschützt zwischen den kleinen Schamlippen. Wenn man diese vorsichtig zur Seite
schiebt, dann lugt seine Spitze hervor. Er ist eine sehr empfindsame Stelle des
Mädchens und sieht aus wie eine kleine Perle. Der Kitzler besteht aus
Schwellkörpern. Ist das Mädchen sexuell erregt, füllen sich diese mit Blut,
werden groß, fest und prall und richten sich auf. Der Kitzler ist als einziges
Organ ausschließlich dafür da, die Frau sexuell zu erregen, wenn es berührt
wird. Deshalb wird der Kitzler häufig auch als Lustorgan benannt.
Klimakterium
Ob Sturm und Drang während der Teenagerzeit, familiärer Zusammenhalt während der
Ehe oder zärtliche Romantik im Alter: Alle Lebensphasen bergen ihre speziellen
Reize und Verlockungen - aber auch Probleme. Für viele Frauen beginnt die
unangenehmste Zeit jenseits der Vierzig mit Beginn der Wechseljahre.
Kopfschmerzen, Hitzewallungen und Depressionen sind spontane
Begleiterscheinungen des Klimakteriums. Auch Erika Berger mußte diese
unangenehme Erfahrung machen. Im Fernsehen plauderte die Moderatorin freizügig
über Orgasmusschwierigkeiten, Eifersucht und vorzeitigen Samenerguß. Nur ihre
eigenen Sorgen wollte sie nicht öffentlich machen. Circa dreißig bis sechzig
Prozent aller Frauen leiden wie Erika Berger unter den Symptomen des
Klimakteriums. Ärztlich verordnete Hormontherapien können die Beschwerden
lindern. In der Regel ist diese Phase mit 55 vorüber, und betroffene Frauen
können ihr Leben wieder unbeschwert genießen.
Klitoris
Der Venusberg ist eine Fettschicht, die das Schambein bedeckt und in die äußeren
Schamlippen übergeht. Darin liegen die inneren Schamlippen. Unter der Spitze der
inneren Lippen liegt die Klitoris. Bei sexueller Erregung schwellen die
Schamlippen einer Frau an und färben sich dunkel rötlich. Die Klitoris wechselt
ihre knospenartige Form, wird dicker, kürzer und erigiert. Die Scheide zieht
sich in die Länge und sondert ein Sekret ab. Wenn die Klitoris stimuliert wird,
bekommen Frauen einen klitoralen Orgasmus. Im Gegensatz zu anderen Höhepunkten,
die sich durch den ganzen Körper ziehen, findet der klitorale Orgasmus
hauptsächlich im Genitalbereich statt. Die geeignetsten Stellungen:
Missionarsstellung, Hündchenstellung (wobei hier beide Partner auf einander
liegen - auch Elefantenvereinigung genannt). Dabei müssen die Geschlechtsteile
immer dicht aufeinander gepreßt werden, so kann zusätzlicher Druck das
Lustempfinden steigern.
Klimax
Der Höhepunkt der geschlechtlichen Vereinigung, Orgasmus.
Klistier
In den Darm wird warmes Wasser eingelassen. Es gibt dabei drei unterschiedliche
Geräte.
Klysopomp ist ein Gummiball mit Stiel. Der Gummiball wird mit Wasser gefüllt und
dann wird mit der Hand das Wasser ausgepresst. Man kann nicht losgelassen, sonst
würde das verunreinigte Wasser in den Gummiball wieder eingesogen werden.
Irrigator ist ein Wasserbehälter mit Schlauch. Er wird mit Wasser gefüllt und
irgendwo so hingehängt, so dass er höher hängt als der Darm. Dann fließt das
Wasser langsam in den Darm. Meistens gibt es am Schlauch einen Wasserhahn, mit
dem man die Wassereinlauf-Geschwindigkeit steuern kann.
Seringue ist eine Art Spritze, die mit Wasser gefüllt ist. Der Stiel wird in den
After gesteckt, und das Wasser kann dann wie bei einer Spritze durch Drücken
einlaufen. Der Bediener hat die volle Kontrolle über die Einlaufgeschwindigkeit.
Solche Klistier-Spiele sind typisch im Bereich Weißes Studio.
Analog zu Golden Shower (Goldene Dusche) gibt es beim Einlauf den Begriff Brown
Shower (Braune Dusche).
Koitus
Geschlechtsverkehr
Koitus interruptus
Der Penis wird vor dem Samenerguss aus der Scheide herausgezogen.
Koitus per anum
Analverkehr
Koitus reservatus
Der Samenerguss wird absichtlich über längere Zeit hin oder ganz unterdrückt.
Kokotte
Von franz. "Cocotte" (= Hühnchen), Halbweltdame. Edel Prostituierte (Luxusdirne)
des 18./19. Jahrhunderts. Eine Kokotte zu haben war jedoch nichts Anrüchiges,
sondern galt in der damaligen Gesellschaft als Statussymbol. Denn nur
wohlhabende und reiche Männer konnten sich eine Kokotte leisten, da sie sich